„Ein antisemitischer Angriff auf Meinungs- und Kunstfreiheit“
ffm. Am Samstag, 10. Februar, kam es während einer Performance im Berliner Museum Hamburger Bahnhof zu verbalen Angriffen auf die Direktorin des
ffm. Am Samstag, 10. Februar, kam es während einer Performance im Berliner Museum Hamburger Bahnhof zu verbalen Angriffen auf die Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, Prof. Mirjam Wenzel. Wenzel wurde von radikalen propalästinensischen Aktivistinnen und Aktivisten antisemitisch beleidigt und bedroht, die Performance musste schließlich abgebrochen werden.
Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Ina Hartwig sagt: „Ich verurteile den antisemitischen Angriff auf Prof. Wenzel auf das Schärfste. Die Tatsache, dass sie aufgrund ihrer Funktion als Leiterin eines Jüdischen Museums und der Lesung aus dem Werk der jüdischen Philosophin Hannah Arendt attackiert, bedroht und antisemitisch beleidigt wurde, hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, sondern ist Ausdruck von Menschenverachtung und Judenhass. Wir dürfen und werden derartige Angriffe auf Meinungs- und Kunstfreiheit und unsere demokratische Debattenkultur nicht dulden. Gerade in Zeiten, die nicht weniger als eine Bedrohung unserer Demokratie bedeuten, sind unsere Museen und Institutionen als Debattenräume von unschätzbarer Wichtigkeit. Die Stadt Frankfurt wird nicht zulassen, dass diese Räume angegriffen werden und wird entsprechende antisemitische Attacken rigoros verfolgen.“
Die Performance „Where Your Ideas Become Civic Actions” der Künstlerin Tania Bruguera bestand in einer 100-Stunden-Lesung aus dem Werk „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ der Philosophin Hannah Arendt. Wenzel trug als eine von zahlreichen Personen Passagen aus dem Buch vor, bis die Veranstaltung von einer Gruppe von etwa 50 propalästinensischer Aktivistinnen und Aktivisten gestört wurde, die lautstark politische Parolen skandierten, die Personen auf der Bühne antisemitisch beleidigten und schließlich den Abbruch der Veranstaltung provozierte. Alle Versuche der Direktoren des Berliner Museums, die Situation zu deeskalieren und in einen Dialog mit der Gruppe zu treten, waren zuvor gescheitert.
Kontakt für die Medien Jana Kremin, Dezernat für Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232, E-Mail
jana.kremin@stadt-frankfurt.de
ffm. Am Samstag, 10. Februar, kam es während einer Performance im Berliner Museum Hamburger Bahnhof zu verbalen Angriffen auf die Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, Prof. Mirjam Wenzel. Wenzel wurde von radikalen propalästinensischen Aktivistinnen und Aktivisten antisemitisch beleidigt und bedroht, die Performance musste schließlich abgebrochen werden.
Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Ina Hartwig sagt: „Ich verurteile den antisemitischen Angriff auf Prof. Wenzel auf das Schärfste. Die Tatsache, dass sie aufgrund ihrer Funktion als Leiterin eines Jüdischen Museums und der Lesung aus dem Werk der jüdischen Philosophin Hannah Arendt attackiert, bedroht und antisemitisch beleidigt wurde, hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, sondern ist Ausdruck von Menschenverachtung und Judenhass. Wir dürfen und werden derartige Angriffe auf Meinungs- und Kunstfreiheit und unsere demokratische Debattenkultur nicht dulden. Gerade in Zeiten, die nicht weniger als eine Bedrohung unserer Demokratie bedeuten, sind unsere Museen und Institutionen als Debattenräume von unschätzbarer Wichtigkeit. Die Stadt Frankfurt wird nicht zulassen, dass diese Räume angegriffen werden und wird entsprechende antisemitische Attacken rigoros verfolgen.“
Die Performance „Where Your Ideas Become Civic Actions” der Künstlerin Tania Bruguera bestand in einer 100-Stunden-Lesung aus dem Werk „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ der Philosophin Hannah Arendt. Wenzel trug als eine von zahlreichen Personen Passagen aus dem Buch vor, bis die Veranstaltung von einer Gruppe von etwa 50 propalästinensischer Aktivistinnen und Aktivisten gestört wurde, die lautstark politische Parolen skandierten, die Personen auf der Bühne antisemitisch beleidigten und schließlich den Abbruch der Veranstaltung provozierte. Alle Versuche der Direktoren des Berliner Museums, die Situation zu deeskalieren und in einen Dialog mit der Gruppe zu treten, waren zuvor gescheitert.
Kontakt für die Medien Jana Kremin, Dezernat für Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232