Frankfurt im Nationalsozialismus: Vortrag und Workshops im Institut für Stadtgeschichte
ffm. Am Donnerstag, 10. November, geht die neue Gedächtnisplattform zum Thema Frankfurt und der Nationalsozialismus online, die gemeinsam vom
ffm. Am Donnerstag, 10. November, geht die neue Gedächtnisplattform zum Thema „Frankfurt und der Nationalsozialismus“ online, die gemeinsam vom Historischen Museum Frankfurt, dem Jüdischen Museum und dem Institut für Stadtgeschichte entwickelt wurde. Mit einem großen Rahmenprogramm in allen drei Häusern wird am Samstag, 12., und Sonntag, 13. November, diese Plattform eingeweiht.
Im Institut für Stadtgeschichte in der Münzgasse 9 erleben Besucher und Besucherinnen am Sonntag, 13. November, zwei Workshops und einen Vortrag zur Geschichte des Nationalsozialismus in Frankfurt: Um 13 Uhr führt Sabine Kindel in einem Workshop in die Geschichte der Frankfurter Swing-Jugend ein und stellt die Frage, was diese mit Widerstand zu tun hatte. Um 14 Uhr begibt sich Sandra Jahnke auf die Spuren der Familie Groß, eine im Nationalsozialismus verfolgte Familie. Gleichzeitig bietet dieser Workshop einen ersten Einblick in die Personen- und Familienforschung im Archiv. Um 15 Uhr zeigt Claudia Schüßler in ihrem Vortrag „Ein Krieg zieht auf“ ausgewählte Bild- und Filmbestände des Instituts für Stadtgeschichte zur NS-Zeit.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die Veranstaltungen können auch einzeln besucht werden. Es besteht jeweils die Möglichkeit zur Platzreservierung unter pretix.eu/isgfrankfurt/nationalsozialismus/.
Weitere Informationen finden sich auf der Website des Instituts für Stadtgeschichte unter stadtgeschichte-ffm.de und ab
Donnerstag, 10. November, unter
frankfurt-und-der-ns.de . Diese
Gedächtnisplattform bietet einen zentralen Zugang zu Informationen,
Veranstaltungen und Initiativen zum Thema „Frankfurt und der
Nationalsozialismus“; wie das Shoah Memorial Frankfurt, das zur
Erinnerung an die rund 12.000 aus Frankfurt deportierten und ermordeten
Jüdinnen und Juden einlädt sowie die Frankfurt History App, mit der
man in der Stadt auf Spurensuche zu Orten mit NS-Geschichte gehen kann.
Auch die Website frankfurt1933-1945.de zur Geschichte
der Stadt im Nationalsozialismus ist über diese neue
Gedächtnisplattform erreichbar. Die Website bietet in mehr als 600
reichhaltig bebilderten Artikeln einen fundierten Einblick in die
NS-Geschichte Frankfurts mit neun Themenbereichen: „Vor 1933“,
„NS-System und Alltag“, „Terror und Verfolgung“, „Jüdisches
Leben und Judenverfolgung“, „Widerstand“, „Wirtschaft und
Arbeit“, „Krieg und Zerstörung“, „Nach 1945“ und
„Gedenken“. Eine Chronologie sowie Zugänge nach Personen,
Sachbegriffen, Orten und Institutionen runden das Webangebot ab.
Das gesamte Projekt wird im Rahmen der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.
Fotos „Tag der nationalen Arbeit": Kundgebung auf dem Römerberg, Datierung: 01.05.1933, Copyright: ISG FFM, Best. S7Z Nr. 1933-84, Foto: Hannah Reeck
Swing-Jugend: Jugendliche der Gruppe „Kameruner Kippe“ grüßen am Frankfurter Eisernen Steg ironisch. Darunter auch Emil Mangelsdorff (3.v.l), Copyright: ISG FFM, Best. S7Z, Nr. 1944-55
ffm. Am Donnerstag, 10. November, geht die neue Gedächtnisplattform zum Thema „Frankfurt und der Nationalsozialismus“ online, die gemeinsam vom Historischen Museum Frankfurt, dem Jüdischen Museum und dem Institut für Stadtgeschichte entwickelt wurde. Mit einem großen Rahmenprogramm in allen drei Häusern wird am Samstag, 12., und Sonntag, 13. November, diese Plattform eingeweiht.
Im Institut für Stadtgeschichte in der Münzgasse 9 erleben Besucher und Besucherinnen am Sonntag, 13. November, zwei Workshops und einen Vortrag zur Geschichte des Nationalsozialismus in Frankfurt: Um 13 Uhr führt Sabine Kindel in einem Workshop in die Geschichte der Frankfurter Swing-Jugend ein und stellt die Frage, was diese mit Widerstand zu tun hatte. Um 14 Uhr begibt sich Sandra Jahnke auf die Spuren der Familie Groß, eine im Nationalsozialismus verfolgte Familie. Gleichzeitig bietet dieser Workshop einen ersten Einblick in die Personen- und Familienforschung im Archiv. Um 15 Uhr zeigt Claudia Schüßler in ihrem Vortrag „Ein Krieg zieht auf“ ausgewählte Bild- und Filmbestände des Instituts für Stadtgeschichte zur NS-Zeit.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die Veranstaltungen können auch einzeln besucht werden. Es besteht jeweils die Möglichkeit zur Platzreservierung unter pretix.eu/isgfrankfurt/nationalsozialismus/
Weitere Informationen finden sich auf der Website des Instituts für Stadtgeschichte unter stadtgeschichte-ffm.de
Auch die Website frankfurt1933-1945.de
Das gesamte Projekt wird im Rahmen der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.
Fotos „Tag der nationalen Arbeit": Kundgebung auf dem Römerberg, Datierung: 01.05.1933, Copyright: ISG FFM, Best. S7Z Nr. 1933-84, Foto: Hannah Reeck
Swing-Jugend: Jugendliche der Gruppe „Kameruner Kippe“ grüßen am Frankfurter Eisernen Steg ironisch. Darunter auch Emil Mangelsdorff (3.v.l), Copyright: ISG FFM, Best. S7Z, Nr. 1944-55