Frankfurt RheinMain meets Istanbul
ffm. Eine Delegation unter Leitung von Oberbürgermeister Mike Josef ist derzeit in der Türkei, um die internationalen Beziehungen der Stadt
ffm. Eine Delegation unter Leitung von Oberbürgermeister Mike Josef ist derzeit in der Türkei, um die internationalen Beziehungen der Stadt Frankfurt und der Region Frankfurt/Rhein-Main vor Ort auszubauen. Die FrankfurtRheinMain International Marketing of the Region (FRM ) nutzte die Anwesenheit ihres Aufsichtsratsvorsitzenden in Istanbul, um eine Veranstaltung speziell für türkische Unternehmen, die am Standort Deutschland interessiert sind, zu organisieren. Dabei war auch die 16-köpfige Delegation des Frankfurter Oberbürgermeisters, darunter Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner, Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg, Thomas Feda, Geschäftsführer Frankfurt Tourismus+Congress GmbH, Hanns Christoph Siebold, Vizepräsident der IHK, und FRM-Geschäftsführer Eric Menges.
Oberbürgermeister Josef, auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der FRM, begrüßte die anwesenden türkischen Unternehmensvertretenden und warb für eine Ansiedlung in der Region Frankfurt/Rhein-Main: „Gerade in schwierigen Zeiten sind Austausch und Zusammenarbeit wichtig. Uns verbinden zahlreiche Gemeinsamkeiten. Zwischen Frankfurt am Main und Istanbul existieren stabile und lebendige Beziehungen. Die Stadt am Bosporus ist auf dem Weg, eines der großen Finanzzentren zu werden, Frankfurt gehört schon jetzt zu den wichtigsten Finanzplätzen weltweit. Sowohl in Frankfurt als auch in Istanbul gibt es eine historische gewachsene Vielfalt an Kulturen und Religionen. Beide Städte sind das Zentrum einer prosperierenden Metropolregion mit namhaften Unternehmen, einer hervorragenden Forschungs- und Innovationslandschaft. Darauf werden wir aufbauen und freuen uns, wenn noch mehr türkische Unternehmen Frankfurt/Rhein-Main für sich entdecken.“
Menges präsentierte in seinem Vortrag die Branchen und Kompetenz-Cluster der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main und warb in persönlichen Gesprächen mit Vertretern türkischer Unternehmen für eine Ansiedlung in der Region: „Frankfurt/Rhein-Main ist aufgrund seiner zentralen Lage der perfekte Standort für Unternehmen, die planen, in Europa Geschäfte zu machen. Zudem gibt es bei uns eine gewachsene, weltoffene türkische Community mit zahlreichen Anlaufstellen. Die Mischung aus starken Branchen, die eng miteinander vernetzt sind, sowie die Internationalität, die Lebensqualität und die kulturelle Vielfalt machen unsere Region für die unterschiedlichsten Branchen so interessant. In den letzten Jahren haben wir zunehmend Ansiedlungsanfragen aus der Türkei bekommen. Wir freuen uns sehr, dass wir auf unserer Veranstaltung neben neuen Gästen unter anderem SunExpress, langjähriger Airline-Partner der Eintracht Frankfurt, begrüßen konnten. Besonders erfreulich ist, dass wir direkt vor Ort schon zahlreiche konkrete Ansiedlungsanfragen bekommen haben. Das ist normalweise eher unüblich und belegt das Interesse türkischer Firmen an einem wirtschaftlichen Engagement in unserer Region.“
Die angereisten Vertreter aus der Region Frankfurt/Rhein-Main begrüßten rund 80 Gäste aus Wirtschaft, Politik und der Stadtverwaltung von Istanbul bei der Investorenveranstaltung. Die anwesenden Unternehmensvertreter kamen aus den unterschiedlichsten Branchen, darunter Softwareentwicklung, Nutzfahrzeuge und Logistik. Das Interesse an Zusammenarbeit mit und auch einer möglichen Expansion nach Frankfurt/Rhein-Main ist deutlich vorhanden.
Istanbul ist die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei und zugleich das Zentrum von Kultur, Handel Finanzen und Medien. Mit rund 15,5 Millionen Einwohnern gehört die Stadt zu den größten Metropolregionen weltweit. In Istanbul werden 31 Prozent des türkischen Bruttoinlandsproduktes erwirtschaftet. Die Wirtschaft ist hoch diversifiziert, die Stadt gilt als der größte Markt und Umschlagplatz der Türkei. Das Wirtschaftsleben wird dominiert von Börse, Finanzwirtschaft, Großhandel, Verkehrs-, Presse- und Verlagswesen.
Seit 2003 gingen 25 Prozent aller türkischen Direktinvestitionen nach Deutschland. Wichtigste Herkunftsstädte dieser Investitionen sind Istanbul, Ankara und Izmir. Schon heute gibt es in Frankfurt RheinMain zahlreiche Banken und Unternehmen aus Istanbul, darunter die Akbank in Eschborn, Isbank in Frankfurt, die Jeansmarke Mavi in Heusenstamm, der Fernsehsender TR 1 in Riedstadt, die Industriemontagen-Firma Demirbag GmbH in Rodgau oder MAKRO PCB Elektronik in Darmstadt – um nur einige Beispiele zu nennen.
In den vergangenen Jahren verzeichnet die FRM verstärkt Anfragen aus der Türkei. Im internationalen Expertenteam der FRM gibt es daher inzwischen einen speziellen Ansprechpartner, der sich um die Belange türkischer Unternehmen kümmert.
Die FRM war in der Vergangenheit bereits mehrmals mit einem Stand auf der von der Messe Frankfurt organisierten Automechanika Istanbul vertreten. Anfang dieses Jahres war das internationale Standortmarketing in der Metropole Izmir und organisierte mit großem Erfolg die Investorenveranstaltung „Frankfurt meets Izmir“. Nach dem Erfolg der Veranstaltungen vor Ort und dem Interesse türkischer Entscheider an der Region Frankfurt/Rhein-Main, wird die FRM auch in Zukunft verstärkt in der Türkei werben.
Fotos Oberbürgermeister Josef begrüßt die türkischen Firmenvertreter bei der Veranstaltung „Frankfurt meets Istanbul“, Copyright: Bekir Belio Creative
Oberbürgermeister Josef und Eric Menges begrüßen türkischen Firmenvertreter bei der Veranstaltung „Frankfurt meets Istanbul“, Copyright: Bekir Belio Creative
ffm. Eine Delegation unter Leitung von Oberbürgermeister Mike Josef ist derzeit in der Türkei, um die internationalen Beziehungen der Stadt Frankfurt und der Region Frankfurt/Rhein-Main vor Ort auszubauen. Die FrankfurtRheinMain International Marketing of the Region (FRM ) nutzte die Anwesenheit ihres Aufsichtsratsvorsitzenden in Istanbul, um eine Veranstaltung speziell für türkische Unternehmen, die am Standort Deutschland interessiert sind, zu organisieren. Dabei war auch die 16-köpfige Delegation des Frankfurter Oberbürgermeisters, darunter Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner, Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg, Thomas Feda, Geschäftsführer Frankfurt Tourismus+Congress GmbH, Hanns Christoph Siebold, Vizepräsident der IHK, und FRM-Geschäftsführer Eric Menges.
Oberbürgermeister Josef, auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der FRM, begrüßte die anwesenden türkischen Unternehmensvertretenden und warb für eine Ansiedlung in der Region Frankfurt/Rhein-Main: „Gerade in schwierigen Zeiten sind Austausch und Zusammenarbeit wichtig. Uns verbinden zahlreiche Gemeinsamkeiten. Zwischen Frankfurt am Main und Istanbul existieren stabile und lebendige Beziehungen. Die Stadt am Bosporus ist auf dem Weg, eines der großen Finanzzentren zu werden, Frankfurt gehört schon jetzt zu den wichtigsten Finanzplätzen weltweit. Sowohl in Frankfurt als auch in Istanbul gibt es eine historische gewachsene Vielfalt an Kulturen und Religionen. Beide Städte sind das Zentrum einer prosperierenden Metropolregion mit namhaften Unternehmen, einer hervorragenden Forschungs- und Innovationslandschaft. Darauf werden wir aufbauen und freuen uns, wenn noch mehr türkische Unternehmen Frankfurt/Rhein-Main für sich entdecken.“
Menges präsentierte in seinem Vortrag die Branchen und Kompetenz-Cluster der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main und warb in persönlichen Gesprächen mit Vertretern türkischer Unternehmen für eine Ansiedlung in der Region: „Frankfurt/Rhein-Main ist aufgrund seiner zentralen Lage der perfekte Standort für Unternehmen, die planen, in Europa Geschäfte zu machen. Zudem gibt es bei uns eine gewachsene, weltoffene türkische Community mit zahlreichen Anlaufstellen. Die Mischung aus starken Branchen, die eng miteinander vernetzt sind, sowie die Internationalität, die Lebensqualität und die kulturelle Vielfalt machen unsere Region für die unterschiedlichsten Branchen so interessant. In den letzten Jahren haben wir zunehmend Ansiedlungsanfragen aus der Türkei bekommen. Wir freuen uns sehr, dass wir auf unserer Veranstaltung neben neuen Gästen unter anderem SunExpress, langjähriger Airline-Partner der Eintracht Frankfurt, begrüßen konnten. Besonders erfreulich ist, dass wir direkt vor Ort schon zahlreiche konkrete Ansiedlungsanfragen bekommen haben. Das ist normalweise eher unüblich und belegt das Interesse türkischer Firmen an einem wirtschaftlichen Engagement in unserer Region.“
Die angereisten Vertreter aus der Region Frankfurt/Rhein-Main begrüßten rund 80 Gäste aus Wirtschaft, Politik und der Stadtverwaltung von Istanbul bei der Investorenveranstaltung. Die anwesenden Unternehmensvertreter kamen aus den unterschiedlichsten Branchen, darunter Softwareentwicklung, Nutzfahrzeuge und Logistik. Das Interesse an Zusammenarbeit mit und auch einer möglichen Expansion nach Frankfurt/Rhein-Main ist deutlich vorhanden.
Istanbul ist die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei und zugleich das Zentrum von Kultur, Handel Finanzen und Medien. Mit rund 15,5 Millionen Einwohnern gehört die Stadt zu den größten Metropolregionen weltweit. In Istanbul werden 31 Prozent des türkischen Bruttoinlandsproduktes erwirtschaftet. Die Wirtschaft ist hoch diversifiziert, die Stadt gilt als der größte Markt und Umschlagplatz der Türkei. Das Wirtschaftsleben wird dominiert von Börse, Finanzwirtschaft, Großhandel, Verkehrs-, Presse- und Verlagswesen.
Seit 2003 gingen 25 Prozent aller türkischen Direktinvestitionen nach Deutschland. Wichtigste Herkunftsstädte dieser Investitionen sind Istanbul, Ankara und Izmir. Schon heute gibt es in Frankfurt RheinMain zahlreiche Banken und Unternehmen aus Istanbul, darunter die Akbank in Eschborn, Isbank in Frankfurt, die Jeansmarke Mavi in Heusenstamm, der Fernsehsender TR 1 in Riedstadt, die Industriemontagen-Firma Demirbag GmbH in Rodgau oder MAKRO PCB Elektronik in Darmstadt – um nur einige Beispiele zu nennen.
In den vergangenen Jahren verzeichnet die FRM verstärkt Anfragen aus der Türkei. Im internationalen Expertenteam der FRM gibt es daher inzwischen einen speziellen Ansprechpartner, der sich um die Belange türkischer Unternehmen kümmert.
Die FRM war in der Vergangenheit bereits mehrmals mit einem Stand auf der von der Messe Frankfurt organisierten Automechanika Istanbul vertreten. Anfang dieses Jahres war das internationale Standortmarketing in der Metropole Izmir und organisierte mit großem Erfolg die Investorenveranstaltung „Frankfurt meets Izmir“. Nach dem Erfolg der Veranstaltungen vor Ort und dem Interesse türkischer Entscheider an der Region Frankfurt/Rhein-Main, wird die FRM auch in Zukunft verstärkt in der Türkei werben.
Fotos Oberbürgermeister Josef begrüßt die türkischen Firmenvertreter bei der Veranstaltung „Frankfurt meets Istanbul“, Copyright: Bekir Belio Creative
Oberbürgermeister Josef und Eric Menges begrüßen türkischen Firmenvertreter bei der Veranstaltung „Frankfurt meets Istanbul“, Copyright: Bekir Belio Creative