Planungsdezernent Josef unterstützt Neubau von 100 geförderten Wohnungen

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Planungsdezernent Mike Josef hat für die Aufstockung von Teilen der Fritz-Kissel-Siedlung in Sachsenhausen mit 22 neu errichteten Wohnungen

ffm. Planungsdezernent Mike Josef hat für die Aufstockung von Teilen der Fritz-Kissel-Siedlung in Sachsenhausen mit 22 neu errichteten Wohnungen knapp 1,6 Millionen Euro an kommunaler Förderung bewilligt. Dabei handelt es sich um den ersten Bauabschnitt der Aufstockung der Nassauischen Heimstätte, bei der 13 Wohnungen im Förderweg 1 und neun im Förderweg 2 gebaut werden. Außerdem sind 20 frei finanzierte Wohnungen vorgesehen.

„Wieder einmal können wir mit unserer breit gefächerten Wohnungsbauförderung dabei helfen, dass preisgünstige Wohnungen entstehen“, sagt Stadtrat Josef. „In diesem Falle wird keine zusätzliche Fläche versiegelt, da bestehende Gebäude um jeweils ein Geschoss in Holzmodulbauweise aufgestockt werden. Das ist flächenschonend und nachhaltig.“

Im Einzelnen werden für den Förderweg 1 des „Frankfurter Programms für bezahlbaren Mietwohnungsbau“ ein Darlehen über 130.000 Euro und ein Zuschuss von 653.600 Euro bewilligt. Für die Wohnungen des Förderwegs 2 umfasst das Darlehen 543.240 Euro und einen Zuschuss über 271.620 Euro. Außerdem wird ein monatlicher Zuschuss zum Mietertrag in Höhe von jährlich 14.706 Euro gewährt. Die Einstiegsmiete liegt je nach Einkommensstufe zwischen 5,50 Euro und 10,50 Euro pro Monat und Quadratmeter.

In der denkmalgeschützten Fritz-Kissel-Siedlung sollen durch die Nassauische Heimstätte insgesamt 102 Wohnungen und von Vonovia 48 Wohnungen durch Aufstockungen errichtet werden.

Über 7,5 Millionen Euro hat Stadtrat Josef für den Neubau von 81 geförderten Wohnungen im Frankfurter Ostend bewilligt. Es handelt sich um ein Projekt der ABG Frankfurt Holding im sogenannten Schwedler Carrée II. 47 dieser Wohnungen entstehen im Förderweg 1, 34 Wohnungen im Förderweg 2.

„Ich freue mich sehr, dass wir dazu beitragen können, dass in zentraler Lage weiterer dringend benötigter bezahlbarer Wohnraum entsteht“, sagt Josef. „Mit unseren kommunalen Fördermitteln unterstützen wir Haushalte, die es auf dem freien Markt schwer haben, eine angemessene und preisgünstige Bleibe zu finden. Deshalb hat die Förderung von preisgünstigem Wohnraum für uns einen hohen Stellenwert.“

Im Einzelnen werden für den Förderweg 1 des „Frankfurter Programms für bezahlbaren Mietwohnungsbau“ seitens der Stadt Frankfurt ein Darlehen in Höhe von 470.000 Euro und ein Zuschuss über rund 2,52 Millionen Euro bewilligt. Für die Wohnungen des Förderwegs 2 umfasst das Darlehen rund 2,17 Millionen Euro und einen Zuschuss über rund 1,4 Millionen Euro. Außerdem wird aus dem „Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung“ ein einmaliger Zuschuss zum Mietertrag in Höhe von rund 989.000 Euro gewährt.

Bei dem Vorhaben entstehen zwei Mehrfamilienhäuser mit einer Kindertagesstätte im Erdgeschoss. Die Gebäude bilden zwei Innenhöfe, von den der nördlich gelegene als autofreier öffentlicher Quartiersplatz mit Kinderspielplatz hergestellt wird. Von den 47 Wohnungen im Förderweg 1 sind 14 barrierefrei, von den 34 Wohnungen im Förderweg 2 sind sechs barrierefrei. Die Einstiegsmiete liegt je nach Einkommensstufe zwischen 5,50 Euro und 10,50 Euro pro Monat und Quadratmeter.

Weitere Informationen zu den städtischen Programmen der Wohnungsbauförderung finden sich unter stadtplanungsamt-frankfurt.de .