Jüdische Stimmen hörbar machen: Jüdische Zeugenschaft und Antisemitismus in Deutschland seit dem 7. Oktober 2023
Podiumsdiskussion mit den Wissenschaftlerinnen Jasmin Spiegel und
Anne-Christin Klotz sowie dem Bildungsreferenten Manfred Levy und Jasmin
Klotz
ffm. Das Massaker der Hamas an der israelischen Zivilbevölkerung vom 7. Oktober 2023 hat auch in der deutschen Gesellschaft tiefe Spuren hinterlassen. Antisemitische Hetze beherrscht die Sozialen Medien, Jüdinnen und Juden erleben tagtäglich Bedrohungen, Beschimpfungen bis hin zu körperlicher Gewalt. Ihre Erfahrungen mit Antisemitismus wurden nun in einem Interviewprojekt der Hebrew University of Jerusalem dokumentiert und ausgewertet.
Die Psychologin Jasmin Spiegel und die Historikerin Anne-Christin Klotz stellen das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Jüdische Stimmen hörbar machen“ am Mittwoch, 19. März, um 18.30 Uhr im Historischen Museum (HMF) vor. Das Projekt füllt eine Lücke in der Forschung. Denn während die psychologischen und emotionalen Auswirkungen von Antisemitismus auf Jüdinnen und Juden während des Nationalsozialismus, der Shoah und der Nachkriegszeit umfassend untersucht wurden, fehlt es an Forschung zur individuellen wie kollektiven Wirkmächtigkeit von Antisemitismus heute. Im Gespräch mit der freien Kuratorin des HMF, Jasmin Klotz, und mit Manfred Levy, Bildungsreferent des Jüdischen Museums Frankfurt, geht es auch um die Bezüge des Forschungsprojekts zu historischen Formen von Zeitzeugenschaft und die Bedeutung subjektiver Erfahrungen mit Antisemitismus für die pädagogische Arbeit.
Die Veranstaltung im Leopold-Sonnemann-Saal, Saalhof 1, ist Teil der aktuellen Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft? Ein Erinnerungslabor“ im Stadtlabor und findet in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt statt. Der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Eine Anmeldung ist dringend erforderlich.
Hinweis zur Anmeldung Es wird darum gebeten, bei der Anmeldung bis Freitag, 14. März, den vollständigen Namen zu nennen. Zudem wird um Beachtung gebeten, dass jede teilnehmende Person einen gültigen Reisepass oder Personalausweis im Original und nicht in beglaubigter Kopie beim Einlass vorzeigen muss. Andernfalls ist kein Einlass möglich. Anmeldungen für die Veranstaltung sind über das Formular unter Anmeldung Veranstaltung Jüdische Zeitzeugenschaft 19.03. | Historisches Museum Frankfurt
möglich. Zudem darf kein größeres Gepäck mitgenommen werden.
Handtaschen und kleine Rucksäcke sind erlaubt.
Bei Fragen kann der Besucherservice von Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr unter Telefon 069/212-35154 oder per E-Mail an
besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de
kontaktiert werden.
Foto Veranstaltungsort des Nova-Festivals nach dem Massaker, Juni 2024, Copyright: Roded Shlomo Pikiwiki Israel via Wikimedi
Medienstation in der Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft“, Copyright: HMF, Foto: Stefanie Kösling
Kontakt für die Medien Noah Nätscher, Museumskommunikation, Historisches Museum Frankfurt, Telefon 069/212-37776, Mobil
0151/51430803 , E-Mail
presse@historisches-museum-frankfurt.de
ffm. Das Massaker der Hamas an der israelischen Zivilbevölkerung vom 7. Oktober 2023 hat auch in der deutschen Gesellschaft tiefe Spuren hinterlassen. Antisemitische Hetze beherrscht die Sozialen Medien, Jüdinnen und Juden erleben tagtäglich Bedrohungen, Beschimpfungen bis hin zu körperlicher Gewalt. Ihre Erfahrungen mit Antisemitismus wurden nun in einem Interviewprojekt der Hebrew University of Jerusalem dokumentiert und ausgewertet.
Die Psychologin Jasmin Spiegel und die Historikerin Anne-Christin Klotz stellen das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Jüdische Stimmen hörbar machen“ am Mittwoch, 19. März, um 18.30 Uhr im Historischen Museum (HMF) vor. Das Projekt füllt eine Lücke in der Forschung. Denn während die psychologischen und emotionalen Auswirkungen von Antisemitismus auf Jüdinnen und Juden während des Nationalsozialismus, der Shoah und der Nachkriegszeit umfassend untersucht wurden, fehlt es an Forschung zur individuellen wie kollektiven Wirkmächtigkeit von Antisemitismus heute. Im Gespräch mit der freien Kuratorin des HMF, Jasmin Klotz, und mit Manfred Levy, Bildungsreferent des Jüdischen Museums Frankfurt, geht es auch um die Bezüge des Forschungsprojekts zu historischen Formen von Zeitzeugenschaft und die Bedeutung subjektiver Erfahrungen mit Antisemitismus für die pädagogische Arbeit.
Die Veranstaltung im Leopold-Sonnemann-Saal, Saalhof 1, ist Teil der aktuellen Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft? Ein Erinnerungslabor“ im Stadtlabor und findet in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt statt. Der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Eine Anmeldung ist dringend erforderlich.
Hinweis zur Anmeldung Es wird darum gebeten, bei der Anmeldung bis Freitag, 14. März, den vollständigen Namen zu nennen. Zudem wird um Beachtung gebeten, dass jede teilnehmende Person einen gültigen Reisepass oder Personalausweis im Original und nicht in beglaubigter Kopie beim Einlass vorzeigen muss. Andernfalls ist kein Einlass möglich. Anmeldungen für die Veranstaltung sind über das Formular unter Anmeldung Veranstaltung Jüdische Zeitzeugenschaft 19.03. | Historisches Museum Frankfurt
Bei Fragen kann der Besucherservice von Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr unter Telefon 069/212-35154
Foto Veranstaltungsort des Nova-Festivals nach dem Massaker, Juni 2024, Copyright: Roded Shlomo Pikiwiki Israel via Wikimedi
Medienstation in der Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft“, Copyright: HMF, Foto: Stefanie Kösling
Kontakt für die Medien Noah Nätscher, Museumskommunikation, Historisches Museum Frankfurt, Telefon 069/212-37776