Krisen und die Folgen: Studie untersucht Lebenssituation von Frauen in Offenbach

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Offenbach

Offenbach am Main, 29. Juli 2024 – Frauen verdienen durchschnittlich 21 Prozent weniger als Männer, übernehmen Familie und Pflege und sind öfter in prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt. Vor allem, wenn die Wirtschaft schrumpft und Arbeitsplätze abgebaut werden, sind Frauen die großen Verliererinnen. Dann wird der alltägliche Spagat zwischen Familie und Beruf zum Drahtseilakt, der Druck wächst, vor allem dann, wenn es allerorten an Kita-und sonstigen Betreuungsplätzen fehlt. „Wirtschaftliche Gesamtsituation, gesellschaftliche Veränderungen, Corona-Krise: Dies sind nur drei Schlagworte, die mittelbar und unmittelbar auch Auswirkungen auf die Situation von Frauen in Offenbach haben und hatten“, weiß auch Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. „Dank der vom Frauenbüro beauftragten Studie des in Offenbach ansässigen Instituts für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik GmbH (involas) wissen wir jetzt genau, ob und in welchem Umfang dies auch bei uns zutrifft und wie wir dem, im Rahmen unserer Möglichkeiten wohlgemerkt, begegnen können.“