100 Jahre Neues Frankfurt: Nächstes Lampionfest am 5. September am Bornheimer Hang
ffm. Am Samstag, 5. September, wird die größte Siedlung des Neuen
Frankfurt, die Siedlung Bornheimer Hang, zum Schauplatz des dritten
Lampionfests. Zwischen Ernst-May-Platz und Rose-Schlösinger-Anlage
erwartet die Gäste von 14 bis 23 Uhr ein umfangreiches Programm aus
Theater, Musik, Diskussionen, Workshops, Sport, Kulinarik und Beiträgen
aus der Nachbarschaft. Bei Einbruch der Dämmerung bringen Lampions den
Festplatz zum Leuchten und knüpfen an die historischen Laternenfeste
aus der Zeit des Neuen Frankfurt an. Ergänzt wird das Fest durch ein
umfangreiches Führungsprogramm am Samstag, 5., und Sonntag, 6.
September, das Architektur, Geschichte und Gegenwart des Bornheimer
Hangs aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erschließt.
Oberbürgermeister Mike Josef betont die Verbindung zwischen dem historischen Erbe des Neuen Frankfurt und den Fragen der Gegenwart: „Das Neue Frankfurt war seiner Zeit voraus und bietet uns heute viele spannende Anknüpfungspunkte, wie wir den Herausforderungen unserer Zeit begegnen und gleichzeitig den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken können. Es freut mich sehr, dass die Lampionfeste weitergehen und wir 2026 am Bornheimer Hang feiern – einem der historischen Orte, an denen das Neue Frankfurt bis heute das Stadtbild prägt. Hier kommen Menschen zusammen, kommen ins Gespräch und entwickeln Ideen wie unser Zusammenleben in Zukunft aussehen könnte. Eine Gesellschaft, die Teilhabe ermöglicht und für alle ein nachhaltiges, friedliches Leben anstrebt. Es begeistert mich, zu sehen, wie viele Menschen sich für ihre Stadt einbringen, um dieses Fest gemeinsam auf die Beine zu stellen – Vereine, Schulen, Initiativen und die Nachbarschaft.“
Theater, Musik und Nachbarschaft
Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, sagt: „Dass die Lampionfeste in den Siedlungen des Neuen Frankfurt wiederbelebt werden, feiert die Quartiere nicht nur als baukulturelles Erbe, sondern vor allem als Orte, an denen neben dem Wohnen die Gemeinschaft und die Kultur, die bis heute in den Siedlungen lebendig ist, gelebt werden. Das Programm, das jeweils mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zusammen entwickelt wird, macht jedes Lampionfest einzigartig.“
Einen Schwerpunkt des Programms am Bornheimer Hang bilden Theater und Musik: Eigens für die Festreihe wurde von Autor Florian Wacker das Theaterstück „Licht, Luft, Sonne!“ geschrieben und vom Frankfurter Theaterhaus Ensemble inszeniert. Hinzu kommen unter anderem ein Konzert der OhOhOhs, ein Auftritt des Mini-Chors aus der Siedlung und interkulturelles Puppentheater des Vereins Abá. In mehreren Panel-Diskussionen geht es um das Zusammenleben in der Siedlung.
Ein Seifenkistenrennen erinnert an Kinderspiele aus der Zeit des Neuen Frankfurt
Daneben wird an vielen Orten gekocht, gebaut, getanzt und gespielt. Eine gemeinsame Kochaktion greift die Idee der Frankfurter Küche auf und überträgt sie mit dem Konzept einer Stadtteilküche in die Gegenwart. Ein Seifenkistenrennen erinnert an Kinderspiele aus der Zeit des Neuen Frankfurt, im Mandalabeet gibt es Kaffee und Kuchen aus der Nachbarschaft. Dazu kommen unter anderem Capoeira, Afroletics, Solo-Jazz, Yoga, Kreativ- und Kinderangebote, Ausstellungen sowie zahlreiche Informations- und Mitmachstände.
Darüber hinaus wird die angrenzende Kleingartenanlage zum Veranstaltungsort: Der 1930 gegründete Kleingärtnerverein KGV Buchhang lädt unter anderem zu Führungen durch die Anlage, Konzerten und moderierten Apfelweinproben ein.
Geführte Touren: Die Siedlung aus vielen Perspektiven entdecken
Rund um das Lampionfest eröffnet ein umfangreiches Führungsprogramm ganz unterschiedliche Perspektiven auf den Bornheimer Hang. Menschen aus Architektur, Denkmalpflege, Stadtgeschichte und Nachbarschaft richten den Blick auf die großstädtische Anlage der Siedlung, ihre Freiräume und Wohnformen, aber auch auf vermeintliche Kleinigkeiten und verborgene Geschichten. Die Führungen finden am Samstag, 5., und Sonntag, 6. September, statt und sind kostenlos. Eine vorherige Anmeldung wird empfohlen und ist unter lampionfeste-frankfurt.de
möglich.
Architektur, Stadtgeschichte und heutiges Leben
Der Bornheimer Hang entstand zwischen 1925 und 1930 und ist mit rund 1500 Wohnungen die größte Siedlung des Neuen Frankfurt. Anders als viele andere Siedlungen des Reformprogramms besitzt sie mit ihrer mehrgeschossigen Blockrandbebauung eine ausgesprochen großstädtische Anmutung. Zugleich prägen großzügige Grünflächen, Kleingärten und die heutige Rose-Schlösinger-Anlage den Übergang von der Stadt zur Landschaft.
„Die Siedlungen des Neuen Frankfurt zeigen bis heute, wie eng gutes Wohnen, Freiräume und gemeinschaftliches Zusammenleben miteinander verbunden sind“, sagt Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen, Wohnen und Personal. „Viele dieser Quartiere sind bis heute sehr gefragte Wohnorte – auch wegen ihrer hohen städtebaulichen und architektonischen Qualität sowie der großzügigen Grün- und Freiräume. Das Lampionfest macht sichtbar, dass die Idee des Neuen Frankfurt auch 100 Jahre später noch lebendig ist. Der Bornheimer Hang ist ein Quartier mit lebendiger Nachbarschaft.“
„Was die Lampionfeste für uns als Stadtmarketing besonders machen, ist der Blick auf Frankfurt aus der Perspektive seiner Stadtteile: Hier wird Stadt unmittelbar erlebbar – dort, wo Menschen wohnen, sich begegnen und ihr Quartier prägen. Gerade im Jubiläumsjahr ‚100 Jahre Neues Frankfurt‘ wird sichtbar, dass die Siedlungen weit mehr sind als bedeutende Zeugnisse der Stadtgeschichte. Sie sind lebendige Quartiere mit einer ganz eigenen Identität. Wenn am Bornheimer Hang bei Einbruch der Dunkelheit die Lampions leuchten, wird daraus ein besonderes gemeinsames Stadterlebnis – für die Nachbarschaft ebenso wie für Menschen aus ganz Frankfurt und darüber hinaus. Solche Momente machen die Vielfalt unserer Stadtteile sichtbar und zeigen, wie lebendig und identitätsstiftend das Neue Frankfurt bis heute ist“, sagt Eduard M. Singer, Leiter der Stabsstelle Stadtmarketing.
Nach den Festen auf dem Paulsplatz und in der Hellerhofsiedlung im vergangenen Jahr ist das Fest auf dem Bornheimer Hang das dritte seiner Art.
Das Lampionfest ist ein Projekt der Stadt Frankfurt am Main und wird vom Deutschen Architekturmuseum und Urban Media Project gemeinsam mit der jeweiligen Nachbarschaft umgesetzt. Die Lampionfeste wurden im Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Neues Frankfurt“ entwickelt und sollen nach historischem Vorbild die Idee des Nachbarschaftsfests in den Siedlungen wieder aufleben lassen.
Das vollständige Programm mit allen Zeiten, Veranstaltungsorten und weiteren Informationen findet sich unter lampionfeste-frankfurt.de/feste/bornheimer-hang.
Der Faltplan des Festes sowie die ausführliche Pressemitteilung stehen
als PDF-Dokumente zum Download zur Verfügung.
Download Programm-Faltplan zum Lampionfest
Pressemitteilung: Lampionfest am Bornheimer Hang
Foto Das Lampionfest 2025 fand in der Hellerhofsiedlung statt, Copyright: Cornelius Pfannkuch
Kontakt für die Medien Andrea Jürges, stellvertretende Direktorin, Deutsches Architekturmuseum, Telefon 069/212-30837, E-Mail
andrea.juerges@stadt-frankfurt.de
Oberbürgermeister Mike Josef betont die Verbindung zwischen dem historischen Erbe des Neuen Frankfurt und den Fragen der Gegenwart: „Das Neue Frankfurt war seiner Zeit voraus und bietet uns heute viele spannende Anknüpfungspunkte, wie wir den Herausforderungen unserer Zeit begegnen und gleichzeitig den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken können. Es freut mich sehr, dass die Lampionfeste weitergehen und wir 2026 am Bornheimer Hang feiern – einem der historischen Orte, an denen das Neue Frankfurt bis heute das Stadtbild prägt. Hier kommen Menschen zusammen, kommen ins Gespräch und entwickeln Ideen wie unser Zusammenleben in Zukunft aussehen könnte. Eine Gesellschaft, die Teilhabe ermöglicht und für alle ein nachhaltiges, friedliches Leben anstrebt. Es begeistert mich, zu sehen, wie viele Menschen sich für ihre Stadt einbringen, um dieses Fest gemeinsam auf die Beine zu stellen – Vereine, Schulen, Initiativen und die Nachbarschaft.“
Theater, Musik und Nachbarschaft
Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, sagt: „Dass die Lampionfeste in den Siedlungen des Neuen Frankfurt wiederbelebt werden, feiert die Quartiere nicht nur als baukulturelles Erbe, sondern vor allem als Orte, an denen neben dem Wohnen die Gemeinschaft und die Kultur, die bis heute in den Siedlungen lebendig ist, gelebt werden. Das Programm, das jeweils mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zusammen entwickelt wird, macht jedes Lampionfest einzigartig.“
Einen Schwerpunkt des Programms am Bornheimer Hang bilden Theater und Musik: Eigens für die Festreihe wurde von Autor Florian Wacker das Theaterstück „Licht, Luft, Sonne!“ geschrieben und vom Frankfurter Theaterhaus Ensemble inszeniert. Hinzu kommen unter anderem ein Konzert der OhOhOhs, ein Auftritt des Mini-Chors aus der Siedlung und interkulturelles Puppentheater des Vereins Abá. In mehreren Panel-Diskussionen geht es um das Zusammenleben in der Siedlung.
Ein Seifenkistenrennen erinnert an Kinderspiele aus der Zeit des Neuen Frankfurt
Daneben wird an vielen Orten gekocht, gebaut, getanzt und gespielt. Eine gemeinsame Kochaktion greift die Idee der Frankfurter Küche auf und überträgt sie mit dem Konzept einer Stadtteilküche in die Gegenwart. Ein Seifenkistenrennen erinnert an Kinderspiele aus der Zeit des Neuen Frankfurt, im Mandalabeet gibt es Kaffee und Kuchen aus der Nachbarschaft. Dazu kommen unter anderem Capoeira, Afroletics, Solo-Jazz, Yoga, Kreativ- und Kinderangebote, Ausstellungen sowie zahlreiche Informations- und Mitmachstände.
Darüber hinaus wird die angrenzende Kleingartenanlage zum Veranstaltungsort: Der 1930 gegründete Kleingärtnerverein KGV Buchhang lädt unter anderem zu Führungen durch die Anlage, Konzerten und moderierten Apfelweinproben ein.
Geführte Touren: Die Siedlung aus vielen Perspektiven entdecken
Rund um das Lampionfest eröffnet ein umfangreiches Führungsprogramm ganz unterschiedliche Perspektiven auf den Bornheimer Hang. Menschen aus Architektur, Denkmalpflege, Stadtgeschichte und Nachbarschaft richten den Blick auf die großstädtische Anlage der Siedlung, ihre Freiräume und Wohnformen, aber auch auf vermeintliche Kleinigkeiten und verborgene Geschichten. Die Führungen finden am Samstag, 5., und Sonntag, 6. September, statt und sind kostenlos. Eine vorherige Anmeldung wird empfohlen und ist unter lampionfeste-frankfurt.de
Architektur, Stadtgeschichte und heutiges Leben
Der Bornheimer Hang entstand zwischen 1925 und 1930 und ist mit rund 1500 Wohnungen die größte Siedlung des Neuen Frankfurt. Anders als viele andere Siedlungen des Reformprogramms besitzt sie mit ihrer mehrgeschossigen Blockrandbebauung eine ausgesprochen großstädtische Anmutung. Zugleich prägen großzügige Grünflächen, Kleingärten und die heutige Rose-Schlösinger-Anlage den Übergang von der Stadt zur Landschaft.
„Die Siedlungen des Neuen Frankfurt zeigen bis heute, wie eng gutes Wohnen, Freiräume und gemeinschaftliches Zusammenleben miteinander verbunden sind“, sagt Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen, Wohnen und Personal. „Viele dieser Quartiere sind bis heute sehr gefragte Wohnorte – auch wegen ihrer hohen städtebaulichen und architektonischen Qualität sowie der großzügigen Grün- und Freiräume. Das Lampionfest macht sichtbar, dass die Idee des Neuen Frankfurt auch 100 Jahre später noch lebendig ist. Der Bornheimer Hang ist ein Quartier mit lebendiger Nachbarschaft.“
„Was die Lampionfeste für uns als Stadtmarketing besonders machen, ist der Blick auf Frankfurt aus der Perspektive seiner Stadtteile: Hier wird Stadt unmittelbar erlebbar – dort, wo Menschen wohnen, sich begegnen und ihr Quartier prägen. Gerade im Jubiläumsjahr ‚100 Jahre Neues Frankfurt‘ wird sichtbar, dass die Siedlungen weit mehr sind als bedeutende Zeugnisse der Stadtgeschichte. Sie sind lebendige Quartiere mit einer ganz eigenen Identität. Wenn am Bornheimer Hang bei Einbruch der Dunkelheit die Lampions leuchten, wird daraus ein besonderes gemeinsames Stadterlebnis – für die Nachbarschaft ebenso wie für Menschen aus ganz Frankfurt und darüber hinaus. Solche Momente machen die Vielfalt unserer Stadtteile sichtbar und zeigen, wie lebendig und identitätsstiftend das Neue Frankfurt bis heute ist“, sagt Eduard M. Singer, Leiter der Stabsstelle Stadtmarketing.
Nach den Festen auf dem Paulsplatz und in der Hellerhofsiedlung im vergangenen Jahr ist das Fest auf dem Bornheimer Hang das dritte seiner Art.
Das Lampionfest ist ein Projekt der Stadt Frankfurt am Main und wird vom Deutschen Architekturmuseum und Urban Media Project gemeinsam mit der jeweiligen Nachbarschaft umgesetzt. Die Lampionfeste wurden im Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Neues Frankfurt“ entwickelt und sollen nach historischem Vorbild die Idee des Nachbarschaftsfests in den Siedlungen wieder aufleben lassen.
Das vollständige Programm mit allen Zeiten, Veranstaltungsorten und weiteren Informationen findet sich unter lampionfeste-frankfurt.de/feste/bornheimer-hang
Download Programm-Faltplan zum Lampionfest
Pressemitteilung: Lampionfest am Bornheimer Hang
Foto Das Lampionfest 2025 fand in der Hellerhofsiedlung statt, Copyright: Cornelius Pfannkuch
Kontakt für die Medien Andrea Jürges, stellvertretende Direktorin, Deutsches Architekturmuseum, Telefon 069/212-30837