14. „Internationaler Mädchen und MINTA*Tag“ unter dem Motto „Be who you want to be, not what others want to see“
ffm. Am Freitag, 9. Oktober, wird in Frankfurt der „Internationale
Mädchen und MINTA*Tag“ gefeiert. Zum 14. Mal in Folge gehen an diesem
Tag ab 13 Uhr am Roßmarkt junge Menschen vereint auf die Straße, um
für ihre Rechte und gegen Ausgrenzung, Gewalt und Ungerechtigkeit zu
protestieren.
In Frankfurt erleben MINTA* Ausgrenzung und Ungerechtigkeit – wegen ihrer Identität, aufgrund der Tatsache, wen sie lieben, wegen ihres Aussehens, ihrer Herkunft, oder weil sie eine Behinderung haben. Der „Internationale Mädchen und MINTA*Tag“ ist ein Tag, an dem diese Erfahrungen öffentlich gemacht werden: eine Protestaktion, bei der MINTA* ihr Recht auf ein sicheres, selbstbestimmtes Leben ohne Sexismus, Gewalt und Diskriminierung, auf freie Meinungsäußerung und Mitbestimmung einfordern.
„Demokratie lebt davon, dass Menschen ihre Rechte kennen und sich einmischen. Gerade dort, wo Frauenrechte und Selbstbestimmung unter Druck geraten und antifeministische Positionen lauter werden, ist es wichtig, dass Mädchen und MINTA* ihre Perspektiven und Forderungen selbstbewusst sichtbar machen. Der ‚Internationale Mädchen- und MINTA*Tag‘ gibt ihnen dafür eine öffentliche Bühne“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration.
Der Aktionstag setzt zudem ein wichtiges Zeichen internationaler Solidarität mit MINTA* weltweit, die um das Recht auf Bildung, Gleichstellung oder demokratische Mitsprache kämpfen. Die Protestaktion zeigt, wie wichtig Mitsprache, Beteiligung und Solidarität junger Menschen – ganz besonders von MINTA* – sind und was MINTA* bewirken können, wenn sie den Raum dafür bekommen.
„Die Rechte von Mädchen, inter*, non-binären, trans* und agender Jugendlichen stehen weltweit unter Druck. Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt schränken auch in Frankfurt die Möglichkeiten von MINTA* ein, sicher, frei und selbstbestimmt zu leben. Am ‚Internationalen Mädchen und MINTA*Tag‘ kommen MINTA* zusammen und fordern selbstbewusst ihre Rechte ein. Dieser Tag gibt ihnen Hoffnung und setzt ein wichtiges solidarisches Zeichen“, erklärt Gabriele Wenner, Leiterin des Frauenreferats.
In Frankfurt gestalten Mädchen und MINTA* mit Unterstützung von Fachkräften der Mädchen und Jugendarbeit unter Federführung des Frauenreferats den Mädchen und MINTA*Tag: Im Beteiligungsgremium „Talk of G!RLS und MINTA*“ entwerfen die MINTA* selbst das Design für Flyer, Plakate, T-Shirts und Sticker sowie das gesamte Programm für diesen Tag.
Programmablauf:
Freitag, 9. Oktober, 13 Uhr, Treffpunkt am Roßmarkt Ab 13.30 Uhr: Kundgebung mit Bühnenprogramm, Reden, Musik und Tanz Danach: „Walk of G!rls and MINTA*“ zum Jugendhaus Heideplatz, Schleiermacherstraße 7: Unterwegs werden Straßen nach wichtigen feministischen Persönlichkeiten und Bewegungen umbenannt. 16 Uhr: Ankunft und Essen Circa 17 bis 18 Uhr: Workshops von und für MINTA* (Basketball, Graffiti, Film, Schmuck, Tanzen, Tote Bags bemalen, Tonaufnahmen und Schach) 18 Uhr: Gemeinsamer Abschluss mit Party.
Der gesamte Aktionstag wird in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt.
Aus dem Internationalen Mädchentag wird in Frankfurt der „Internationale Mädchen und MINTA*Tag“
Bereits im vergangenen Jahr wurde der Aktionstag in Frankfurt in „Internationaler Mädchen und MINTA*Tag“ umbenannt. MINTA* steht für Mädchen, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Jugendliche. Damit betont das Beteiligungsgremium „Talk of G!RLS und MINTA*“, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt und die Lebensrealitäten von trans*-, inter*- und nicht-binären Jugendlichen (TIN-Jugendliche) mitgedacht werden müssen, die viel zu oft unsichtbar bleiben.
Mit der Unterzeichnung der Istanbul-Konvention hat sich Deutschland verpflichtet, Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu verhüten und zu bekämpfen. Die Konvention sieht ausdrücklich vor, die Lebensrealitäten von allen Jugendlichen einzubeziehen, die patriarchale Gewalt erleben. Es werden daher nicht nur Mädchen benannt, sondern auch TIN-Jugendliche.
Barrieren
Es wird daran gearbeitet, den Aktionstag barriereärmer zu gestalten. Das Jugendhaus Heideplatz ist derzeit leider nicht barrierefrei. Das Erdgeschoss ist stufenlos zugänglich, eine barrierefreie Toilette vorhanden. Ein temporäres Leitsystem wird installiert. Der gesamte Aktionstag wird in DGS übersetzt un es gibt Sticker in Braille-Schrift.
Hinweis an die Redaktionen Ab 13 Uhr gibt es die Möglichkeit, MINTA* und junge FLINTA* sowie Fachkräfte aus der Mädchenarbeit zu interviewen. Die Veranstaltung ist für Pressefotos geeignet.
Aktuelle Infos sowie Impressionen aus den Demos der vergangenen Jahre sind unter Internationaler Mädchen und MINTA*Tag 2026 | Stadt Frankfurt am Main
oder auf Instagram unter imt_ffm
zu finden.
Der Flyer und das Plakat zum „Internationalen Mädchen und MINTA*Tag“ sind als PDF-Dokumente zum Download beigefügt.
Download Flyer zum „Internationalen Mädchen und MINTA*Tag“ 2026, Copyright: Denisa Holzapfel
Plakat zum „Internationalen Mädchen und MINTA*Tag“, Copyright: Denisa Holzapfel
Kontakt für die Medien Andrea Keppler, Referentin für Mädchen*politik und Kultur, Telefon 069/212-44380, E-Mail
andrea.keppler@stadt-frankfurt.de
In Frankfurt erleben MINTA* Ausgrenzung und Ungerechtigkeit – wegen ihrer Identität, aufgrund der Tatsache, wen sie lieben, wegen ihres Aussehens, ihrer Herkunft, oder weil sie eine Behinderung haben. Der „Internationale Mädchen und MINTA*Tag“ ist ein Tag, an dem diese Erfahrungen öffentlich gemacht werden: eine Protestaktion, bei der MINTA* ihr Recht auf ein sicheres, selbstbestimmtes Leben ohne Sexismus, Gewalt und Diskriminierung, auf freie Meinungsäußerung und Mitbestimmung einfordern.
„Demokratie lebt davon, dass Menschen ihre Rechte kennen und sich einmischen. Gerade dort, wo Frauenrechte und Selbstbestimmung unter Druck geraten und antifeministische Positionen lauter werden, ist es wichtig, dass Mädchen und MINTA* ihre Perspektiven und Forderungen selbstbewusst sichtbar machen. Der ‚Internationale Mädchen- und MINTA*Tag‘ gibt ihnen dafür eine öffentliche Bühne“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration.
Der Aktionstag setzt zudem ein wichtiges Zeichen internationaler Solidarität mit MINTA* weltweit, die um das Recht auf Bildung, Gleichstellung oder demokratische Mitsprache kämpfen. Die Protestaktion zeigt, wie wichtig Mitsprache, Beteiligung und Solidarität junger Menschen – ganz besonders von MINTA* – sind und was MINTA* bewirken können, wenn sie den Raum dafür bekommen.
„Die Rechte von Mädchen, inter*, non-binären, trans* und agender Jugendlichen stehen weltweit unter Druck. Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt schränken auch in Frankfurt die Möglichkeiten von MINTA* ein, sicher, frei und selbstbestimmt zu leben. Am ‚Internationalen Mädchen und MINTA*Tag‘ kommen MINTA* zusammen und fordern selbstbewusst ihre Rechte ein. Dieser Tag gibt ihnen Hoffnung und setzt ein wichtiges solidarisches Zeichen“, erklärt Gabriele Wenner, Leiterin des Frauenreferats.
In Frankfurt gestalten Mädchen und MINTA* mit Unterstützung von Fachkräften der Mädchen und Jugendarbeit unter Federführung des Frauenreferats den Mädchen und MINTA*Tag: Im Beteiligungsgremium „Talk of G!RLS und MINTA*“ entwerfen die MINTA* selbst das Design für Flyer, Plakate, T-Shirts und Sticker sowie das gesamte Programm für diesen Tag.
Programmablauf:
Freitag, 9. Oktober, 13 Uhr, Treffpunkt am Roßmarkt Ab 13.30 Uhr: Kundgebung mit Bühnenprogramm, Reden, Musik und Tanz Danach: „Walk of G!rls and MINTA*“ zum Jugendhaus Heideplatz, Schleiermacherstraße 7: Unterwegs werden Straßen nach wichtigen feministischen Persönlichkeiten und Bewegungen umbenannt. 16 Uhr: Ankunft und Essen Circa 17 bis 18 Uhr: Workshops von und für MINTA* (Basketball, Graffiti, Film, Schmuck, Tanzen, Tote Bags bemalen, Tonaufnahmen und Schach) 18 Uhr: Gemeinsamer Abschluss mit Party.
Der gesamte Aktionstag wird in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt.
Aus dem Internationalen Mädchentag wird in Frankfurt der „Internationale Mädchen und MINTA*Tag“
Bereits im vergangenen Jahr wurde der Aktionstag in Frankfurt in „Internationaler Mädchen und MINTA*Tag“ umbenannt. MINTA* steht für Mädchen, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Jugendliche. Damit betont das Beteiligungsgremium „Talk of G!RLS und MINTA*“, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt und die Lebensrealitäten von trans*-, inter*- und nicht-binären Jugendlichen (TIN-Jugendliche) mitgedacht werden müssen, die viel zu oft unsichtbar bleiben.
Mit der Unterzeichnung der Istanbul-Konvention hat sich Deutschland verpflichtet, Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu verhüten und zu bekämpfen. Die Konvention sieht ausdrücklich vor, die Lebensrealitäten von allen Jugendlichen einzubeziehen, die patriarchale Gewalt erleben. Es werden daher nicht nur Mädchen benannt, sondern auch TIN-Jugendliche.
Barrieren
Es wird daran gearbeitet, den Aktionstag barriereärmer zu gestalten. Das Jugendhaus Heideplatz ist derzeit leider nicht barrierefrei. Das Erdgeschoss ist stufenlos zugänglich, eine barrierefreie Toilette vorhanden. Ein temporäres Leitsystem wird installiert. Der gesamte Aktionstag wird in DGS übersetzt un es gibt Sticker in Braille-Schrift.
Hinweis an die Redaktionen Ab 13 Uhr gibt es die Möglichkeit, MINTA* und junge FLINTA* sowie Fachkräfte aus der Mädchenarbeit zu interviewen. Die Veranstaltung ist für Pressefotos geeignet.
Aktuelle Infos sowie Impressionen aus den Demos der vergangenen Jahre sind unter Internationaler Mädchen und MINTA*Tag 2026 | Stadt Frankfurt am Main
Der Flyer und das Plakat zum „Internationalen Mädchen und MINTA*Tag“ sind als PDF-Dokumente zum Download beigefügt.
Download Flyer zum „Internationalen Mädchen und MINTA*Tag“ 2026, Copyright: Denisa Holzapfel
Plakat zum „Internationalen Mädchen und MINTA*Tag“, Copyright: Denisa Holzapfel
Kontakt für die Medien Andrea Keppler, Referentin für Mädchen*politik und Kultur, Telefon 069/212-44380