16. Lateinamerikanische Woche in Frankfurt: Festakt und Eröffnungskonzert feiern kulturelle Vielfalt und interkulturellen Dialog
ffm. Mit einem Festakt und dem Konzert „MÚSICA MESTIZA – Alle
Lichter und Schatten der Neuen Welt“ des Vokalensembles ClarOscuro
beginnt am Freitag, 16. Oktober, im Instituto Cervantes, Staufenstraße
1, die 16. Lateinamerikanische Woche (LAWO) in Frankfurt am Main. Bis
Sonntag, 25. Oktober, präsentiert die Veranstaltungsreihe ein
vielfältiges Programm aus Musik, Kunst, Film, Literatur, Tanz und
gesellschaftspolitischen Diskussionen.
Der offizielle Festakt beginnt um 18 Uhr mit der Begrüßung durch Marta Muñoz Aunión, Direktorin des Instituto Cervantes, und Iván Barbaric, Koordinator der Lateinamerikanischen Woche und Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins LAWO – Lateinamerikanische Woche.
Zu den angekündigten Grußwortrednerinnen und -rednern gehören Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration, sowie Eduardo Ruiz Mazón, Konsul Adscrito von Mexiko in Frankfurt. Prof. Encarnación Gutiérrez Rodríguez vom Institut für Soziologie und Mitglied im Netzwerk Lateinamerika, vertritt an diesem Abend die Goethe-Universität Frankfurt.
Musik als Brücke zwischen Kulturen
Das Eröffnungskonzert, unter der Leitung von Lupe Larzábal, verbindet Werke aus historischen Archiven Lateinamerikas mit lebendigen Volksklängen. Es eröffnet ein musikalisches Panorama, in dem sich afrikanische, indigene und spanische Traditionen begegnen und zu einer vielfältigen Klangsprache verbinden. Die Musik erzählt von kulturellen Begegnungen, historischen Verflechtungen und einer musikalischen Identität, deren besondere Ausdruckskraft gerade aus ihrer Vielfalt entsteht. ClarOscuro besteht aus acht Sängerinnen und Sängern aus Argentinien, Venezuela, Kolumbien, Spanien und Deutschland. Begleitet wird das Ensemble von Musikerinnen und Musikern an Gitarre, Charango, Violine, Violoncello und Percussion aus Chile, Bolivien, Peru, Argentinien und Deutschland.
„Kulturelle Vielfalt lebt davon, dass Menschen ihre Erfahrungen, Perspektiven und Ideen miteinander teilen und unsere Gesellschaft gemeinsam gestalten. Die Lateinamerikanische Woche zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Musik, Kunst und Kultur Menschen zusammenbringen, neue Sichtweisen eröffnen und den Dialog über gesellschaftliche Fragen fördern können. Dazu gehören auch Gleichberechtigung, Frauenrechte und der Einsatz für eine lebendige Demokratie“, sagt Zapf-Rodríguez. Die Verbindung von kultureller Begegnung und gesellschaftlichem Austausch kennzeichne Frankfurt als weltoffene Stadt und mache sie reicher.
Zehn Tage Lateinamerika in Frankfurt
Musik, Tanz, Folklore, Film, Theater, Kunst, Literatur und Wissenschaft eröffnen unterschiedliche Zugänge zu Lateinamerika. Zu den Höhepunkten gehören Auftritte lateinamerikanischer Musiker, ein Kinderfestival, eine Modenschau mit einer Kollektion, die tief in der andinen Tradition verwurzelte kulturelle Elemente in die zeitgenössische Sprache der Mode überträgt sowie die erstmalige Präsentation des bolivianischen Carnaval de Oruro in Frankfurt. Die „Lateinamerikanische Messe Konfluenzia“ unter der Leitung von Walter Castillo mit Rhythmen, Klangfarben und musikalischen Ausdrucksformen verschiedener Länder Lateinamerikas wird beim Eröffnungsgottesdienst der Lateinamerikanischen Woche am Sonntag, 18. Oktober, um 19 Uhr in St. Ignatius, Gärtnerweg 60, uraufgeführt.
Gleichzeitig setzt die LAWO inhaltliche Schwerpunkte auf aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen. Eine dreitägige Tagung widmet sich unter anderem dem kolumbianischen Friedensprozess, lokaler Friedensarbeit sowie Migration, Feminismus und Widerstand angesichts des politischen Rechtsrucks. Vorträge zur Situation in Venezuela und Kuba als auch die Buchvorstellung „Kupfer. Das Metall der Zwietracht. Chronik einer Ausplünderung“ des Juristen und Ökonom Héctor Vega aus Chile ergänzen das Programm. Die Vernissage „ABYA YALA/ AMERIKA – eine umkämpfte KARTE. Gegenkartografien von Interventionen, Macht und Widerstand (1900-2026)“, Filmvorführungen und eine Performance, die eigene Erfahrungen von Vertreibung und Flucht künstlerisch bearbeitet, schaffen Raum für einen persönlichen Zugang und Reflexion.
Die 16. Lateinamerikanische Woche wird durch das Engagement zahlreicher Institutionen, Organisationen, Konsulate, Förderer, Sponsoren und ehrenamtlich Mitwirkender ermöglicht. Zu den Kooperationspartnern zählen die Goethe-Universität Frankfurt, die Katholische Hochschulgemeinde, die Evangelische Studierendengemeinde und das Instituto Cervantes. Gefördert wird die Veranstaltungsreihe durch das Kulturamt und das Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main, Brot für die Welt und das Bistum Limburg.
Seit ihren Anfängen hat sich die Lateinamerikanische Woche zu einem festen Bestandteil des Frankfurter Kulturlebens entwickelt. Die 16. Ausgabe setzt diese Tradition fort und lädt dazu ein, Lateinamerika in seiner kulturellen Vielfalt und gesellschaftlichen Vielschichtigkeit kennenzulernen und zu erleben.
Weitere Informationen finden sich unter lateinamerikanischewoche-frankfurt.de.
Kontakt für die Medien Iván Barbaric, Verein LAWO – Lateinamerikanische Woche, E-Mail lawo@lateinamerikanischewoche-frankfurt.de
Der offizielle Festakt beginnt um 18 Uhr mit der Begrüßung durch Marta Muñoz Aunión, Direktorin des Instituto Cervantes, und Iván Barbaric, Koordinator der Lateinamerikanischen Woche und Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins LAWO – Lateinamerikanische Woche.
Zu den angekündigten Grußwortrednerinnen und -rednern gehören Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration, sowie Eduardo Ruiz Mazón, Konsul Adscrito von Mexiko in Frankfurt. Prof. Encarnación Gutiérrez Rodríguez vom Institut für Soziologie und Mitglied im Netzwerk Lateinamerika, vertritt an diesem Abend die Goethe-Universität Frankfurt.
Musik als Brücke zwischen Kulturen
Das Eröffnungskonzert, unter der Leitung von Lupe Larzábal, verbindet Werke aus historischen Archiven Lateinamerikas mit lebendigen Volksklängen. Es eröffnet ein musikalisches Panorama, in dem sich afrikanische, indigene und spanische Traditionen begegnen und zu einer vielfältigen Klangsprache verbinden. Die Musik erzählt von kulturellen Begegnungen, historischen Verflechtungen und einer musikalischen Identität, deren besondere Ausdruckskraft gerade aus ihrer Vielfalt entsteht. ClarOscuro besteht aus acht Sängerinnen und Sängern aus Argentinien, Venezuela, Kolumbien, Spanien und Deutschland. Begleitet wird das Ensemble von Musikerinnen und Musikern an Gitarre, Charango, Violine, Violoncello und Percussion aus Chile, Bolivien, Peru, Argentinien und Deutschland.
„Kulturelle Vielfalt lebt davon, dass Menschen ihre Erfahrungen, Perspektiven und Ideen miteinander teilen und unsere Gesellschaft gemeinsam gestalten. Die Lateinamerikanische Woche zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Musik, Kunst und Kultur Menschen zusammenbringen, neue Sichtweisen eröffnen und den Dialog über gesellschaftliche Fragen fördern können. Dazu gehören auch Gleichberechtigung, Frauenrechte und der Einsatz für eine lebendige Demokratie“, sagt Zapf-Rodríguez. Die Verbindung von kultureller Begegnung und gesellschaftlichem Austausch kennzeichne Frankfurt als weltoffene Stadt und mache sie reicher.
Zehn Tage Lateinamerika in Frankfurt
Musik, Tanz, Folklore, Film, Theater, Kunst, Literatur und Wissenschaft eröffnen unterschiedliche Zugänge zu Lateinamerika. Zu den Höhepunkten gehören Auftritte lateinamerikanischer Musiker, ein Kinderfestival, eine Modenschau mit einer Kollektion, die tief in der andinen Tradition verwurzelte kulturelle Elemente in die zeitgenössische Sprache der Mode überträgt sowie die erstmalige Präsentation des bolivianischen Carnaval de Oruro in Frankfurt. Die „Lateinamerikanische Messe Konfluenzia“ unter der Leitung von Walter Castillo mit Rhythmen, Klangfarben und musikalischen Ausdrucksformen verschiedener Länder Lateinamerikas wird beim Eröffnungsgottesdienst der Lateinamerikanischen Woche am Sonntag, 18. Oktober, um 19 Uhr in St. Ignatius, Gärtnerweg 60, uraufgeführt.
Gleichzeitig setzt die LAWO inhaltliche Schwerpunkte auf aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen. Eine dreitägige Tagung widmet sich unter anderem dem kolumbianischen Friedensprozess, lokaler Friedensarbeit sowie Migration, Feminismus und Widerstand angesichts des politischen Rechtsrucks. Vorträge zur Situation in Venezuela und Kuba als auch die Buchvorstellung „Kupfer. Das Metall der Zwietracht. Chronik einer Ausplünderung“ des Juristen und Ökonom Héctor Vega aus Chile ergänzen das Programm. Die Vernissage „ABYA YALA/ AMERIKA – eine umkämpfte KARTE. Gegenkartografien von Interventionen, Macht und Widerstand (1900-2026)“, Filmvorführungen und eine Performance, die eigene Erfahrungen von Vertreibung und Flucht künstlerisch bearbeitet, schaffen Raum für einen persönlichen Zugang und Reflexion.
Die 16. Lateinamerikanische Woche wird durch das Engagement zahlreicher Institutionen, Organisationen, Konsulate, Förderer, Sponsoren und ehrenamtlich Mitwirkender ermöglicht. Zu den Kooperationspartnern zählen die Goethe-Universität Frankfurt, die Katholische Hochschulgemeinde, die Evangelische Studierendengemeinde und das Instituto Cervantes. Gefördert wird die Veranstaltungsreihe durch das Kulturamt und das Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main, Brot für die Welt und das Bistum Limburg.
Seit ihren Anfängen hat sich die Lateinamerikanische Woche zu einem festen Bestandteil des Frankfurter Kulturlebens entwickelt. Die 16. Ausgabe setzt diese Tradition fort und lädt dazu ein, Lateinamerika in seiner kulturellen Vielfalt und gesellschaftlichen Vielschichtigkeit kennenzulernen und zu erleben.
Weitere Informationen finden sich unter lateinamerikanischewoche-frankfurt.de
Kontakt für die Medien Iván Barbaric, Verein LAWO – Lateinamerikanische Woche, E-Mail lawo@lateinamerikanischewoche-frankfurt.de