40 Jahre Eurocities: Vier Jahrzehnte Zusammenarbeit für starke Städte
ffm. Mit ihrer Jahreskonferenz in Utrecht hat das europäische
Städtenetzwerk Eurocities diese Woche sein 40-jähriges Bestehen
gefeiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1986 hat sich Eurocities von
sechs Gründungsstädten, darunter Frankfurt am Main, zu einem Netzwerk
von mehr als 220 europäischen Großstädten entwickelt. Ziel des
Zusammenschlusses ist es, den Austausch bewährter Lösungen zu fördern
und die Interessen der Städte gegenüber den EU-Institutionen wirksam
zu vertreten. Frankfurt gehört derzeit dem Exekutivkomitee von
Eurocities an und engagiert sich seit vier Jahrzehnten aktiv im
Netzwerk.
Frankfurt war Gründungsmitglied
Frankfurt war gemeinsam mit Barcelona, Birmingham, Lyon, Mailand und Rotterdam eine der sechs Gründungsstädte von Eurocities. Noch vor der Gründung von Eurocities hat sich Frankfurt im Jahr 1970 mit seinen drei Partnerstädten Lyon, Birmingham und Mailand in einem „Viererbund“ zusammengeschlossen. Die Gründung von Eurocities zeigte das Bestreben, den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den Städten besser zu koordinieren. Das Netzwerk ermöglicht Städten einen engen Austausch zu Zukunftsfragen wie beispielsweise Klimaschutz, Digitalisierung, sozialem Zusammenhalt und Bürgerbeteiligung. Gleichzeitig stärkt es die Rolle der Kommunen in der europäischen Politik und erleichtert die Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projekten und Förderprogrammen.
„Starke Städte sind entscheidend für ein starkes Europa, denn hier wird europäische Politik konkret vor Ort umgesetzt und für die Menschen erlebbar“, sagt Oberbürgermeister Mike Josef. „Dass Frankfurt seit 40 Jahren Mitglied ist und nun auch wieder seit 2025 im Exekutivkomitee mitarbeitet, zeigt, wie aktiv unsere Stadt mitgestaltet und Verantwortung in diesem Netzwerk übernimmt.“ Zuletzt war die Stadt Frankfurt von 2000 bis 2003 Mitglied des Exekutivkomitees (davor 1991 bis 1993 zum ersten Mal und davon von 1991 bis 1992 als Präsidentin). Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales, sagt: „Der Austausch vor Ort zwischen den europäischen Städten hat mir einmal mehr deutlich gemacht, dass die großen Herausforderungen unserer Zeit nur gemeinsam bewältigt werden können und dass starke Städte ein unverzichtbarer Pfeiler für ein demokratisches und zukunftsfähiges Europa sind.“
Mit Blick auf den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028 – 2034 der Europäischen Union haben die deutschen Städte zusammen mit Eurocities im vergangenen Jahr in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz eine stärkere Berücksichtigung kommunaler Belange in der EU-Finanzpolitik gefordert. In ihrem Schreiben forderten die deutschen Städte unter anderem: die feste Verankerung von Städtekapiteln im kommenden MFR, einen direkten Zugang zu Fördermitteln der EU und die Beteiligung der Städte in allen Programmphasen. Viele dieser Forderungen finden inzwischen Unterstützung im Europäischen Parlament. Nun liegt der Ball beim Europäischen Rat, der den Finanzrahmen einstimmig annehmen muss.
„Ich hoffe, dass sich die deutsche Bundesregierung klar für die Belange der Städte einsetzt, denn 75 Prozent der Menschen in Europa leben in Städten und Gemeinden. Hier entscheidet sich also maßgeblich, ob Europa seine Ziele erreicht. Damit wir die Aufgaben wie soziale Infrastruktur, digitale Angebote oder Mobilität wirksam erfüllen können, brauchen wir einen verlässlichen Zugang zu europäischen Finanzmitteln“, sagt O’Sullivan.
Fotos
Vertreterinnen und Vertreter der Eurocities-Mitgliedsstädte, darunter Eileen O’Sullivan, zuständige Dezernentin für Internationales aus Frankfurt, bei der Jahreskonferenz 2026 von Eurocities in Utrecht, Copyright: Eurocities
Jahreskonferenz 2026 von Eurocities in Utrecht, Copyright: Eurocities
Frankfurt war Gründungsmitglied
Frankfurt war gemeinsam mit Barcelona, Birmingham, Lyon, Mailand und Rotterdam eine der sechs Gründungsstädte von Eurocities. Noch vor der Gründung von Eurocities hat sich Frankfurt im Jahr 1970 mit seinen drei Partnerstädten Lyon, Birmingham und Mailand in einem „Viererbund“ zusammengeschlossen. Die Gründung von Eurocities zeigte das Bestreben, den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den Städten besser zu koordinieren. Das Netzwerk ermöglicht Städten einen engen Austausch zu Zukunftsfragen wie beispielsweise Klimaschutz, Digitalisierung, sozialem Zusammenhalt und Bürgerbeteiligung. Gleichzeitig stärkt es die Rolle der Kommunen in der europäischen Politik und erleichtert die Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projekten und Förderprogrammen.
„Starke Städte sind entscheidend für ein starkes Europa, denn hier wird europäische Politik konkret vor Ort umgesetzt und für die Menschen erlebbar“, sagt Oberbürgermeister Mike Josef. „Dass Frankfurt seit 40 Jahren Mitglied ist und nun auch wieder seit 2025 im Exekutivkomitee mitarbeitet, zeigt, wie aktiv unsere Stadt mitgestaltet und Verantwortung in diesem Netzwerk übernimmt.“ Zuletzt war die Stadt Frankfurt von 2000 bis 2003 Mitglied des Exekutivkomitees (davor 1991 bis 1993 zum ersten Mal und davon von 1991 bis 1992 als Präsidentin). Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales, sagt: „Der Austausch vor Ort zwischen den europäischen Städten hat mir einmal mehr deutlich gemacht, dass die großen Herausforderungen unserer Zeit nur gemeinsam bewältigt werden können und dass starke Städte ein unverzichtbarer Pfeiler für ein demokratisches und zukunftsfähiges Europa sind.“
Mit Blick auf den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028 – 2034 der Europäischen Union haben die deutschen Städte zusammen mit Eurocities im vergangenen Jahr in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz eine stärkere Berücksichtigung kommunaler Belange in der EU-Finanzpolitik gefordert. In ihrem Schreiben forderten die deutschen Städte unter anderem: die feste Verankerung von Städtekapiteln im kommenden MFR, einen direkten Zugang zu Fördermitteln der EU und die Beteiligung der Städte in allen Programmphasen. Viele dieser Forderungen finden inzwischen Unterstützung im Europäischen Parlament. Nun liegt der Ball beim Europäischen Rat, der den Finanzrahmen einstimmig annehmen muss.
„Ich hoffe, dass sich die deutsche Bundesregierung klar für die Belange der Städte einsetzt, denn 75 Prozent der Menschen in Europa leben in Städten und Gemeinden. Hier entscheidet sich also maßgeblich, ob Europa seine Ziele erreicht. Damit wir die Aufgaben wie soziale Infrastruktur, digitale Angebote oder Mobilität wirksam erfüllen können, brauchen wir einen verlässlichen Zugang zu europäischen Finanzmitteln“, sagt O’Sullivan.
Fotos
Vertreterinnen und Vertreter der Eurocities-Mitgliedsstädte, darunter Eileen O’Sullivan, zuständige Dezernentin für Internationales aus Frankfurt, bei der Jahreskonferenz 2026 von Eurocities in Utrecht, Copyright: Eurocities
Jahreskonferenz 2026 von Eurocities in Utrecht, Copyright: Eurocities