790 Jahre Töngesgasse: Frankfurts „kleine Zeil“ feiert ihre Geschichte
Historische Einkaufsstraße lädt am 27. August zum Jubiläumstag mit
Führungen, Aktionen und Begegnungen ein
ffm. 790 Jahre Geschichte liegen zwischen Liebfrauenberg und Fahrgasse: Die Töngesgasse, Frankfurts älteste Einkaufsstraße und liebevoll „kleine Zeil“ genannt, feiert in diesem Jahr ein außergewöhnliches Jubiläum. Am Donnerstag, 27. August, von 12 bis 20 Uhr lädt die Interessengemeinschaft Töngesgasse zum großen Jubiläumstag ein.
Wo heute Fachgeschäfte, Traditionsunternehmen und inhabergeführte Läden das Straßenbild prägen, wurde bereits im Mittelalter gehandelt und gewirtschaftet. 1236 wurde die Töngesgasse erstmals urkundlich erwähnt. In diesem Jahr gründeten die Antoniter hier einen Wirtschaftshof; später entstand an dieser Stelle das Antoniterkloster, dem die Straße auch ihren Namen verdankt. Aus Antonius wurde im Frankfurter Sprachgebrauch „Tönges“.
Damit ist die Töngesgasse nicht nur eine der ältesten Straßen der Frankfurter Innenstadt, sondern bis heute ein Ort, an dem sich Handel, Stadtgeschichte und persönliches Einkaufserlebnis unmittelbar verbinden. Ihre besondere Atmosphäre entsteht vor allem durch die Mischung aus inhabergeführten Fachgeschäften, individuellen Sortimenten und langjährig gewachsenen Geschäftsbeziehungen.
„Die Töngesgasse zeigt, wie wertvoll gewachsener Einzelhandel für eine lebendige und wirtschaftlich starke Innenstadt ist. Sie ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort und zugleich ein Stück Frankfurter Identität. Anders als die große, parallel verlaufende Zeil lebt die ‚kleine Zeil‘ von ihrer besonderen Mischung aus inhabergeführten Fachgeschäften, persönlicher Beratung und individuellen Sortimenten. Viele Geschäfte sind seit Jahrzehnten oder sogar seit Generationen Teil der Töngesgasse. Diese Vielfalt ist ein echter Standortvorteil: Sie macht die Straße attraktiv, sorgt für ein Einkaufserlebnis jenseits des Mainstreams und gibt der Frankfurter Innenstadt ein unverwechselbares Gesicht“, sagt Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing der Stadt Frankfurt am Main.
Unter dem Motto „Wir feiern unsere Geschichte. Wir erleben unsere Gasse.“ erwartet die Besucherinnen und Besucher am Jubiläumstag ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Ein besonderer Höhepunkt sind die vier historischen Führungen durch die Töngesgasse und ihre Umgebung. Erfahrene Guides nehmen die Gäste mit auf eine Reise durch fast acht Jahrhunderte Frankfurter Stadtgeschichte und erzählen von den Menschen, Gebäuden und Ereignissen, die die Töngesgasse und ihr Umfeld geprägt haben.
Auch die Geschäfte entlang der Töngesgasse beteiligen sich mit eigenen Aktionen am Jubiläum. So wird die Geschichte der Straße dort erlebbar, wo sie bis heute fortgeschrieben wird: in ihren Geschäften, Werkstätten und Begegnungsorten.
„790 Jahre Töngesgasse sind für uns weit mehr als ein historisches Datum – sie sind ein Grund, gemeinsam zu feiern und die besondere Persönlichkeit unserer Gasse sichtbar zu machen. Unsere Geschäfte und die Menschen dahinter gehören untrennbar zu diesem Ort. Viele sind seit Jahren oder Jahrzehnten Teil der Töngesgasse und machen sie mit ihren individuellen Angeboten, ihrer Fachkompetenz und ihrem persönlichen Engagement zu etwas Besonderem. Mit unserem Jubiläumstag möchten wir diese Vielfalt zeigen, Geschichte erlebbar machen und gleichzeitig Menschen aus Frankfurt und darüber hinaus einladen, die Töngesgasse neu oder wieder zu entdecken“, sagt Sibylle Zolles, Vorsitzende der Interessengemeinschaft Töngesgasse.
Die Töngesgasse liegt mitten im historischen und wirtschaftlichen Herzen der Frankfurter Innenstadt. Sie verbindet wichtige Orte und Einkaufsbereiche miteinander – vom Liebfrauenberg über die Kleinmarkthalle und die Zeil bis in Richtung Konstablerwache. Auch die Hauptwache ist nur wenige Schritte entfernt. Damit ist die Töngesgasse Teil eines einzigartigen innerstädtischen Geflechts aus Handel, Gastronomie, Geschichte und urbanem Leben.
„Die Töngesgasse ist ein wunderbares Beispiel dafür, was Stadtmarketing leisten kann: besondere Orte sichtbar machen, ihre Identität stärken und Menschen dafür begeistern, sie neu zu entdecken. Hier treffen fast 800 Jahre Geschichte, Handel, Gastronomie und die Individualität der ansässigen Geschäfte aufeinander. Gleichzeitig ist die Töngesgasse ein wichtiges verbindendes Element zwischen Zeil, Hauptwache, Liebfrauenberg, Kleinmarkthalle und Konstablerwache. Gerade diese Mischung macht den Straßenzug zu einem eigenständigen Teil der Frankfurter Innenstadt. Die besondere Atmosphäre, die Vielfalt der Geschäfte und die Aufenthaltsqualität laden dazu ein, nicht einfach nur durch die Innenstadt zu gehen, sondern hier zu verweilen, zu entdecken und die Stadt zu erleben“, sagt Eduard M. Singer, Leiter der Stabsstelle Stadtmarketing der Stadt Frankfurt am Main.
Das Jubiläum soll jedoch nicht nur zurückblicken. Die Interessengemeinschaft Töngesgasse möchte den Tag auch nutzen, um Zusammenhalt zu zeigen. Deshalb findet während des Aktionstages eine Spendenaktion zugunsten der Diakonie Frankfurt statt.
790 Jahre Töngesgasse – das sind fast acht Jahrhunderte Wandel, Handel und Stadtleben. Am 27. August wird diese Geschichte gemeinsam gefeiert: mit historischen Geschichten, besonderen Geschäften, persönlichen Begegnungen und einem Blick auf das, was die Töngesgasse auch heute unverwechselbar macht.
Weitere Informationen und das vollständige Programm findet sich unter toengesgasse.de.
Fotos Sibylle Zolles, Vorstand der Interessengemeinschaft Töngesgasse e. V. und Geschäftsführung W. Wächtershäuser, Copyright: Stadtmarketing Frankfurt
Die Töngesgasse heute, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Andreas Varnhorn
Töngesgasse um 1943, Copyright: Institut für Stadtgeschichte, Fotosammlung Gottfried Vömel Nr. 767 _ „CC BY-SA 4.0“
Kontakt für die Medien Eduard M. Singer, Stabsstelle Stadtmarketing, Telefon 069/212-71481 , E-Mail
eduard.singer@stadt-frankfurt.de
Sibylle Zolles, Vorstand, Interessengemeinschaft Töngesgasse, Telefon 069/282997, E-Mail
vorstand@toengesgasse.de
ffm. 790 Jahre Geschichte liegen zwischen Liebfrauenberg und Fahrgasse: Die Töngesgasse, Frankfurts älteste Einkaufsstraße und liebevoll „kleine Zeil“ genannt, feiert in diesem Jahr ein außergewöhnliches Jubiläum. Am Donnerstag, 27. August, von 12 bis 20 Uhr lädt die Interessengemeinschaft Töngesgasse zum großen Jubiläumstag ein.
Wo heute Fachgeschäfte, Traditionsunternehmen und inhabergeführte Läden das Straßenbild prägen, wurde bereits im Mittelalter gehandelt und gewirtschaftet. 1236 wurde die Töngesgasse erstmals urkundlich erwähnt. In diesem Jahr gründeten die Antoniter hier einen Wirtschaftshof; später entstand an dieser Stelle das Antoniterkloster, dem die Straße auch ihren Namen verdankt. Aus Antonius wurde im Frankfurter Sprachgebrauch „Tönges“.
Damit ist die Töngesgasse nicht nur eine der ältesten Straßen der Frankfurter Innenstadt, sondern bis heute ein Ort, an dem sich Handel, Stadtgeschichte und persönliches Einkaufserlebnis unmittelbar verbinden. Ihre besondere Atmosphäre entsteht vor allem durch die Mischung aus inhabergeführten Fachgeschäften, individuellen Sortimenten und langjährig gewachsenen Geschäftsbeziehungen.
„Die Töngesgasse zeigt, wie wertvoll gewachsener Einzelhandel für eine lebendige und wirtschaftlich starke Innenstadt ist. Sie ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort und zugleich ein Stück Frankfurter Identität. Anders als die große, parallel verlaufende Zeil lebt die ‚kleine Zeil‘ von ihrer besonderen Mischung aus inhabergeführten Fachgeschäften, persönlicher Beratung und individuellen Sortimenten. Viele Geschäfte sind seit Jahrzehnten oder sogar seit Generationen Teil der Töngesgasse. Diese Vielfalt ist ein echter Standortvorteil: Sie macht die Straße attraktiv, sorgt für ein Einkaufserlebnis jenseits des Mainstreams und gibt der Frankfurter Innenstadt ein unverwechselbares Gesicht“, sagt Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing der Stadt Frankfurt am Main.
Unter dem Motto „Wir feiern unsere Geschichte. Wir erleben unsere Gasse.“ erwartet die Besucherinnen und Besucher am Jubiläumstag ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Ein besonderer Höhepunkt sind die vier historischen Führungen durch die Töngesgasse und ihre Umgebung. Erfahrene Guides nehmen die Gäste mit auf eine Reise durch fast acht Jahrhunderte Frankfurter Stadtgeschichte und erzählen von den Menschen, Gebäuden und Ereignissen, die die Töngesgasse und ihr Umfeld geprägt haben.
Auch die Geschäfte entlang der Töngesgasse beteiligen sich mit eigenen Aktionen am Jubiläum. So wird die Geschichte der Straße dort erlebbar, wo sie bis heute fortgeschrieben wird: in ihren Geschäften, Werkstätten und Begegnungsorten.
„790 Jahre Töngesgasse sind für uns weit mehr als ein historisches Datum – sie sind ein Grund, gemeinsam zu feiern und die besondere Persönlichkeit unserer Gasse sichtbar zu machen. Unsere Geschäfte und die Menschen dahinter gehören untrennbar zu diesem Ort. Viele sind seit Jahren oder Jahrzehnten Teil der Töngesgasse und machen sie mit ihren individuellen Angeboten, ihrer Fachkompetenz und ihrem persönlichen Engagement zu etwas Besonderem. Mit unserem Jubiläumstag möchten wir diese Vielfalt zeigen, Geschichte erlebbar machen und gleichzeitig Menschen aus Frankfurt und darüber hinaus einladen, die Töngesgasse neu oder wieder zu entdecken“, sagt Sibylle Zolles, Vorsitzende der Interessengemeinschaft Töngesgasse.
Die Töngesgasse liegt mitten im historischen und wirtschaftlichen Herzen der Frankfurter Innenstadt. Sie verbindet wichtige Orte und Einkaufsbereiche miteinander – vom Liebfrauenberg über die Kleinmarkthalle und die Zeil bis in Richtung Konstablerwache. Auch die Hauptwache ist nur wenige Schritte entfernt. Damit ist die Töngesgasse Teil eines einzigartigen innerstädtischen Geflechts aus Handel, Gastronomie, Geschichte und urbanem Leben.
„Die Töngesgasse ist ein wunderbares Beispiel dafür, was Stadtmarketing leisten kann: besondere Orte sichtbar machen, ihre Identität stärken und Menschen dafür begeistern, sie neu zu entdecken. Hier treffen fast 800 Jahre Geschichte, Handel, Gastronomie und die Individualität der ansässigen Geschäfte aufeinander. Gleichzeitig ist die Töngesgasse ein wichtiges verbindendes Element zwischen Zeil, Hauptwache, Liebfrauenberg, Kleinmarkthalle und Konstablerwache. Gerade diese Mischung macht den Straßenzug zu einem eigenständigen Teil der Frankfurter Innenstadt. Die besondere Atmosphäre, die Vielfalt der Geschäfte und die Aufenthaltsqualität laden dazu ein, nicht einfach nur durch die Innenstadt zu gehen, sondern hier zu verweilen, zu entdecken und die Stadt zu erleben“, sagt Eduard M. Singer, Leiter der Stabsstelle Stadtmarketing der Stadt Frankfurt am Main.
Das Jubiläum soll jedoch nicht nur zurückblicken. Die Interessengemeinschaft Töngesgasse möchte den Tag auch nutzen, um Zusammenhalt zu zeigen. Deshalb findet während des Aktionstages eine Spendenaktion zugunsten der Diakonie Frankfurt statt.
790 Jahre Töngesgasse – das sind fast acht Jahrhunderte Wandel, Handel und Stadtleben. Am 27. August wird diese Geschichte gemeinsam gefeiert: mit historischen Geschichten, besonderen Geschäften, persönlichen Begegnungen und einem Blick auf das, was die Töngesgasse auch heute unverwechselbar macht.
Weitere Informationen und das vollständige Programm findet sich unter toengesgasse.de
Fotos Sibylle Zolles, Vorstand der Interessengemeinschaft Töngesgasse e. V. und Geschäftsführung W. Wächtershäuser, Copyright: Stadtmarketing Frankfurt
Die Töngesgasse heute, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Andreas Varnhorn
Töngesgasse um 1943, Copyright: Institut für Stadtgeschichte, Fotosammlung Gottfried Vömel Nr. 767 _ „CC BY-SA 4.0“
Kontakt für die Medien Eduard M. Singer, Stabsstelle Stadtmarketing, Telefon 069/212-7148
Sibylle Zolles, Vorstand, Interessengemeinschaft Töngesgasse, Telefon 069/282997