+++ ABSAGE +++ Irina Scherbakowa stellt ihr Buch „Der Schlüssel würde noch passen – Moskauer Erinnerungen“ im HMF vor

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

+++ Der Termin muss kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen abgesagt werden. Ein Ersatztermin wird zu einem anderen Zeitpunkt bekanntgegeben. +++

ffm. Die Buchvorstellung von Irina Scherbakowas Buch „Der Schlüssel würde noch passen – Moskauer Erinnerungen“ am Donnerstag, 25. Juni, um 18.30 Uhr im Leopold-Sonnemann-Saal des Historischen Museums Frankfurt (HMF) muss aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig abgesagt werden. Ein Ersatztermin wird zu einem anderen Zeitpunkt bekanntgegeben.

Irina Scherbakowa, geboren 1949 in Moskau, ist Historikerin und Publizistin. Sie arbeitete als Redakteurin und Übersetzerin deutscher Literatur. Seit Anfang der 1980er Jahre führte sie Gespräche mit Gulag-Überlebenden und leitete ab der Gründung von „Memorial“ im Jahr 1989 die Bildungsarbeit der russischen Menschenrechtsorganisation, vor allem den Geschichtswettbewerb. Forschungsaufenthalte führten sie nach Berlin, Wien, Salzburg und Jena. 2021 liquidierte das Putin-Regime die NGO; 2022 erhielt „Memorial“ gemeinsam mit einer ukrainischen und einer belarussischen Organisation den Friedensnobelpreis. Im selben Jahr verließ Scherbakowa ihr Heimatland, heute lebt sie in Berlin und Tel Aviv. Sie ist Vorstandvorsitzende der in Berlin gegründeten Exilorganisation „Zukunft Memorial“, gehört dem Kuratorium der Gedenkstätte Buchenwald an und ist Ehrenmitglied des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin. Im Januar 2026 erhielt sie zusammen mit Julia Nawalnaja den Ludwig-Beck-Preis für Zivilcourage der Landeshauptstadt Wiesbaden.

2026 hat sie ein neues Buch vorgelegt: „Der Schlüssel würde noch passen. Moskauer Erinnerungen“. Als eine der selten gewordenen Stimmen der russischen Opposition verbindet Scherbakowa russische Geschichte mit persönlichen Erlebnissen und Arbeitserfahrungen. 2026 wurde das Buch für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert. 

Die Reihe „Geschichte Jetzt!“, eine Kooperation von Historischem Museum, dem Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt, dem Archäologischen Museum und dem Institut für Stadtgeschichte. Sie präsentiert und diskutiert Neuerscheinungen von Historikerinnen und Historikern, die für eine breite Öffentlichkeit geschrieben sind und Diskussionen anstoßen. Ausgewählt werden sie von den beteiligten Institutionen. Die Autorinnen und Autoren sprechen über ihre Bücher und stellen sich anschließend einer Diskussion mit dem Publikum.