Afrikanische Schweinepest

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Darmstadt

Wildschwein / Quelle: Shutterstock – JL. Wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) wurde nicht nur Behörden, Jäger-, Land- und Forstwirtschaft, Helferinnen und Helfern, sondern auch Spaziergängern und Radfahrern viel abverlangt. Letztere mussten zudem Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit in Kauf nehmen. „Der gemeinsame Einsatz zur Bekämpfung der ASP zeigt Wirkung: Die Lockerung der Maßnahmen soll im Herbst 2026 bei der EU beantragt werden“, so Ordnungsdezernent Paul Georg Wandrey.„Dennoch dürfen die Anstrengungen noch nicht nachlassen. Die errichteten Schutzzäune und -tore sollen verhindern, dass infizierte Wildschweine in bereits ASP-freie Gebiete gelangen. Allerdings wurde wiederholt festgestellt, dass Tore nach dem Durchqueren nicht vollständig geschlossen, offengehalten und sogar mutwillig beschädigt wurden. Damit kann eine Schutzmaßnahme, die mit erheblichem personellem und finanziellem Aufwand errichtet wurde, ihre Wirkung verlieren und den Verlauf der Tierseuche weiter hinauszögern“, soWandrey weiter.Defekte Zäune und Tore können über die Behördennummer 115 gemeldet werden. Tote Wildschweine oder Teile davon können unter Angabe des genauen Fundorts entweder per E-Mail (asp@darmstadt.de) oder Telefon (06151 / 13-4370) gemeldet werden.Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat als erste in Südhessen die höchstmöglichen Prämien zur Unterstützung der Jägerschaft für die Entnahme von Wildschweinen ausgezahlt. Somit konnte die Strecke im Durchschnitt der letzten Jahre deutlich erhöht werden.