AG Mieterschutz nimmt Arbeit auf / Stadtkämmerer Wilhelm: „Wir wollen frühzeitiger auf Fälle wie an der Strahlenbergerstraße reagieren können“
Offenbach am Main, 22. Januar 2026 – Der Fall einer Wohnimmobilie im Kaiserleiviertel, in der rund 150 Menschen inmitten der kalten Jahreszeit über Wochen hinweg auf Heizung und Warmwasser verzichten mussten und der private Eigentümer Brandschäden und defekte Fahrstühle nicht reparierte, rief im Herbst 2025 Medien und die Offenbacher Behörden auf den Plan. Über Wochen hinweg arbeitete eine Task Force aus städtischen Ämtern und der Energieversorgung Offenbach (EVO) zusammen, um für die unschuldig in diese Situation geratenen Mieterinnen und Mieter wieder adäquate Wohnbedingungen herbeizuführen. „Die Arbeit dieser Task Force wird nun verstetigt, damit wir künftig frühzeitiger auf ähnlich drastische Entwicklungen reagieren können“, teilt Stadtkämmerer Martin Wilhelm mit, der die Leitung der von Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke eingerichteten Task Force übernommen hatte und nun beabsichtigt, diese als dauerhaftes ämterübergreifendes Instrument der Stadtverwaltung zu etablieren. „Die neue AG Mieterschutz hat in der vergangenen Woche ihre Arbeit aufgenommen. Sie wird ab jetzt regelmäßig zusammenkommen, um frühzeitig bei vergleichbar gravierenden Problemen gegen Eigentümer vorzugehen, die wie an der Strahlenbergerstraße ihren Pflichten nicht nachkommen und den elementaren Schutz ihrer Mieterinnen und Mieter vernachlässigen.“