+++ AKTUALISIERUNG +++ Magistrat beschließt Förderungen für freie Theater
+++ Aktualisiert wurden Details zur Förderung ab dem dritten Absatz.
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ffm. Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat am Freitag, 29. Mai, den Vorschlägen für die Drei-Jahresförderung der freien Theaterszene ab Januar 2027 zugestimmt. Damit werden 44 freie Theaterensembles, Spielstätten und andere Infrastrukturen in den Jahren 2027 bis 2029 kontinuierlich finanziell unterstützt. Darunter sind auch drei Antragstellerinnen und Antragssteller, die erstmalig gefördert werden. Insgesamt beläuft sich das Fördervolumen auf knapp vier Millionen Euro.
„Ich bin sehr erleichtert, dass wir trotz der schwierigen Haushaltslage erneut die Mittel für die kommende Drei-Jahresförderung bereitstellen können, um den Bestand wichtiger Strukturen der freien Tanz- und Theaterszene zu bewahren. Wir wissen um die notwendigen Mehrbedarfe, die die Verbände der Freien Szene fordern. Doch vor dem Hintergrund aktueller Kürzungen ist es als Erfolg zu werten, dass die Mittel auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden konnten. Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig zu zeigen, dass im Bereich der darstellenden Künste, die in besonderer Weise zur Demokratisierung und Multiperspektivität unserer Gesellschaft beitragen, Mittel nicht gekürzt werden“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.
Drei Positionen erstmalig dabei
Erstmalig gefördert werden die Künstlerinnen Tümay Kılınçel und Judith Altmeyer. Diese beiden Positionen bereichern die Frankfurter Theaterlandschaft mit ihren innovativ-spannenden Programmen, die zudem ein breites Publikum erreichen.
Auch der der Verein Freigetanzt unter Raffaele Irace wird erstmalig in das Förderprogramm aufgenommen. Ihm gelingt es mit seiner jungen, internationalen Programmreihe unter anderem, am Gallus Theater einen neuen Akzent für den Frankfurter Tanz und den Stadtteil zu setzen.
Kontinuierliche Förderung
Die Drei-Jahresförderung unterstützt freie Theater und Ensembles über mehrere Jahre, um Planungssicherheit zu geben und eine kontinuierliche Arbeit zu ermöglichen. Sie kann für künstlerische Projekte und Vorhaben, grundlegende Ensemblearbeit sowie den Erhalt von Spiel- und Probenstätten oder weiterer Infrastrukturen genutzt werden. Gemäß den Theaterförderrichtlinien erarbeitet der Theaterbeirat der Stadt Frankfurt am Main nach bestimmten Kriterien Empfehlungen für die Aufnahme in das Förderprogramm, die er dann der Kulturdezernentin der Stadt vorstellt. Bei dem Auswahlprozess wurden als Kriterien unter anderem die künstlerische Qualität und, dass der Arbeitsmittelpunkt der Künstlerinnen und Künstler in Frankfurt liegen muss, zugrunde gelegt.
Inflation führt auch zu erhöhten Bedarfen in der freien Szene
Erneut machten die Empfehlungen des Theaterbeirates deutlich, dass die Bedarfe der Kulturschaffenden höher sind, als die Mittel, die durch die Drei-Jahresförderung bereitgestellt werden können. Das liegt unter anderem an der gestiegenen Inflationsrate und den damit verbundenen höheren Honoraren sowie an den gestiegenen Infrastrukturkosten der Spiel- und Probenstätten. Darüber hinaus ist die Zahl professioneller freier Ensembles in Frankfurt erneut gestiegen. „Uns ist die schwierige Situation der Spielstätten und Ensembles mit ihren künstlerischen Vorhaben bewusst, da die gestiegenen Mehrbedarfe bei gleichbleibender Förderhöhe faktisch zu einer Minderung der Unterstützung führen. Die Entscheidungsfindung war daher besonders komplex und ich danke den Mitgliedern des Theaterbeirates für ihre Expertise und Empfehlungen“, sagt die Dezernentin.
Nachdem der Magistrat den Vorschlägen gefolgt ist, muss jetzt noch die Stadtverordnetenversammlung zustimmen. Aktuelle Informationen zum Verfahren gibt es unter kultur-frankfurt.de/portal/de/Buehne/Theaterfoerderung.
Die vom Magistrat eingebrachte Vorlage und die Auflistung der geförderten Projekte werden nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung auf dem Kulturportal kultur-frankfurt.de
im Bereich „Bühne“ unter „Theaterförderung durch die Stadt
Frankfurt am Main“ zum Download bereitgestellt.
Kontakt für die Medien Hanna Immich, Pressesprecherin und Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, Dezernat Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232, Mobil
0171/176971 9 , E-Mail
hanna.immich@stadt-frankfurt.de
ffm. Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat am Freitag, 29. Mai, den Vorschlägen für die Drei-Jahresförderung der freien Theaterszene ab Januar 2027 zugestimmt. Damit werden 44 freie Theaterensembles, Spielstätten und andere Infrastrukturen in den Jahren 2027 bis 2029 kontinuierlich finanziell unterstützt. Darunter sind auch drei Antragstellerinnen und Antragssteller, die erstmalig gefördert werden. Insgesamt beläuft sich das Fördervolumen auf knapp vier Millionen Euro.
„Ich bin sehr erleichtert, dass wir trotz der schwierigen Haushaltslage erneut die Mittel für die kommende Drei-Jahresförderung bereitstellen können, um den Bestand wichtiger Strukturen der freien Tanz- und Theaterszene zu bewahren. Wir wissen um die notwendigen Mehrbedarfe, die die Verbände der Freien Szene fordern. Doch vor dem Hintergrund aktueller Kürzungen ist es als Erfolg zu werten, dass die Mittel auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden konnten. Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig zu zeigen, dass im Bereich der darstellenden Künste, die in besonderer Weise zur Demokratisierung und Multiperspektivität unserer Gesellschaft beitragen, Mittel nicht gekürzt werden“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.
Drei Positionen erstmalig dabei
Erstmalig gefördert werden die Künstlerinnen Tümay Kılınçel und Judith Altmeyer. Diese beiden Positionen bereichern die Frankfurter Theaterlandschaft mit ihren innovativ-spannenden Programmen, die zudem ein breites Publikum erreichen.
Auch der der Verein Freigetanzt unter Raffaele Irace wird erstmalig in das Förderprogramm aufgenommen. Ihm gelingt es mit seiner jungen, internationalen Programmreihe unter anderem, am Gallus Theater einen neuen Akzent für den Frankfurter Tanz und den Stadtteil zu setzen.
Kontinuierliche Förderung
Die Drei-Jahresförderung unterstützt freie Theater und Ensembles über mehrere Jahre, um Planungssicherheit zu geben und eine kontinuierliche Arbeit zu ermöglichen. Sie kann für künstlerische Projekte und Vorhaben, grundlegende Ensemblearbeit sowie den Erhalt von Spiel- und Probenstätten oder weiterer Infrastrukturen genutzt werden. Gemäß den Theaterförderrichtlinien erarbeitet der Theaterbeirat der Stadt Frankfurt am Main nach bestimmten Kriterien Empfehlungen für die Aufnahme in das Förderprogramm, die er dann der Kulturdezernentin der Stadt vorstellt. Bei dem Auswahlprozess wurden als Kriterien unter anderem die künstlerische Qualität und, dass der Arbeitsmittelpunkt der Künstlerinnen und Künstler in Frankfurt liegen muss, zugrunde gelegt.
Inflation führt auch zu erhöhten Bedarfen in der freien Szene
Erneut machten die Empfehlungen des Theaterbeirates deutlich, dass die Bedarfe der Kulturschaffenden höher sind, als die Mittel, die durch die Drei-Jahresförderung bereitgestellt werden können. Das liegt unter anderem an der gestiegenen Inflationsrate und den damit verbundenen höheren Honoraren sowie an den gestiegenen Infrastrukturkosten der Spiel- und Probenstätten. Darüber hinaus ist die Zahl professioneller freier Ensembles in Frankfurt erneut gestiegen. „Uns ist die schwierige Situation der Spielstätten und Ensembles mit ihren künstlerischen Vorhaben bewusst, da die gestiegenen Mehrbedarfe bei gleichbleibender Förderhöhe faktisch zu einer Minderung der Unterstützung führen. Die Entscheidungsfindung war daher besonders komplex und ich danke den Mitgliedern des Theaterbeirates für ihre Expertise und Empfehlungen“, sagt die Dezernentin.
Nachdem der Magistrat den Vorschlägen gefolgt ist, muss jetzt noch die Stadtverordnetenversammlung zustimmen. Aktuelle Informationen zum Verfahren gibt es unter kultur-frankfurt.de/portal/de/Buehne/Theaterfoerderung
Die vom Magistrat eingebrachte Vorlage und die Auflistung der geförderten Projekte werden nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung auf dem Kulturportal kultur-frankfurt.de
Kontakt für die Medien Hanna Immich, Pressesprecherin und Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, Dezernat Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232