Alte Oper gibt Einblicke in die neue Spielzeit

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Mit Experimentierfreude in die neue Spielzeit: Die Alte Oper Frankfurt lässt die Saison 2026/27 gleich mit einem Ausnahmetermin starten. Denn das Eröffnungskonzert im September gestaltet das Treppenhausorchester spielerisch mit einem unkonventionellen Programm mit Solo- und Orchesterwerken, unter Einbindung des Publikums und bei freiem Eintritt. Auf das erste Ausrufezeichen zu Beginn folgt unmittelbar ein weiteres mit der Neuauflage des Fratopia-Festivals, bevor die Saison gewohnt hochkarätig und facettenreich mit Konzerten quer durch die Genres Fahrt aufnimmt. In enger Taktung reihen sich auf Spitzenniveau – das zeigt das frisch veröffentlichte Gesamtprogramm der Alten Oper – Orchesterkonzerte, Klavierabende, Jazz, Entertainment, Alte und Neue Musik, Musicals und Weltmusik aneinander.

Zu den Highlights der Saison zählen das Konzert mit den Münchner Philharmonikern und Anne-Sophie Mutter, der erste gemeinsame Frankfurt-Auftritt des Konzerthausorchesters Berlin unter Joana Mallwitz, des Concertgebouw Orchesters unter Klaus Mäkelä ebenso wie der Einstand von Christian Thielemann mit der Staatskapelle Berlin, aber auch eine Wiederbegegnung mit Igor Levit und ein Abend mit den beiden Jazz-Ikonen Dianne Reeves und Branford Marsalis. Darüber hinaus werden unter anderem die Berliner Philharmoniker, Jonathan Tetelman, Augustin Hadelich, John Eliot Gardiner, Jordi Savall, Ivo Pogorelich und Yuja Wang erwartet. Die Jazz-Residenz gestaltet die US-amerikanische Sängerin Cécile McLorin Salvant.

Vier Festivals markieren besondere Höhepunkte der Spielzeit: Neben dem Fratopia-Festival und den ebenfalls fortgesetzten „Alte Oper Nights“ erwartet das Publikum im März 2027 das viertägige Festival „The Met Museum Experience“, das die Bildwelten des New Yorker Metropolitan Museum of Art mit Musik verbindet. Im Mai 2027 fungiert der Pianist Kit Armstrong als Botschafter in einem Festival, das sich mit den Möglichkeiten künstlicher Intelligenz in der Musik befasst.

Saisonbegleitend bietet die Alte Oper zahlreiche Angebote der Teilhabe für das Publikum: in dem neuen Audience Development-Programm „Alte Oper International“, mittels des Community-Projekts „Eine Straße geht ins Konzert“ sowie in dem für Laiensängerinnen und Laiensänger offenstehenden „Enthusiastenchor“.

Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft und Vorsitzende des Aufsichtsrats der Alten Oper, betont die enge Verflechtung von Frankfurter Stadtgesellschaft und internationalem Dialog, die sich im neuen Programm niederschlägt: „Die Alte Oper Frankfurt zeigt in der Saison 2026/27 eindrucksvoll, wie sehr diese Stadt im Austausch mit der Welt steht. Das Programm verbindet das Lokale mit dem Globalen – es schlägt Brücken zwischen der vielfältigen Stadtgesellschaft und internationalen Perspektiven. Wenn etwa ein Festival in Kooperation mit dem Metropolitan Museum of Art entsteht und mit Max Hollein ein Akteur beteiligt ist, der einst das Frankfurter Kulturleben prägte und heute in New York Verantwortung trägt, dann wird dieser transatlantische Dialog konkret erfahrbar. Darüber hinaus stärkt das Haus mit seinem neuen Fokus ‚Alte Oper International‘ seine Rolle als kulturelle Heimat für die vielen Menschen aus aller Welt, die in Frankfurt leben und arbeiten. Und die ‚Bühne der Vielfalt‘ gibt den internationalen Communities vor Ort Raum, ihre musikalischen Traditionen ins Zentrum der Stadt zu tragen. So entspricht das Programm dem Selbstverständnis Frankfurts als einer Stadt, deren DNA wesentlich international geprägt ist. Die Alte Oper übersetzt diese in ein künstlerisches Handeln, das den Blick zugleich nach außen in die Welt und nach innen in die Stadt richtet.“

Intendant Markus Fein ergänzt die geografische um eine zeitliche Perspektive: „Wir verstehen uns als ein Haus, das nicht nur ein reiches musikalisches Erbe bewahrt, sondern sich auch immer wieder neu fragt, wie unsere Konzerte heute und morgen ihr Publikum finden. Mit dem Programm ‚Zukunftshaus Alte Oper‘, das wir im Hinblick auf unser großes Jubiläum 2030/31 initiiert haben, machen wir uns fit für die Anforderungen eines sich wandelnden Konzertbetriebs – mit neuen Formaten, mit veränderten Dramaturgien und mit dem Mut, Gewohntes zu hinterfragen. Es ist somit ein bewusstes Statement, dass wir die Saison mit einem Konzert eröffnen, das die Rituale unseres Betriebs spielerisch aufbricht und dabei auf neue Weise das Publikum miteinbezieht. Zukunftsmusik liegt im Übrigen auch, ganz konkret, in unserem Festival rund um Künstliche Intelligenz, wenn wir uns gegen Ende der Spielzeit für kreative Impulse durch moderne Technologien öffnen. So spannt die Saison einen Bogen von der Geschichte in die Zukunft – und zeigt die Alte Oper als einen Ort, der Wandel nicht nur begleitet, sondern aktiv gestaltet. Um derlei Formate erproben zu können, benötigen wir eine solide finanzielle Basis – zumal, wenn wir uns mit eintrittsfreien Konzerten für eine breite Zuhörerschaft öffnen. Allen Förderern und Sponsoren, die uns mit ihrer Unterstützung diesen Spielraum gewähren, danke ich ausdrücklich für ihr Vertrauen und ihre finanzielle Hilfe.“

Die vollständige Pressemitteilung inklusive Schwerpunkten, Festivals und innovativen Formaten sowie die Pressemitteilung über das neue englischsprachige Angebot sind als PDF-Dokument zum Download beigefügt.

Downloads Pressemitteilung der Alten Oper über die Saison 2026/2027 

Pressemitteilung zu „Alte Oper International“