Altersverteilung in den neuen Frankfurter Parlamenten
Dezernentin O’Sullivan präsentiert die neue Ausgabe der
„STATISTIK.AKTUELL“ zur Struktur der Bürgerinnen- und
Bürgervertretungen
ffm. Am 15. März haben die Frankfurterinnen und Frankfurter ihre Stadtverordnetenversammlung, 16 Ortsbeiräte und Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung gewählt. „Wir beantworten die häufig gestellte Frage nach der Altersstruktur in den einzelnen Parlamenten etwas ausführlicher als bisher“, stellt Eileen O’Sullivan, die zuständige Dezernentin für Statistiken, die neueste Ausgabe von „Frankfurt STATISTIK.AKTUELL“ vor.
Die 93 Sitze der Stadtverordnetenversammlung gingen zu 55,9 Prozent an Menschen im Alter zwischen 35 und 59 Jahren. Damit ist diese Altersgruppe gegenüber den Wahlberechtigten deutlich überrepräsentiert, wo sie nur 41,7 Prozent ausmacht. Jüngere Menschen zwischen 18 und 34 Jahren sind dagegen mit 19,4 Prozent der Sitze unterrepräsentiert. Bereits unter den Kandidierenden lag ihr Anteil mit 19,7 Prozent um 9,1 Prozentpunkte unter dem entsprechenden Anteil an den Wahlberechtigten. Wie die mittlere Altersgruppe so sind auch die 60-Jährigen und Älteren mit fast 25 Prozent übermäßig vertreten.
Noch deutlicher fallen die Verschiebungen in den Ortsbeiräten aus. Auch wenn die Ortsbeiräte 1 und 15 mit ihrem hohen Anteil jüngerer Mitglieder eine Ausnahme darstellen, so sind die Jüngsten stadtweit betrachtet doch verhältnismäßig gering repräsentiert. Ihr Anteil liegt mit 13 Prozent um 15,8 Prozentpunkte unter dem Wert bei den Wahlberechtigten. Überproportional häufig finden sich in den Lokalparlamenten dagegen 60-Jährige und Ältere, deren Anteil 38,7 Prozent beträgt. Unter den Wahlberechtigten sind dies lediglich 29,5 Prozent.
Die Kommunale Ausländerinnen- und Ausländervertretung (KAV) weist im Vergleich die jüngste Altersstruktur auf. Fast ein Viertel ihrer Sitze entfallen auf 18- bis 34-Jährige. Dessen ungeachtet liegt ihr Anteil unter den Wahlberechtigten deutlich höher (32,1 Prozent), sodass sie auch hier unterrepräsentiert sind. Übermäßig stark vertreten ist die mittlere Altersgruppe mit 62,2 Prozent und einem Plus von 12,8 Prozentpunkten im Vergleich zum Wählerverzeichnis. Die 60-Jährigen und Älteren sind mit 13,5 Prozent dagegen deutlich seltener vertreten als in den anderen Parlamenten und liegen zugleich um fünf Prozentpunkte unter ihrem Anteil an den Wahlberechtigten.
„Es ist erfreulich, dass sich viele junge Menschen kommunalpolitisch engagieren und für ein Mandat kandidieren. Gleichzeitig zeigt die Analyse, dass sie in den gewählten Gremien weiterhin unterrepräsentiert sind und die Altersstruktur der Parlamente die Zusammensetzung der Wahlberechtigten nur teilweise widerspiegelt. Ich würde mich freuen, wenn sich das Engagement junger Menschen künftig noch stärker in den Wahlergebnissen niederschlägt “, sagt O’Sullivan.
„Frankfurt STATISTIK.AKTUELL“ 08/2026 steht als PDF-Dokument unter frankfurt.de/statistik_aktuell
zum Download bereit.
ffm. Am 15. März haben die Frankfurterinnen und Frankfurter ihre Stadtverordnetenversammlung, 16 Ortsbeiräte und Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung gewählt. „Wir beantworten die häufig gestellte Frage nach der Altersstruktur in den einzelnen Parlamenten etwas ausführlicher als bisher“, stellt Eileen O’Sullivan, die zuständige Dezernentin für Statistiken, die neueste Ausgabe von „Frankfurt STATISTIK.AKTUELL“ vor.
Die 93 Sitze der Stadtverordnetenversammlung gingen zu 55,9 Prozent an Menschen im Alter zwischen 35 und 59 Jahren. Damit ist diese Altersgruppe gegenüber den Wahlberechtigten deutlich überrepräsentiert, wo sie nur 41,7 Prozent ausmacht. Jüngere Menschen zwischen 18 und 34 Jahren sind dagegen mit 19,4 Prozent der Sitze unterrepräsentiert. Bereits unter den Kandidierenden lag ihr Anteil mit 19,7 Prozent um 9,1 Prozentpunkte unter dem entsprechenden Anteil an den Wahlberechtigten. Wie die mittlere Altersgruppe so sind auch die 60-Jährigen und Älteren mit fast 25 Prozent übermäßig vertreten.
Noch deutlicher fallen die Verschiebungen in den Ortsbeiräten aus. Auch wenn die Ortsbeiräte 1 und 15 mit ihrem hohen Anteil jüngerer Mitglieder eine Ausnahme darstellen, so sind die Jüngsten stadtweit betrachtet doch verhältnismäßig gering repräsentiert. Ihr Anteil liegt mit 13 Prozent um 15,8 Prozentpunkte unter dem Wert bei den Wahlberechtigten. Überproportional häufig finden sich in den Lokalparlamenten dagegen 60-Jährige und Ältere, deren Anteil 38,7 Prozent beträgt. Unter den Wahlberechtigten sind dies lediglich 29,5 Prozent.
Die Kommunale Ausländerinnen- und Ausländervertretung (KAV) weist im Vergleich die jüngste Altersstruktur auf. Fast ein Viertel ihrer Sitze entfallen auf 18- bis 34-Jährige. Dessen ungeachtet liegt ihr Anteil unter den Wahlberechtigten deutlich höher (32,1 Prozent), sodass sie auch hier unterrepräsentiert sind. Übermäßig stark vertreten ist die mittlere Altersgruppe mit 62,2 Prozent und einem Plus von 12,8 Prozentpunkten im Vergleich zum Wählerverzeichnis. Die 60-Jährigen und Älteren sind mit 13,5 Prozent dagegen deutlich seltener vertreten als in den anderen Parlamenten und liegen zugleich um fünf Prozentpunkte unter ihrem Anteil an den Wahlberechtigten.
„Es ist erfreulich, dass sich viele junge Menschen kommunalpolitisch engagieren und für ein Mandat kandidieren. Gleichzeitig zeigt die Analyse, dass sie in den gewählten Gremien weiterhin unterrepräsentiert sind und die Altersstruktur der Parlamente die Zusammensetzung der Wahlberechtigten nur teilweise widerspiegelt. Ich würde mich freuen, wenn sich das Engagement junger Menschen künftig noch stärker in den Wahlergebnissen niederschlägt “, sagt O’Sullivan.
„Frankfurt STATISTIK.AKTUELL“ 08/2026 steht als PDF-Dokument unter frankfurt.de/statistik_aktuell