Anfassen erwünscht: Rundgang für Blinde, Sehbehinderte und Sehende in der Ausstellung „Höchst erzählt!“ im Stadtlabor

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. „Finger weg von den Exponaten“ lautet normalerweise die Devise für alle, die eine Ausstellung besuchen. Das Historische Museum Frankfurt probiert andere Wege: Auf dem Rundgang durch das Stadtlabor „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ am Sonntag, 19. Juli, 15 Uhr, ist das Anfassen von Objekten ausdrücklich erwünscht. Taktile Spur, Tastmodelle und ausführliche Beschreibungen eröffnen neue Zugänge zur Ausstellung mit mehreren Sinnen. Nicht nur Blinde und Sehbehinderte erhalten hier Einblick in die Entstehung des neuen Museums im Bolongaropalast in Höchst, die Geschichte der Familie Bolongaro und die Bedeutung des Höchster Porzellans. Auch, wer sehen kann, wird bei der Führung mit den Kuratorinnen Ines Müller und Juliane Phieler durch Ertasten der Exponate und das gemeinsame Diskutieren neue Erfahrungen machen.

Das Museum im Bolongaropalast wird im Sommer 2027 seine Türen öffnen.  Gleichzeitig entsteht ein vielfältiges und partizipatives kulturelles Zentrum. Die Sonderausstellung im Stadtlabor „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ liefert einen Eindruck vom künftigen Museum.

Der Eintritt beträgt acht Euro, ermäßigt vier Euro, zuzüglich einer Führungsgebühr von drei Euro. Eine Anmeldung erfolgt über den Ticketshop, die Kasse oder den Besucherservice. 

Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich unter Höchst erzählt | Historisches Museum Frankfurt 

Fotos Die taktile Spur durch die Ausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“, Copyright: Historisches Museum Frankfurt, Foto: Jens Gerber 

Das Tastmodell des Bolongaro-Palastes in Benutzung, Copyright: Historisches Museum Frankfurt, Foto: Jens Gerber 

Das Tastmodell „Die Hohe Frisur“, Copyright: Historisches Museum Frankfurt, Foto: Jens Gerber 

Kontakt für die Medien Brigitte Bosing, Museumskommunikation, Historisches Museum Frankfurt, Telefon 069/212-35961 , E-Mail brigitte.bosing@stadt-frankfurt.de