Antike Musik im Gesprächskonzert

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Wie klang die Musik der Antike? Welche Instrumente begleiteten kultische Handlungen, Mythen und feierliche Zeremonien? Am Donnerstag, 26. März, bringt Musikpädagoge und Solotrompeter Hagen Pätzold die antike Klangwelt auf Grundlage rekonstruierter Instrumente differenziert und wissenschaftlich zum Klingen. Im Gesprächskonzert werden historische Klänge lebendig und in ihren kulturellen Zusammenhängen anschaulich erläutert.

Römische Blechblasinstrumente wie das Cornu und die Tuba entfalten ihren eindrucksvollen, archaischen Klangraum. Eine ägyptische Doppelflöte sowie das Hirteninstrument Syrinx lassen die mythische Vorstellungswelt der Antike hörbar werden. Für die perkussive Umrahmung sorgen das hochkultische Sistrum und Kimbeln, während der Klang einer apollinischen Kithara den Gesang zu einem in Stein überlieferten Weihelied einfühlsam begleitet.

Das Konzert verbindet musikalische Darbietung mit moderierender Einordnung: Instrumente, Spielweisen und historische Kontexte werden vorgestellt und in Beziehung zur antiken Lebenswelt gesetzt. 

Pätzold studierte Musikpädagogik, absolvierte die Künstlerische Ausbildung (KA) zum Solotrompeter sowie die Historische Aufführungspraxis (HIP) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und an der Hochschule für Musik Köln. Seine jahrzehntelange konzertante Tätigkeit als Solo- und Ensemblemusiker verbindet sich mit intensiver experimenteller Forschung zur Musik der antiken Welt. Auf Grundlage rekonstruierter Instrumente bringt er diese Klangwelt differenziert und wissenschaftlich fundiert zum Klingen.

Das Gesprächskonzert findet am Donnerstag, 26. März, um 18 Uhr im Archäologischen Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1, statt. Der Eintritt kostet zehn Euro. 

Kontakt für die Medien Holger Kieburg, Archäologisches Museum Frankfurt, E-Mail holger.kieburg@stadt-frankfurt.de