Ausbildungsmesse im Frankfurter Osten: Nachwuchskräfte bereitmachen für ihren Eintritt ins Berufsleben

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Die Ausbildungsmesse im Frankfurter Osten hat sich zu einem wichtigen Treffpunkt für junge Menschen entwickelt, die sich über berufliche Perspektiven vor Ort informieren möchten. Unter dem Motto „Für Dich und Deine Zukunft!“ kamen auch in diesem Jahr wieder weit mehr als 500 interessierte Schülerinnen und Schüler zusammen, um sich bei Betrieben über Ausbildungsangebote sowie Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung und Weiterentwicklung zu informieren.

Die Veranstaltung fand in der Fabriksporthalle W80 in Fechenheim statt und erfreut sich seit ihrer Etablierung vor drei Jahren großer Beliebtheit. Organisiert wird sie von der Standortinitiative Frankfurter Osten Nachhaltig (FFN) in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt. Unterstützt wird das Format außerdem durch die Stadt Frankfurt und das zuständige Dezernat für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing.

Konzept der Ausbildungsmesse in Stadt und Region etabliert

Während der Messe präsentierten 31 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen ihre mehr als 60 Ausbildungsberufe und gaben Einblicke in ihre Arbeitswelt. Neben größeren Betrieben, wie der Wilhelm Brandenburg GmbH, waren kleine und mittelständische Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Kammern vertreten. Zahlreiche Betriebe, beispielweise Westfalia Eichmann, kommen direkt aus dem Frankfurter Osten und dem nachhaltigen Gewerbegebiet.

Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing, zeigte sich vor Ort begeistert: „Die Ausbildungsmesse im Frankfurter Osten zeigt sehr deutlich, was entsteht, wenn Unternehmen, Schulen und Initiativen an einem Strang ziehen: Junge Menschen erhalten direkten Zugang zu Berufen, Betriebe finden motivierte Nachwuchskräfte. Dass die Messe nun zum vierten Mal stattfindet, zeigt, wie groß der Bedarf an einer solchen Plattform und vor allem am persönlichen Austausch ist. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass hier viele erfolgreiche Matches zwischen Auszubildenden und Betrieben entstehen. Ich freue mich, dass wir dieses starke Format gemeinsam weiterentwickeln und damit die beruflichen Chancen junger Frankfurterinnen und Frankfurter stärken.“

Erste praktische Einblicke vor Ort möglich

Für die Schülerinnen und Schüler bot die Messe eine gute Gelegenheit, erste praktische Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten – und das mit einem erneuerten Programm: Nicht nur Ausbildungsbotschafter der Gesellschaft für Jugendbeschäftigung (GJB) gaben einen Einblick in Ausbildungswege, auch das Projekt „Gallus 1:1“, die Jugendberufshilfe des Sportkreises Frankfurt, stellte sich vor. Zudem gab es in der Fabriksporthalle diesmal ein eigenes Areal, in dem Vorträge und Interviews rund um das Thema Bewerbung stattfanden und auf großes Interesse stießen. Interessierte hatten außerdem die Möglichkeit, professionelle Bewerbungsfotos anfertigen zu lassen.

Von zentraler Bedeutung blieb aber auch diesmal der persönliche Erstkontakt zu potenziellen Arbeitgebern: Der direkte Austausch mit den Unternehmen ermöglicht es jungen Menschen, Fragen zu stellen und konkrete nächste Schritte für ihren beruflichen Weg zu planen. Ein Umstand, der einigen Unternehmen bereits erfolgreich Nachwuchskräfte eingebracht hat – so auch der FMC planen und bauen AG, deren Mitarbeiterin Lilli Pfaff berichtet: „Für uns als Unternehmen ist die Teilnahme eine großartige Möglichkeit, da wir hier direkt und unkompliziert mit interessierten Schülerinnen und Schülern in Kontakt kommen. Gleichzeitig haben wir ausreichend Zeit für persönliche Gespräche – auch über Themen, die in einem klassischen Bewerbungsgespräch oft keinen Raum finden. Die Ausbildungsmesse im Frankfurter Osten hat sich für uns bereits in der Vergangenheit gelohnt: In den vergangenen Jahren konnten wir die meisten unserer Auszubildenden auf dieser Messe als Schüler*in kennenlernen. Genau das ist unser Ziel als Unternehmen – gemeinsam mit jungen Menschen von hier aus den Grundstein für ihren beruflichen Weg zu legen.“

Enger Dialog mit den Schulen und Ausbildungszentren

Für die Frankfurter Wirtschaftsförderung ist die gezielte Förderung von Nachwuchskräften ein zentraler Baustein für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts. Vor diesem Hintergrund verfügt die Wirtschaftsförderung über ein eigenes aufgestelltes Kompetenzteam, das sich im engen Austausch mit relevanten Stakeholdern um die Gewinnung und Förderung von Fachkräften und Talenten kümmert. Dazu gehören unter anderem die kontinuierliche Weiterentwicklung von Ausbildungsformaten wie Berufsmessen sowie die fortlaufende Beobachtung und Evaluation des Arbeitsmarktes, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren und passende Angebote entwickeln zu können.

Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, sagt: „Ausbildungsangebote eröffnen jungen Menschen Perspektiven und geben Unternehmen gleichzeitig die Möglichkeit, frühzeitig Fachkräfte zu gewinnen und zu entwickeln. Ausbildungsmessen wie diese leisten dabei einen wichtigen Beitrag: Sie bringen junge Menschen, Betriebe und weitere Partner zusammen und ermöglichen den direkten Austausch. Gerade diese persönlichen Begegnungen und die daraus entstehenden Netzwerke sind entscheidend, um langfristig qualifizierte Fachkräfte zu sichern und die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig zu stärken. Darüber hinaus stehen wir als Wirtschaftsförderung Frankfurt allen Ausbildungsinteressierten mit unserem Team ‚Fachkräfte und Talente‘ als Ansprechpartnerin bereit – gemeinsam können wir so Frankfurt als Ausbildungsmetropole stärken.“

Weitere Informationen zur Ausbildungsmesse und zu den teilnehmenden Unternehmen finden sich unter frankfurter-osten.de/ausbildungsmesse .

Über die Standortinitiative FFN Die Standortinitiative Frankfurter Osten Nachhaltig (FFN) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen in den Gewerbegebieten Fechenheim-Nord und Seckbach. Gemeinsam im starken Verbund soll der Standort gefördert und zukunftsfähig gemacht werden. Die Themenfelder reichen dabei von der nachhaltigen Mobilität über Klimaschutz und Fördermöglichkeiten bis zu Immobilienthemen und Ausbildungsfragen. Aktuell haben sich über 54 Unternehmen der Standortinitiative angeschlossen, die sich aus dem öffentlich geförderten und von der Wirtschaftsförderung Frankfurt gesteuerten Modellprojekt „Nachhaltiges Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach“ entwickelt hatte.

Foto Bernhard Grieb, Lilli Pfaff, Dominik Katschus und Stephanie Wüst (v.l.) auf der Ausbildungsmesse, Copyright: Beate Tomann 

Kontakt für die Medien Oliver Reul, Projektmanager Unternehmenskommunikation, Telefon 069/212-35075 , E-Mail or@frankfurt-business.net