Auslagerungsstandort für die Kerschensteinerschule gesichert

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Ankauf einer Liegenschaft in der Ludwig-Landmann-Straße beschlossen

ffm. Der Magistrat der Stadt Frankfurt plant, die Liegenschaft Ludwig-Landmann-Straße 365-367 von der Katholischen Gemeinde St. Marien zu kaufen. Dem Vorhaben haben die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am Donnerstag, 5. März, zugestimmt und damit den Weg für den Ankauf freigemacht.

Dieses Kaufvorhaben ist vor allem für die Kerschensteinerschule eine gute Nachricht. Denn dorthin kann die vierzügige Grundschule ausgelagert werden, um am jetzigen Standort den dringend benötigten Ersatzneubau und die Erweiterung der Schule umzusetzen. Diese Maßnahme ist für die zweite Staffel der Schulbauoffensive (SBO) vorgesehen.

In der Ludwig-Landmann-Straße soll ein dauerhafter Auslagerungsstandort entstehen; die Kerschensteinerschule wäre die erste Nutzerin. Im Zuge der SBO ist geplant, in jeder Bildungsregion dauerhafte Auslagerungsstandorte zu etablieren. Das wird künftig große Schulbauprojekte, die nicht im laufenden Betrieb umgesetzt werden können, stark beschleunigen und Kosten einsparen. Denn so müssen Auslagerungsstandorte nicht für jedes Projekt einzeln errichtet werden.

„Die zügige Umsetzung unserer Schulbauoffensive hängt auch davon ab, wie viele geeignete Schulstandorte und Auslagerungsstandorte wir kaufen oder anmieten können. Daher sind wir mit der Katholischen Gemeinde St. Marien in Verhandlung getreten, um die Liegenschaft in der Ludwig-Landmann-Straße zu erwerben. Aufgrund der guten und zentralen Lage in Bockenheim und der unmittelbaren Nähe zu den Sportanlagen am Brentanobad eignen sich die Flächen hervorragend als Schulstandort. Und für die Kerschensteinerschule ist es ein wichtiger Schritt, um den dringend benötigten Neubau endlich angehen zu können“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.

Die Ludwig-Landmann-Straße 365 ist mit einem Kirchengebäude und einem ehemaligen Gemeindehaus der Gemeinde bebaut. Beide Gebäude sind bautechnisch in einem desolaten Zustand und stehen zum Abriss bereit. Die Stadt wird die Abrissarbeiten durchführen und kann dann auf die Fläche Modulbauten stellen.

Die zweite Grundstücksfläche, Ludwig-Landmann-Straße 367, ist mit einer neuwertigen Kindertagesstätte (Baujahr 2015) bebaut, die von der Kirchengemeinde St. Marien als Träger betrieben wird. Die Kita und die Anzahl der Kita-Plätze werden auch in Zukunft erhalten bleiben und vom bisherigen Träger fortgeführt. Der Ankauf der kompletten Liegenschaft bietet der Stadt den Vorteil, dass damit eine flächenoptimierte Nutzung des Gesamtgrundstücks, ohne Einschränkungen durch nachbarschaftliche Abstandsauflagen, erfolgen kann. Zudem kann die Stadt die Grundstücke durch die bauliche Klassifizierung „Gemeinbedarf Kirche/Kita“ zu einem attraktiven Preis erwerben, da dadurch keine direkte Konkurrenzsituation zu Wohnbauentwicklern besteht.

Kontakt für die Medien Christina Čurin, Pressesprecherin, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-43334 , E-Mail christina.curin@stadt-frankfurt.de