Ausstellung zur LeseEule 2026 startet am 9. März

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Diesjähriges Motto lautet „Loslassen, losgehen und was kommt dann?“

ffm. Der erste Tag in der Schule. Der Abschied von der vertrauten Erzieherin. Ein Umzug in ein neues Viertel. Die beste Freundin wechselt die Klasse. Das geliebte Haustier stirbt. Oder ein Geschwisterkind wird geboren und plötzlich ist alles anders. Veränderungen gehören zum Leben – und sie beginnen oft mit einem mulmigen Gefühl im Bauch, denn Neues kann Angst machen.

Mit der LeseEule 2026 lädt das Jugend- und Sozialamt Frankfurt Kinder, Familien und Bildungspartnerinnen und -partner dazu ein, genau diese Momente neu zu entdecken. Unter dem diesjährigen Blickpunktthema „Loslassen, losgehen und was kommt dann?“ dreht sich alles um Übergänge, Abschiede und Neuanfänge – und darum, wie Geschichten helfen können, sie zu verstehen und mutig zu gestalten.

„In unserer digitalen Welt, ist Lesen heute wichtiger denn je. Lesen hilft Kindern und Jugendlichen bei Einschätzungen und der eigenen Meinungsbildung. Es ist der Schlüssel zu Bildung und damit zu Teilhabe in der Gesellschaft. Lesen regt Fantasie an und baut den Wortschatz aus. Die LeseEule hilft dabei zuverlässig Jahr für Jahr“, sagt Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamtes.

„Seit mehr als 60 Jahren begleitet die LeseEule Kinder und Jugendliche in Frankfurt beim Aufwachsen. Solche kulturellen Bildungsangebote stärken Selbstvertrauen und eröffnen Perspektiven. Kinder sind Teil unserer Stadt – und zwar heute und jetzt. Es ist unsere Verantwortung, ihnen Räume zu geben, in denen sie sich entwickeln können. Denn unsere Stadt bleibt nur stark, wenn wir unsere Kinder stärken“, betont Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit.

Die Ausstellung zeigt: Wenn Worte fehlen, können Geschichten helfen. Sie geben Gefühlen Namen, bringen Ordnung ins Durcheinander und machen deutlich, dass niemand mit seinen Sorgen allein ist. Sprache schafft Verbindung und Gemeinschaft gibt Halt. In der Ausstellung warten rund 700 Neuerscheinungen des aktuellen Kinder- und Jugendbuchmarktes darauf, entdeckt zu werden. Ergänzt werden sie durch etwa 100 ausgewählte Titel, die sich besonders intensiv mit dem Jahresthema auseinandersetzen. Ob Bilderbuch für die Kleinsten, Erstlesegeschichte oder Roman für ältere Kinder – die Bücher sind altersgerecht sortiert und laden zum Schmökern, Staunen und Verweilen ein.

Wie genau fühlt sich ein Schulwechsel an? Was hilft, wenn man etwas vermisst? Und warum kann ein Abschied auch Platz für etwas Schönes machen? In liebevoll gestalteten Lese- und Mitmachbereichen können junge Besucherinnen und Besucher diesen Fragen nachspüren.

Ein besonderer Höhepunkt ist die Präsentation von 100 außergewöhnlichen Kinder- und Jugendbüchern durch die Internationale Jugendbibliothek. Die als „White Ravens“ ausgezeichneten Titel aus dem Jahr 2024 stammen aus aller Welt und stehen für sprachliche, künstlerische und inhaltliche Qualität. Sie greifen Themen auf, die Kinder und Jugendliche bewegen, überraschen mit neuen Perspektiven und zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig Geschichten von Aufbruch und Veränderung sein können.

Die Kinder- und Jugendbuchausstellung kann in den Römerhallen, Römerberg 23, von Montag, 9., bis Sonntag, 29. März, jeweils von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr kostenfrei besucht werden.

Auch das Kultur- und Freizeitticket (Kufti) des Kulturamts Frankfurt am Main ist mit dabei: Von Montag, 23., bis Sonntag, 29. März, lädt ein eigener Stand zum kreativen Ausprobieren ein. 

Das bekannte und abwechslungsreiche Rahmenprogramm der LeseEule zieht von August bis Dezember durch die Stadtteile. Rund um den Vorlesetag wird es viele weitere Lesungen, Workshops und Theaterstücke geben. Das Programm wird spätestens im Juli unter kinderkultur-frankfurt.de  veröffentlicht.

Die Frankfurter LeseEule wird federführend vom Jugend- und Sozialamt in Kooperation mit der Stadtbücherei Frankfurt und dem Stadtschulamt organisiert.

Kontakt für die Medien

Nina Forst, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Jugend- und Sozialamt, Telefon: 069/212-46631 , E-Mail Nina.Forst@stadt-frankfurt.de