Auszeichnung für die Plakatserie „100 Jahre Neues Frankfurt“
ffm. Die Stadt Frankfurt feierte im Jahr 2025 das 100-jährige Jubiläum
des „Neuen Frankfurt“ – jenes Stadtplanungsprogramms der
1920er-Jahre, für das der damalige Frankfurter Oberbürgermeister
Ludwig Landmann 1925 den programmatischen Begriff prägte.
Die vom Frankfurter Designstudio Bureau Sandra Doeller hierfür gestaltete Plakatserie wurde nun von einer international besetzten Jury im Wettbewerb „100 Beste Plakate Deutschland Österreich Schweiz 2025“ ausgezeichnet.
„Dies ist ein großer Erfolg für die Stadt Frankfurt am Main und vor allem für die Relevanz und Strahlkraft des Stadtplanungsprogramms ‚Das Neue Frankfurt‘. Das Jahr 2025 war geprägt von einer Vielzahl von Ausstellungen und Veranstaltungen, die ‚Das Neue Frankfurt‘ feierten und Verbindungen herstellten zu heutigen wichtigen Gestaltungsfragen. Ich freue mich, dass mit dieser Auszeichnung das Jubiläumsjahr eine weitere Würdigung erhält. Sie ist ein Ansporn für die Fortsetzung unserer Aktivitäten in den nächsten Jahren“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.
Zur Gestaltung der Plakatserie
Mit ihrer Plakatserie greift Sandra Doeller die Bildsprache der 1920er-Jahre auf und überführt sie in eine zeitgenössische Form. Als visuelle Referenz diente ihr eine selbstbewusste Jubiläumsanzeige der Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“ aus dem Jahr 1930, die die internationale Strahlkraft des Projekts ins Bild setzte. Mit den drei Motiven „Die neue Stadt“, „Die Zukunft wagen“ und „Neue Wege gehen“ greift Doeller die Programmatik des historischen Stadtplanungsprogramms auf und verbindet diese mit klarer, plakativer Typografie. Dabei verwendete sie eine zeitgenössische Variante der Schrift Futura, die in den 1920er-Jahren in Frankfurt am Main entwickelt wurde, und kombinierte sie mit einer markanten Plakatschrift.
„Schwarze Großbuchstaben auf weißem Hintergrund prägen das Erscheinungsbild, während farbige Linienstrukturen Dynamik, Feierlichkeit und Vitalität versprühen. Das Zusammenspiel der grafischen Elemente sorgt für eine starke Präsenz der Plakatserie im Stadtraum und verweist zugleich auf den experimentellen und zukunftsgerichteten Geist dieser Gestaltungsmoderne am Main“, sagt Prof. Matthias Wagner K, Direktor des Museums Angewandte Kunst.
Zum Wettbewerb „100 Beste Plakate Deutschland Österreich Schweiz“
Der Wettbewerb „100 Beste Plakate Deutschland Österreich Schweiz“ zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen für Plakatgestaltung im deutschsprachigen Raum. Jährlich wählt eine international besetzte, wechselnde Jury aus renommierten Grafikdesignerinnen, und Grafikdesignern sowie Fachleuten die 100 besten Plakate des Jahres aus allen Einreichungen aus. Die ausgezeichneten Arbeiten werden anschließend in mehreren Ausstellungen präsentiert und in einem Jahrbuch dokumentiert, das als Referenz für herausragendes zeitgenössisches Plakatdesign gilt.
Im diesjährigen Wettbewerb wurden 1410 Beiträge eingereicht. Von den 100 prämierten Plakaten und Plakatserien stammen 30 aus Deutschland, 62 aus der Schweiz und acht aus Österreich.
„Das Neue Frankfurt“: Ausblick auf die Jahre 2026 und 2027
Alle Ausstellungen, Veranstaltungen und Führungen zum Thema „Das Neue Frankfurt“ sind unter 100 Jahre Neues Frankfurt zu finden.
Bilder aus der Nachbarschaft – Die Römerstadt im Wandel bis 30. April im Forum Neues Frankfurt, Hadrianstraße 5: Römerstädterinnen und -städter haben einen ganz besonderen Blick auf ihre Siedlung. Anders als bei Architekturfotografinnen und -fotografen stehen bei ihnen vor allem persönliche Momente im Fokus. Deshalb dokumentieren diese privaten Aufnahmen besonders gut die Veränderungen in der Römerstadt. Für die Ausstellung haben Bewohnerinnen und Bewohner ihre Fotografien aus der Zeit von der Fertigstellung der Siedlung bis in die Gegenwart zur Verfügung gestellt. Aus ihrer Perspektive werden die städtebaulichen Veränderungen und Abweichungen vom ursprünglichen Gestaltungskonzept, die Nutzung der Grünflächen und die Aneignung der Römerstadt durch mehrere Generationen von Kindern nachgezeichnet. New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft, Designlabor und Ausstellung bis 30. April im mayhaus, Im Burgfeld 136: In zwei Räumen im Obergeschoss des mayhauses ist noch bis zum 30. April ein Designlabor mit Ausstellung eingerichtet. Hier entwickelt im Jubiläumsjahr des Neuen Frankfurt das Studio Jonathan Radetz durchdachte Möbel für kleine Grundrisse. Wohnen auf wenigen Quadratmetern ist heute genauso hochaktuell wie vor 100 Jahren. Damals empfahlen die Gestalter unter anderem die Aufbaumöbel von Franz Schuster und Ferdinand Kramer für die Wohnungen des Neuen Frankfurt. Nun können Besucherinnen und Besucher während der Projektphase miterleben, wie in den historischen Räumen Möbel entstehen, die den Bedürfnissen der Menschen von heute gerecht werden. Musik in Frankfurt (AT) 21. April 2027 bis 28. März 2028 im Historisches Museum Frankfurt: Für das Projekt knüpft das Historische Museum Frankfurt an die Ausstellung „Musik im Leben der Völker“ aus dem Jahr 1927 an. Sie lief in der Festhalle mit einem umfangreichen Begleitprogramm drei Monate, zog rund 800.000 Besucherinnen und Besucher an, stand im Kontext des „Neuen Frankfurt“ und sollte die Stadt als Zentrum moderner Musik profilieren. Das Museum nimmt das 100. Jubiläum zum Anlass, in die vielfältige historische und aktuelle Klangwelt Frankfurts einzutauchen und die eigene Musikinstrumenten-Sammlung zu beforschen, erstmals interaktiv nutzbar auszustellen sowie digital zu publizieren. Die Ausstellung „Musik in Frankfurt“ wird eindrucksvolle, interaktive und generationsverbindende Erlebnisse für Besucherinnen und Besucher jeden Alters und Kenntnisstandes bieten. Anhand inklusiver Zugänge wird Musik multisensorisch erfahrbar. Die Ausstellung wird aufzeigen, wie sich Musik und Klang im Kontext gesellschaftlicher Verhältnisse und dem Ausdruck verschiedenster Lebensgefühle über die Jahrhunderte verändert hat und wie neue Technologien neue musikalische Ausdrucksformen ermöglichten: auch „made in Frankfurt“. Vor allem über die Orte und Menschen der Stadt wird das vielfältige und musikalische Leben in Frankfurt sichtbar und erlebbar, die Bedeutung der Stadt als diverses kulturelles Zentrum hervorgehoben und die Lust der Besucherinnen und Besucher auf (gemeinsame) musikalische Erlebnisse befördert. Durch unterschiedliche Beteiligungsformate wird die Ausstellung während ihrer Laufzeit weiterwachsen und die Öffentlichkeit zur aktiven Teilhabe eingeladen.
Ein auf breite Kooperation unter anderem mit dem Weltkulturen Museum, der Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg (UB) und dem MOMEM gestütztes Begleitprogramm wird zu einem großen „Sommer der Musik Vol.2“ 2027 für Frankfurt und sein Umland einladen. Es wird Partnerausstellungen im Weltkulturen Museum, in der UB und im MOMEM geben.
Ein Mediakit mit Plakatlayouts ist unter Mediakit: Plakatlayouts
zu finden. Das Plakat darf nur im Zusammenhang mit der Berichterstattung
verwendet werden. Copyright: Bureau Sandra Doeller
Kontakt für die Medien Hanna Immich, Pressesprecherin, Dezernat Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232, Mobil
0171/1769719 , E-Mail
hanna.immich@stadt-frankfurt.de
Natali-Lina Pitzer, Pressesprecherin, Museum Angewandte Kunst, Telefon 069/212-75339, E-Mail
natali-lina.pitzer@stadt-frankfurt.de
Die vom Frankfurter Designstudio Bureau Sandra Doeller hierfür gestaltete Plakatserie wurde nun von einer international besetzten Jury im Wettbewerb „100 Beste Plakate Deutschland Österreich Schweiz 2025“ ausgezeichnet.
„Dies ist ein großer Erfolg für die Stadt Frankfurt am Main und vor allem für die Relevanz und Strahlkraft des Stadtplanungsprogramms ‚Das Neue Frankfurt‘. Das Jahr 2025 war geprägt von einer Vielzahl von Ausstellungen und Veranstaltungen, die ‚Das Neue Frankfurt‘ feierten und Verbindungen herstellten zu heutigen wichtigen Gestaltungsfragen. Ich freue mich, dass mit dieser Auszeichnung das Jubiläumsjahr eine weitere Würdigung erhält. Sie ist ein Ansporn für die Fortsetzung unserer Aktivitäten in den nächsten Jahren“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.
Zur Gestaltung der Plakatserie
Mit ihrer Plakatserie greift Sandra Doeller die Bildsprache der 1920er-Jahre auf und überführt sie in eine zeitgenössische Form. Als visuelle Referenz diente ihr eine selbstbewusste Jubiläumsanzeige der Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“ aus dem Jahr 1930, die die internationale Strahlkraft des Projekts ins Bild setzte. Mit den drei Motiven „Die neue Stadt“, „Die Zukunft wagen“ und „Neue Wege gehen“ greift Doeller die Programmatik des historischen Stadtplanungsprogramms auf und verbindet diese mit klarer, plakativer Typografie. Dabei verwendete sie eine zeitgenössische Variante der Schrift Futura, die in den 1920er-Jahren in Frankfurt am Main entwickelt wurde, und kombinierte sie mit einer markanten Plakatschrift.
„Schwarze Großbuchstaben auf weißem Hintergrund prägen das Erscheinungsbild, während farbige Linienstrukturen Dynamik, Feierlichkeit und Vitalität versprühen. Das Zusammenspiel der grafischen Elemente sorgt für eine starke Präsenz der Plakatserie im Stadtraum und verweist zugleich auf den experimentellen und zukunftsgerichteten Geist dieser Gestaltungsmoderne am Main“, sagt Prof. Matthias Wagner K, Direktor des Museums Angewandte Kunst.
Zum Wettbewerb „100 Beste Plakate Deutschland Österreich Schweiz“
Der Wettbewerb „100 Beste Plakate Deutschland Österreich Schweiz“ zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen für Plakatgestaltung im deutschsprachigen Raum. Jährlich wählt eine international besetzte, wechselnde Jury aus renommierten Grafikdesignerinnen, und Grafikdesignern sowie Fachleuten die 100 besten Plakate des Jahres aus allen Einreichungen aus. Die ausgezeichneten Arbeiten werden anschließend in mehreren Ausstellungen präsentiert und in einem Jahrbuch dokumentiert, das als Referenz für herausragendes zeitgenössisches Plakatdesign gilt.
Im diesjährigen Wettbewerb wurden 1410 Beiträge eingereicht. Von den 100 prämierten Plakaten und Plakatserien stammen 30 aus Deutschland, 62 aus der Schweiz und acht aus Österreich.
„Das Neue Frankfurt“: Ausblick auf die Jahre 2026 und 2027
Alle Ausstellungen, Veranstaltungen und Führungen zum Thema „Das Neue Frankfurt“ sind unter 100 Jahre Neues Frankfurt
Bilder aus der Nachbarschaft – Die Römerstadt im Wandel bis 30. April im Forum Neues Frankfurt, Hadrianstraße 5: Römerstädterinnen und -städter haben einen ganz besonderen Blick auf ihre Siedlung. Anders als bei Architekturfotografinnen und -fotografen stehen bei ihnen vor allem persönliche Momente im Fokus. Deshalb dokumentieren diese privaten Aufnahmen besonders gut die Veränderungen in der Römerstadt. Für die Ausstellung haben Bewohnerinnen und Bewohner ihre Fotografien aus der Zeit von der Fertigstellung der Siedlung bis in die Gegenwart zur Verfügung gestellt. Aus ihrer Perspektive werden die städtebaulichen Veränderungen und Abweichungen vom ursprünglichen Gestaltungskonzept, die Nutzung der Grünflächen und die Aneignung der Römerstadt durch mehrere Generationen von Kindern nachgezeichnet. New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft, Designlabor und Ausstellung bis 30. April im mayhaus, Im Burgfeld 136: In zwei Räumen im Obergeschoss des mayhauses ist noch bis zum 30. April ein Designlabor mit Ausstellung eingerichtet. Hier entwickelt im Jubiläumsjahr des Neuen Frankfurt das Studio Jonathan Radetz durchdachte Möbel für kleine Grundrisse. Wohnen auf wenigen Quadratmetern ist heute genauso hochaktuell wie vor 100 Jahren. Damals empfahlen die Gestalter unter anderem die Aufbaumöbel von Franz Schuster und Ferdinand Kramer für die Wohnungen des Neuen Frankfurt. Nun können Besucherinnen und Besucher während der Projektphase miterleben, wie in den historischen Räumen Möbel entstehen, die den Bedürfnissen der Menschen von heute gerecht werden. Musik in Frankfurt (AT) 21. April 2027 bis 28. März 2028 im Historisches Museum Frankfurt: Für das Projekt knüpft das Historische Museum Frankfurt an die Ausstellung „Musik im Leben der Völker“ aus dem Jahr 1927 an. Sie lief in der Festhalle mit einem umfangreichen Begleitprogramm drei Monate, zog rund 800.000 Besucherinnen und Besucher an, stand im Kontext des „Neuen Frankfurt“ und sollte die Stadt als Zentrum moderner Musik profilieren. Das Museum nimmt das 100. Jubiläum zum Anlass, in die vielfältige historische und aktuelle Klangwelt Frankfurts einzutauchen und die eigene Musikinstrumenten-Sammlung zu beforschen, erstmals interaktiv nutzbar auszustellen sowie digital zu publizieren. Die Ausstellung „Musik in Frankfurt“ wird eindrucksvolle, interaktive und generationsverbindende Erlebnisse für Besucherinnen und Besucher jeden Alters und Kenntnisstandes bieten. Anhand inklusiver Zugänge wird Musik multisensorisch erfahrbar. Die Ausstellung wird aufzeigen, wie sich Musik und Klang im Kontext gesellschaftlicher Verhältnisse und dem Ausdruck verschiedenster Lebensgefühle über die Jahrhunderte verändert hat und wie neue Technologien neue musikalische Ausdrucksformen ermöglichten: auch „made in Frankfurt“. Vor allem über die Orte und Menschen der Stadt wird das vielfältige und musikalische Leben in Frankfurt sichtbar und erlebbar, die Bedeutung der Stadt als diverses kulturelles Zentrum hervorgehoben und die Lust der Besucherinnen und Besucher auf (gemeinsame) musikalische Erlebnisse befördert. Durch unterschiedliche Beteiligungsformate wird die Ausstellung während ihrer Laufzeit weiterwachsen und die Öffentlichkeit zur aktiven Teilhabe eingeladen.
Ein auf breite Kooperation unter anderem mit dem Weltkulturen Museum, der Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg (UB) und dem MOMEM gestütztes Begleitprogramm wird zu einem großen „Sommer der Musik Vol.2“ 2027 für Frankfurt und sein Umland einladen. Es wird Partnerausstellungen im Weltkulturen Museum, in der UB und im MOMEM geben.
Ein Mediakit mit Plakatlayouts ist unter Mediakit: Plakatlayouts
Kontakt für die Medien Hanna Immich, Pressesprecherin, Dezernat Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232
Natali-Lina Pitzer, Pressesprecherin, Museum Angewandte Kunst, Telefon 069/212-75339