Bauarbeiten auf dem Südfriedhof im Zeitplan
ffm. Seit Mitte Januar laufen auf dem Südfriedhof die Bauarbeiten für
den ersten Bauabschnitt der umfassenden Neuentwicklung des Standorts.
Der bestehende Lagerplatz im Südosten des Friedhofs wird dabei neu
geordnet und modernisiert. Die baufälligen Lagerschuppen wurden bereits
zurückgebaut, um Raum für eine funktionale, klimaangepasste
Infrastruktur und ressourcenschonende Nutzung zu schaffen. Jetzt wurden
drei Zisternen mit je 17 Kubikmeter Fassungsvermögen eingebaut. Damit
sind Bauarbeiten auf dem Friedhof im Zeitplan. Bis Anfang 2027 sollen
die Arbeiten auf dem Lagerplatz soweit abgeschlossen sein, dass die
nächsten Bauabschnitte rund um die Trauerhalle beginnen können.
Auf dem Lagerplatz im Südosten des Südfriedhofs entstehen ein Carport für Geräte und Maschinen, ein Waschplatz sowie Materialboxen. Das Carport erhält ein extensives Gründach mit Photovoltaikanlage zur Eigenstromnutzung. Aufgrund des hohen Versiegelungsgrades wird zudem auf dem Lagerplatz ein nachhaltiges Entwässerungs- und Nutzungskonzept umgesetzt: Regenwasser von Dach- und befestigten Flächen wird in drei Zisternen mit je 17 Kubikmeter Fassungsvermögen gesammelt, gefiltert und künftig für die Bewässerung sowie für den Betrieb des Waschplatzes genutzt.
„Wasser wird zunehmend knapper. Besonders in den heißen Sommermonaten. Wir müssen deshalb auf nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen setzen, um Wasserressourcen intelligent zu nutzen. Der Einbau von Zisternen auf dem Südfriedhof ist ein Beispiel für ein modernes städtisches Wassermanagement“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. „Die Kombination aus Gründach, Photovoltaik und Regenwassernutzung zeigt, wie wir technische und ökologische Ansätze zusammenbringen: Wir schonen Wasserressourcen, erzeugen und nutzen erneuerbare Energie. Zusätzlich fördert das Gründach Artenvielfalt, verbessert das Mikroklima und bindet CO2. Am Südfriedhof wird sichtbar, wie Friedhöfe als grüne Infrastruktur der Stadt aktiv zum Klimaschutz beitragen können.“
Die Maßnahme ist Teil des Wasserkonzepts, an dem das Grünflächenamt Frankfurt bereits seit einigen Jahren arbeitet und schrittweise umsetzt. Ziel ist es, Trinkwasser für die Bewässerung von Bäumen und Grünflächen zunehmend durch für Pflanzen unbedenkliches Betriebswasser zu ersetzen.
Neben dem Einbau neuer Zisternen bei Neubauprojekten werden bestehende Anlagen im Stadtgebiet ebenfalls technisch aufgerüstet. In den beiden größten Zisternen – Grünzug Platenstraße und auf dem Hauptfriedhof – wurden digitale Messgeräte installiert, die den Wasserstand abrufbar machen und eine gezieltere Einsatzplanung ermöglichen. Auch Tiefbrunnen, etwa am Ben-Gurion-Ring, erhalten nach und nach digitale Wasserzähler, um ihre Nutzung effizienter zu steuern.
Darüber hinaus greift das Grünflächenamt auf weitere Wasserquellen zurück. An definierten Stellen darf beispielsweise Wasser aus dem Main zu Gießzwecken entnommen werden. Am nördlichen und südlichen Mainufer gibt es Uferfiltratzisternen, außerdem können Bauwasser oder bestimmte Quellwassermengen genutzt werden.
Fotos
Am Südfriedhof werden drei Zisternen mit je 17 Kubikmeter Fassungsvermögen eingesetzt, Copyright: Grünflächenamt, Foto: Michel Bau GmbH & Co. KG
Die drei Zisternen auf dem Südfriedhof sollen für ein nachhaltiges Entwässerungs- und Nutzungskonzept sorgen, Copyright: Grünflächenamt, Foto: Silke Schweitzer-Renkel
Auf dem Lagerplatz im Südosten des Südfriedhofs entstehen ein Carport für Geräte und Maschinen, ein Waschplatz sowie Materialboxen. Das Carport erhält ein extensives Gründach mit Photovoltaikanlage zur Eigenstromnutzung. Aufgrund des hohen Versiegelungsgrades wird zudem auf dem Lagerplatz ein nachhaltiges Entwässerungs- und Nutzungskonzept umgesetzt: Regenwasser von Dach- und befestigten Flächen wird in drei Zisternen mit je 17 Kubikmeter Fassungsvermögen gesammelt, gefiltert und künftig für die Bewässerung sowie für den Betrieb des Waschplatzes genutzt.
„Wasser wird zunehmend knapper. Besonders in den heißen Sommermonaten. Wir müssen deshalb auf nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen setzen, um Wasserressourcen intelligent zu nutzen. Der Einbau von Zisternen auf dem Südfriedhof ist ein Beispiel für ein modernes städtisches Wassermanagement“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. „Die Kombination aus Gründach, Photovoltaik und Regenwassernutzung zeigt, wie wir technische und ökologische Ansätze zusammenbringen: Wir schonen Wasserressourcen, erzeugen und nutzen erneuerbare Energie. Zusätzlich fördert das Gründach Artenvielfalt, verbessert das Mikroklima und bindet CO2. Am Südfriedhof wird sichtbar, wie Friedhöfe als grüne Infrastruktur der Stadt aktiv zum Klimaschutz beitragen können.“
Die Maßnahme ist Teil des Wasserkonzepts, an dem das Grünflächenamt Frankfurt bereits seit einigen Jahren arbeitet und schrittweise umsetzt. Ziel ist es, Trinkwasser für die Bewässerung von Bäumen und Grünflächen zunehmend durch für Pflanzen unbedenkliches Betriebswasser zu ersetzen.
Neben dem Einbau neuer Zisternen bei Neubauprojekten werden bestehende Anlagen im Stadtgebiet ebenfalls technisch aufgerüstet. In den beiden größten Zisternen – Grünzug Platenstraße und auf dem Hauptfriedhof – wurden digitale Messgeräte installiert, die den Wasserstand abrufbar machen und eine gezieltere Einsatzplanung ermöglichen. Auch Tiefbrunnen, etwa am Ben-Gurion-Ring, erhalten nach und nach digitale Wasserzähler, um ihre Nutzung effizienter zu steuern.
Darüber hinaus greift das Grünflächenamt auf weitere Wasserquellen zurück. An definierten Stellen darf beispielsweise Wasser aus dem Main zu Gießzwecken entnommen werden. Am nördlichen und südlichen Mainufer gibt es Uferfiltratzisternen, außerdem können Bauwasser oder bestimmte Quellwassermengen genutzt werden.
Fotos
Am Südfriedhof werden drei Zisternen mit je 17 Kubikmeter Fassungsvermögen eingesetzt, Copyright: Grünflächenamt, Foto: Michel Bau GmbH & Co. KG
Die drei Zisternen auf dem Südfriedhof sollen für ein nachhaltiges Entwässerungs- und Nutzungskonzept sorgen, Copyright: Grünflächenamt, Foto: Silke Schweitzer-Renkel