Über eine Geschichte, die nicht vorbei ist

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg und der Mousonturm laden zum „Storytelling Salon“ im Rahmen des Black History Month

ffm. Schwarze Geschichte in Deutschland ist älter, vielfältiger und widerständiger als oft vermutet wird. Ihre Spur reicht bis ins Mittelalter zurück, durchzieht die Kolonialzeit und den Nationalsozialismus und setzt sich in politischen Kämpfen um Sichtbarkeit, Anerkennung und Selbstbestimmung bis in die Gegenwart fort. In Kooperation mit der Stabsstelle Antidiskriminierung im Diversitätsdezernat von Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg lädt die Frankfurter Lokalgruppe der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) zum „Storytelling Salon“ im Rahmen des alljährlichen Black History Month. Anlass ist das 40-jährige Bestehen des ISD.

Der Abend am Donnerstag, 12. Februar um 19 Uhr im Mousonturm, Studio 1, steht unter dem Motto „Erinnerungskämpfe – Ein Abend über Geschichte, die nicht vorbei ist – und über Erinnerung als widerständige Praxis“. Er ist Teil einer Programmreihe, die die Stabsstelle Antidiskriminierung und der Mousonturm Frankfurt gemeinsam entwickelt haben.

Ziel der Kooperation unter dem Motto „Demokratie stärken, solidarisch handeln!“ ist es, zentrale Fragen von Demokratie, Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt aus einer antidiskriminierungs- und kulturpolitischen Perspektive zusammenzudenken und für unterschiedliche Zielgruppen erfahrbar zu machen.

Kuratiert und moderiert wird der Abend von Hadija Haruna-Oelker, Autorin, Journalistin und Moderatorin, die die unterschiedlichen Stimmen generationsübergreifend miteinander verbindet. Mit Beiträgen von Marion Kraft, Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin, Eleonore Wiedenroth-Coulibaly, Autorin, Übersetzerin, Sprachdozentin und Mit-Gründerin der ISD, Julia Albrecht, Kulturvermittlerin am Weltkulturen Museum Frankfurt, und Brenda Davina, wissenschaftliche Koordinatorin für das „Koloniale Erbe“ der Stadt Hannover.

Eskandari-Grünberg begrüßt die Gäste. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.