Bewegung im öffentlichen Raum: Zwei neue Sportboxen im Stadtgebiet
ffm. Ab Freitag, 12. Dezember, stehen zwei neue Sportboxen im
Stadtgebiet der Öffentlichkeit zur Verfügung. Sie ermöglichen ein
freies und unorganisiertes Training im eigenen Viertel mit Equipment,
das bequem per App geliehen werden kann. Der Internationale Bund (IB
Südwest) und die Sportjugend Frankfurt folgten im Sommer einem
Bewerbungsaufruf des Sportamts, das die beiden Sportboxen in Form einer
Leihgabe zur Verfügung stellt.
Als Sportbox-Paten kümmern sich die beiden Organisationen um einen geeigneten Standort, an dem die Box öffentlich genutzt werden kann sowie passendes Equipment. Die zwei Boxen sind Teil eines Rotationskonzepts, bei dem die Sportboxen alle sechs bis zwölf Monate den Standort zu einer neuen Patenschaft wechseln. Insgesamt sind vier rotierende Sportboxen geplant. Initiatorin und Ansprechstelle im Sportamt ist die Bewegungskoordination, zu deren Kernaufgaben die Vernetzung von Akteuren im Sport sowie die Implementierung von niedrigschwelligen und barrierearmen Bewegungsangeboten im urbanen Raum zählen.
Florian Fünffinger, Leiter des Sportamts, erläutert: „Mit den Patenschaften bringen wir das bereits bewährte Konzept der Sportbox nun mitten in die Stadtteile, um dort mehr Bewegungs- und Begegnungsräume zu schaffen. Sie bietet eine neue Möglichkeit, flexibel auf die Bedarfe der Anwohner:innen und Gemeinschaft vor Ort zu reagieren – auch unabhängig von unseren Sportanlagen. Mit der Sportbox als niedrigschwellige und kostenlose Ausprobierstation können Bürger:innen unkompliziert neue Sportarten kennenlernen, vielleicht sogar für sich entdecken und anschließend den Weg in einen Verein finden.“
Sportboxen ergänzen Jugendtreffpunkte um Bewegungsangebot
Im Gallus ist die Sportbox Teil der Bestrebungen des Internationalen Bundes, Kindern und Jugendlichen in dem Stadtteil mehr Raum für Kreativität, freies Spiel und Sport zu bieten. Sie befindet sich in einer verkehrsberuhigten Zone in der Gustavsburgstraße, die in einem partizipativen Prozess als neuer Treffpunkt im Viertel gestaltet und künstlerisch aufgewertet wurde. Joannis Plastargias, bei der IB Südwest zuständig für das Projekt Jugendmigrationsdienst im Quartier (JMDiQ), sagt dazu: „Unser Ziel mit der Gustavsburgstraße ist die Förderung von Bewegung und Begegnung. Egal ob Opa mit Ball, Teenager mit Frisbee oder Eltern mit quirligen Kids: Hier trifft sich das Gallus auf der Straße und bewegt sich, ganz ohne Drehbuch. Das ist gelebte Nachbarschaft. Der von uns betreute Container mit Sport- und Spielgeräten ist im Winter oft geschlossen – genau hier schließt die Sportbox eine wichtige Lücke. Denn mit der App lässt sich auch in den kalten Monaten rund um die Uhr Equipment ausleihen. So wird Bewegung im Gallus unabhängig von Öffnungszeiten und Wetter für alle zugänglich.“
Die zweite Box findet ihr neues Zuhause bei der Sportjugend Frankfurt im Freizeit- und Kulturzentrum Brentanobad. Hier ergänzt sie mit ihrem Angebot die Outdoor-Fitnessgeräte, die tagsüber öffentlich zugänglich sind. Angrenzend befindet sich direkt der Jugendtreff der Sportjugend Frankfurt. Vorsitzende Petra Preßler zeigt sich erfreut: „Die Sportjugend Frankfurt bedankt sich bei der Stadt Frankfurt für die Sportbox, durch die alle Rödelheimer Bürger:innen direkt am vielbesuchten öffentlichen Calisthenics-Park ein weiteres kostenloses, vielfältiges und rund um die Uhr verfügbares Sportangebot nutzen können.“
Beide Sportboxen werden den Organisationen bis zum 15. Juni 2026 zur Verfügung gestellt. Für die zweite Jahreshälfte werden noch neue Patinnen und Paten gesucht. Bewerbungen können bis zum 1. Februar mit einer kurzen E-Mail an bewegungskoordination.sportamt@stadt-frankfurt.de
eingereicht werden.
Alle Frankfurter Sportbox-Standorte im Überblick
Sportbox-Container auf der städtischen Sportanlage Sportpark Preungesheim Sportbox-Container auf dem Campus Riedberg der Goethe-Universität Zwei Sportboxen XM auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Spielebox und Fitnessbox (Container) auf dem Campus der Frankfurt University of Applied Sciences Sportbox XM der IB Südwest an der Gustavsburgstraße im Gallus Sportbox XM der Sportjugend Frankfurt am Freizeit- und Kulturzentrum Brentanobad
Über die Sportbox Bei den Sportboxen handelt es sich um öffentliche, kostenfreie Verleihangebote von Trainingsequipment, mit dem Menschen niedrigschwellig Sport im Freien treiben können. Die Sportboxen gibt es in verschiedenen Größen mit unterschiedlichem Equipment. Beim neuen Rotationskonzept handelt es sich um die Größe XM mit drei ballgroßen Fächern, die unabhängig voneinander gebucht werden können. Die Box wird mit Solarenergie betrieben und kann aufgrund ihrer handlichen Größe und geringem Gewicht von einer Person mithilfe einer Metallklemme installiert werden. Dafür benötigt es nur einen Pfosten, beispielsweise von einem Parkschild oder einem Zaun. Diese Flexibilität macht die neuen Sportboxen perfekt geeignet für ein „Pop-Up“-Konzept.
Foto Eine der zwei Sportboxen, die am Campus Westend der Goethe-Universität zur Verfügung stehen, Copyright: Stadt Frankfurt am Main
Kontakt für die Medien Saskia van Hoeven, Öffentlichkeitsarbeit, Sportamt, E-Mail saskia.vanhoeven@stadt-frankfurt.de
Als Sportbox-Paten kümmern sich die beiden Organisationen um einen geeigneten Standort, an dem die Box öffentlich genutzt werden kann sowie passendes Equipment. Die zwei Boxen sind Teil eines Rotationskonzepts, bei dem die Sportboxen alle sechs bis zwölf Monate den Standort zu einer neuen Patenschaft wechseln. Insgesamt sind vier rotierende Sportboxen geplant. Initiatorin und Ansprechstelle im Sportamt ist die Bewegungskoordination, zu deren Kernaufgaben die Vernetzung von Akteuren im Sport sowie die Implementierung von niedrigschwelligen und barrierearmen Bewegungsangeboten im urbanen Raum zählen.
Florian Fünffinger, Leiter des Sportamts, erläutert: „Mit den Patenschaften bringen wir das bereits bewährte Konzept der Sportbox nun mitten in die Stadtteile, um dort mehr Bewegungs- und Begegnungsräume zu schaffen. Sie bietet eine neue Möglichkeit, flexibel auf die Bedarfe der Anwohner:innen und Gemeinschaft vor Ort zu reagieren – auch unabhängig von unseren Sportanlagen. Mit der Sportbox als niedrigschwellige und kostenlose Ausprobierstation können Bürger:innen unkompliziert neue Sportarten kennenlernen, vielleicht sogar für sich entdecken und anschließend den Weg in einen Verein finden.“
Sportboxen ergänzen Jugendtreffpunkte um Bewegungsangebot
Im Gallus ist die Sportbox Teil der Bestrebungen des Internationalen Bundes, Kindern und Jugendlichen in dem Stadtteil mehr Raum für Kreativität, freies Spiel und Sport zu bieten. Sie befindet sich in einer verkehrsberuhigten Zone in der Gustavsburgstraße, die in einem partizipativen Prozess als neuer Treffpunkt im Viertel gestaltet und künstlerisch aufgewertet wurde. Joannis Plastargias, bei der IB Südwest zuständig für das Projekt Jugendmigrationsdienst im Quartier (JMDiQ), sagt dazu: „Unser Ziel mit der Gustavsburgstraße ist die Förderung von Bewegung und Begegnung. Egal ob Opa mit Ball, Teenager mit Frisbee oder Eltern mit quirligen Kids: Hier trifft sich das Gallus auf der Straße und bewegt sich, ganz ohne Drehbuch. Das ist gelebte Nachbarschaft. Der von uns betreute Container mit Sport- und Spielgeräten ist im Winter oft geschlossen – genau hier schließt die Sportbox eine wichtige Lücke. Denn mit der App lässt sich auch in den kalten Monaten rund um die Uhr Equipment ausleihen. So wird Bewegung im Gallus unabhängig von Öffnungszeiten und Wetter für alle zugänglich.“
Die zweite Box findet ihr neues Zuhause bei der Sportjugend Frankfurt im Freizeit- und Kulturzentrum Brentanobad. Hier ergänzt sie mit ihrem Angebot die Outdoor-Fitnessgeräte, die tagsüber öffentlich zugänglich sind. Angrenzend befindet sich direkt der Jugendtreff der Sportjugend Frankfurt. Vorsitzende Petra Preßler zeigt sich erfreut: „Die Sportjugend Frankfurt bedankt sich bei der Stadt Frankfurt für die Sportbox, durch die alle Rödelheimer Bürger:innen direkt am vielbesuchten öffentlichen Calisthenics-Park ein weiteres kostenloses, vielfältiges und rund um die Uhr verfügbares Sportangebot nutzen können.“
Beide Sportboxen werden den Organisationen bis zum 15. Juni 2026 zur Verfügung gestellt. Für die zweite Jahreshälfte werden noch neue Patinnen und Paten gesucht. Bewerbungen können bis zum 1. Februar mit einer kurzen E-Mail an bewegungskoordination.sportamt@stadt-frankfurt.de
Alle Frankfurter Sportbox-Standorte im Überblick
Sportbox-Container auf der städtischen Sportanlage Sportpark Preungesheim Sportbox-Container auf dem Campus Riedberg der Goethe-Universität Zwei Sportboxen XM auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Spielebox und Fitnessbox (Container) auf dem Campus der Frankfurt University of Applied Sciences Sportbox XM der IB Südwest an der Gustavsburgstraße im Gallus Sportbox XM der Sportjugend Frankfurt am Freizeit- und Kulturzentrum Brentanobad
Über die Sportbox Bei den Sportboxen handelt es sich um öffentliche, kostenfreie Verleihangebote von Trainingsequipment, mit dem Menschen niedrigschwellig Sport im Freien treiben können. Die Sportboxen gibt es in verschiedenen Größen mit unterschiedlichem Equipment. Beim neuen Rotationskonzept handelt es sich um die Größe XM mit drei ballgroßen Fächern, die unabhängig voneinander gebucht werden können. Die Box wird mit Solarenergie betrieben und kann aufgrund ihrer handlichen Größe und geringem Gewicht von einer Person mithilfe einer Metallklemme installiert werden. Dafür benötigt es nur einen Pfosten, beispielsweise von einem Parkschild oder einem Zaun. Diese Flexibilität macht die neuen Sportboxen perfekt geeignet für ein „Pop-Up“-Konzept.
Foto Eine der zwei Sportboxen, die am Campus Westend der Goethe-Universität zur Verfügung stehen, Copyright: Stadt Frankfurt am Main
Kontakt für die Medien Saskia van Hoeven, Öffentlichkeitsarbeit, Sportamt, E-Mail saskia.vanhoeven@stadt-frankfurt.de