BIWAQ-Projekt „Nachhaltig Leben und Arbeiten“ wird verlängert
Quelle: Werkhof e. V.
Das BIWAQ-Projekt „Nachhaltig Leben und Arbeiten“ kann nach Eingang des neuen Zuwendungsbescheids aufgrund seiner erfolgreichen Umsetzung über die bisherige Laufzeit hinaus fortgeführt werden und daher die Unterstützung arbeitsloser und -suchender Menschen in Eberstadt-Süd, Kranichstein und im Pallaswiesen-/Mornewegviertel ausbauen.Seit Oktober 2023 unterstützt das Projekt insbesondere langzeitarbeitslose Menschen durch niedrigschwellige und wohnortnahe Angebote bei der Integration in Qualifizierung, Ausbildung und Beschäftigung. Im Mittelpunkt stehen individuelle Beratung, Berufswegeorientierung und Coaching. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Unterstützung beim Erwerb digitaler Kompetenzen, Zugang zu digitalen Lernangeboten und eine berufsbezogene Sprachförderung. Darüber hinaus werden sie in arbeitsweltnahe Qualifizierungen, Praktika, Ausbildung und Beschäftigung vermittelt. Im Mittelpunkt stehen Frauen ohne Berufsabschluss, Alleinerziehende, Menschen mit Migrationsgeschichte und Geflüchtete.„Die Verlängerung des Projekts ist eine wichtige Anerkennung der erfolgreichen Arbeit aller Beteiligten. Sie ermöglicht es uns, Menschen weiterhin dort zu unterstützen, wo sie leben, und ihnen neue Perspektiven für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe zu eröffnen. Ziel bleibt es, Menschen neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen und gleichzeitig die Lebensqualität in den Stadtteilen nachhaltig zu verbessern“, sagt Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz.Neben der Arbeitsmarktintegration stärkt das Projekt den sozialen Zusammenhalt in den Quartieren. Durch Informationsangebote, Schulungen und gemeinschaftliche Aktivitäten rund um ökologische Nachhaltigkeit werden die Stadtteile als soziale Lebens- und Gestaltungsräume weiterentwickelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden ermutigt, sich in ihre Nachbarschaften einzubringen und ihre eigenen Fähigkeiten und Ressourcen einzusetzen.Umgesetzt wird das Projekt durch den Werkhof e.V. in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Darmstadt, der Agentur für Arbeit Darmstadt, den Stadtteilwerkstätten in den beteiligten Stadtteilen und weiteren Kooperationspartnern aus Bildung, Sozialarbeit und Zivilgesellschaft.Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und den Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ gefördert.