Bodycams für den Ordnungsdienst der VGF
ffm. Seit Dienstag, 1. September, setzt die Verkehrsgesellschaft
Frankfurt am Main (VGF) in ihrem Ordnungsdienst (OD) probeweise Bodycams
ein. „Unser Ziel ist es, mit Präsenz und gegebenenfalls Einsatz der
Bodycams Konfliktsituationen zu deeskalieren. Das ist im Interesse aller
Beteiligten“, sagt Kerstin Jerchel, Geschäftsführerin und
Arbeitsdirektorin der VGF. „Die VGF möchte mit dem Einsatz der
Bodycams also auch eigenen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihres OD
schützen.“
Hintergrund der Erprobung bei der VGF ist die Zunahme von Aggression durch Fahrgäste, besonders gegenüber dem Ordnungsdienst. Diese äußert sich nicht nur in Beschimpfungen und Beleidigungen, sondern auch in Bedrohungen und Tätlichkeiten, zunehmend sogar mit Waffen und gefährlichen Gegenständen.
Dreistufiger Einsatz
Die Bodycams als Teil der OD-Ausrüstung sind Präventions-, Deeskalations- und Beweismittel in einem. Ihr Einsatz erfolgt anlassbezogen, im Gegensatz zur Funktion festinstallierter Kameras in Fahrzeugen oder Stationen. Sie können als Einsatzmittel unterschiedliche Wirkungen entfalten, die dreistufig aufeinander aufbauen: Im nicht angeschalteten Zustand kann schon die unbewusste Wahrnehmung an der Dienstkleidung zu einem respektvolleren Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des OD führen (Stufe 1). Wird die Kamera aktiviert, kann ihre Spiegel-Funktion dazu beitragen, eine aggressionsgeladene Situation zu beruhigen (Stufe 2). Denn: Die Person gegenüber sieht sich im Display selbst und kann ihr eigenes Verhalten beobachten und korrigieren. Verschiedene Studien belegen – unter anderem ein Bericht der Polizei von Nordrhein-Westfalen zur Wirkung von Bodycams im Wachdienst von 2019 – eine deeskalierende Wirkung der Spiegelfunktion in bis zu 70 Prozent der Fälle und die Unterstützung seitens der Fahrgäste für Sicherheitsmaßnahmen im ÖPNV. Letzteres hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) in seiner Pressemitteilung vom 31. August mitgeteilt. Grundlage ist eine repräsentative Befragung von Fahrgästen nach ihrer Zufriedenheit mit dem ÖPNV im Auftrag des VDV. 2026 gab es erstmals eine Sonderauswertung zum Thema Sicherheit. Die Befragung der insgesamt 2213 Kundinnen und Kunden ergab dabei eine hohe Zustimmung zu zentralen Sicherheitsmaßnahmen im ÖPNV: 77 Prozent der Befragten sprechen sich für eine Videoüberwachung im ÖPNV aus, 74 Prozent befürworten regelmäßige Ticketkontrollen. Mit der Spiegel-Funktion startet eine Voraufnahme. Deren Bilder überschreiben sich alle 60 Sekunden, dienen aber bei weitergehender Aggression und Aktivierung der Speicheraufnahme (Stufe 3) dazu, die Entwicklung der Situation zu dokumentieren. Die gespeicherten Videos können zur nachfolgenden Klärung des Sachverhalts und in etwaigen Rechtsverfahren verwendet werden.
Im ersten Schritt werden circa 30 Mitglieder des OD im Einsatz der Bodycams umfassend geschult. Die Schulung umfasst die Grundlagen des Projekts, die Themen Datenschutz und Recht, natürlich die Handhabung der Bodycams und ihren getimten Einsatz sowie das Zusammenspiel mit anderen Einsatzmitteln, die zur Ausstattung gehören. Insgesamt sind 18 Kameras im Einsatz. Die Kameras sind in Brusthöhe an der Dienstkleidung befestigt, Aufnahmen erfolgen ohne Tonaufzeichnung. Datenschutzfragen hat die VGF für die Pilotphase berücksichtigt.
Hintergrund der Erprobung bei der VGF ist die Zunahme von Aggression durch Fahrgäste, besonders gegenüber dem Ordnungsdienst. Diese äußert sich nicht nur in Beschimpfungen und Beleidigungen, sondern auch in Bedrohungen und Tätlichkeiten, zunehmend sogar mit Waffen und gefährlichen Gegenständen.
Dreistufiger Einsatz
Die Bodycams als Teil der OD-Ausrüstung sind Präventions-, Deeskalations- und Beweismittel in einem. Ihr Einsatz erfolgt anlassbezogen, im Gegensatz zur Funktion festinstallierter Kameras in Fahrzeugen oder Stationen. Sie können als Einsatzmittel unterschiedliche Wirkungen entfalten, die dreistufig aufeinander aufbauen: Im nicht angeschalteten Zustand kann schon die unbewusste Wahrnehmung an der Dienstkleidung zu einem respektvolleren Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des OD führen (Stufe 1). Wird die Kamera aktiviert, kann ihre Spiegel-Funktion dazu beitragen, eine aggressionsgeladene Situation zu beruhigen (Stufe 2). Denn: Die Person gegenüber sieht sich im Display selbst und kann ihr eigenes Verhalten beobachten und korrigieren. Verschiedene Studien belegen – unter anderem ein Bericht der Polizei von Nordrhein-Westfalen zur Wirkung von Bodycams im Wachdienst von 2019 – eine deeskalierende Wirkung der Spiegelfunktion in bis zu 70 Prozent der Fälle und die Unterstützung seitens der Fahrgäste für Sicherheitsmaßnahmen im ÖPNV. Letzteres hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) in seiner Pressemitteilung vom 31. August mitgeteilt. Grundlage ist eine repräsentative Befragung von Fahrgästen nach ihrer Zufriedenheit mit dem ÖPNV im Auftrag des VDV. 2026 gab es erstmals eine Sonderauswertung zum Thema Sicherheit. Die Befragung der insgesamt 2213 Kundinnen und Kunden ergab dabei eine hohe Zustimmung zu zentralen Sicherheitsmaßnahmen im ÖPNV: 77 Prozent der Befragten sprechen sich für eine Videoüberwachung im ÖPNV aus, 74 Prozent befürworten regelmäßige Ticketkontrollen. Mit der Spiegel-Funktion startet eine Voraufnahme. Deren Bilder überschreiben sich alle 60 Sekunden, dienen aber bei weitergehender Aggression und Aktivierung der Speicheraufnahme (Stufe 3) dazu, die Entwicklung der Situation zu dokumentieren. Die gespeicherten Videos können zur nachfolgenden Klärung des Sachverhalts und in etwaigen Rechtsverfahren verwendet werden.
Im ersten Schritt werden circa 30 Mitglieder des OD im Einsatz der Bodycams umfassend geschult. Die Schulung umfasst die Grundlagen des Projekts, die Themen Datenschutz und Recht, natürlich die Handhabung der Bodycams und ihren getimten Einsatz sowie das Zusammenspiel mit anderen Einsatzmitteln, die zur Ausstattung gehören. Insgesamt sind 18 Kameras im Einsatz. Die Kameras sind in Brusthöhe an der Dienstkleidung befestigt, Aufnahmen erfolgen ohne Tonaufzeichnung. Datenschutzfragen hat die VGF für die Pilotphase berücksichtigt.