Brut- und Setzzeit
Blaumeise / Quelle: Wissenschaftsstadt Darmstadt
Mit dem Beginn der Brut- und Setzzeit bittet die Wissenschaftsstadt Darmstadt alle Bürgerinnen und Bürger, den Schutz von Wildtieren zu unterstützen. Denn mit den ersten wärmeren Tagen beginnt in der Natur die Zeit, in der alle heimischen Vogelarten brüten. Feldhasen und Rehkitze werden auf Wiesen und Feldern abgesetzt. Umweltdezernent Michael Kolmer betont, wie wichtig es in dieser sensiblen Phase ist, Rücksicht auf Wildtiere zu nehmen.Konkret bedeutet das: Im Wald und auf Feldern sollten ausschließlich offizielle Wege genutzt werden. Das Betreten von Wiesen, Äckern und Feldern sollte vermieden werden, da bodenbrütende Arten wie Kiebitz, Fasan, Rebhuhn und Feldlerchen sowie Jungtiere durch Störungen aufgeschreckt oder von ihren Elterntieren verlassen werden können. Schon kurze Begegnungen mit Hunden können Stress verursachen. Deswegen bittet Umweltdezernent Kolmer alle Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer, ihre Hunde freiwillig mindestens bis zum 15. Juli außerhalb geschlossener Ortslagen anzuleinen – insbesondere in Schutzgebieten wie den Eberstädter Streuobstwiesen sowie im Ost- und Westwald.Auch im Garten kann umsichtig gehandelt werden: Das Bundesnaturschutzgesetz sieht in der Zeit vom 1. März bis 30. September das vollständige Unterlassen der Entfernung von Hecken, Sträuchern und Gehölzen vor. Pflegeschnitte sollten bis Juni unterbleiben und danach nur mit großer Sorgfalt erfolgen, wenn keine Tiere beim Brüten gestört werden.