Bürgernahe digitale Archivierung
Mit der Rolle der Archive als Verwahrer faktenbasierter Informationen in demokratischen Gesellschaften beschäftigt sich die Konferenz „Offene Archive“. Sie findet vom 9. bis 11. Juni 2026 im Hitorischen Archiv Köln statt, und das Aschaffenburger Stadtarchiv ist erneut Mitveranstalter.
Die Konferenz zählt seit Jahren zu den innovativsten Formaten im deutschen Archivwesen und wird durch den vom Direktor des Stadt- und Stiftsarchivs geleitet Arbeitskreis „Offene Archive“ beim Dachverband der deutschen Archivarinnen und Archivare organisiert. Seit 2012 sind bereits acht Konferenzen durchgeführt worden, die von niedrigschwelligen „Mitmach“-Formaten wie BarCamps und Workshops geprägt sind.
In Köln stehen in den Workshops Lösungen für eine bürgernahe digitale Archivierung und das gemeinschaftliche Arbeiten an den Archivquellen im Mittelpunkt. In einem Workshop wird auch an der von den Archiven in Graz und Aschaffenburg vor kurzem entwickelten „Citizen Archive Platform“ gearbeitet, die eine bislang europaweit singuläre Lösung zur Sicherung privater digitaler Daten darstellt. Mit Markus Beckedahl konnte darüber hinaus der Mitgründer der großen Netzkonferenz „re:publica“ für eine Keynote gewonnen werden.
Anmeldungen zu „Offene Archive“ sind ab sofort möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Infos unter https://archive20.hypotheses.org/ bzw. https://archive20.hypotheses.org/16493