Bundesbankgelände eignet sich für Europäische Schule

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Oberbürgermeister Josef: Eine überzeugende Lösung

ffm. Die Bundesbank hat am Mittwoch, 11. März, offiziell verkündet, dass sie ihre Zentrale in Bockenheim aufgeben und eine Immobilie im Stadtgebiet erwerben wird. Nach intensiven Gesprächen mit der Bundesbank und der Europäischen Zentralbank eröffnet dies für die Stadt Frankfurt am Main völlig neue Perspektiven für den schon lange diskutierten Neubau einer Europäischen Schule in der Mainmetropole. Die Stadt ist verpflichtet ein entsprechendes Grundstück zur Verfügung zu stellen.

„Das Gelände in der Größe von rund zehn Hektar eignet sich hervorragend für diese Bildungsinstitution. Die Fläche ist als Gemeinbedarf ausgewiesen unter anderem für Schulen. Wir sind der Auffassung, das ist eine überzeugende Lösung“, erklärte Oberbürgermeister Mike Josef.

Gemeinbedarf bedeutet im deutschen Bauplanungsrecht eine Grundstücksfläche, die im Bauleitplan ausdrücklich für Einrichtungen vorgesehen ist, die der Allgemeinheit dienen. „Wir könnten also nach Abschluss eines Kaufvertrages unmittelbar mit der Umsetzung beginnen“, sagte Josef. „Es wäre die schnellst mögliche und beste Lösung aller untersuchten Alternativen.“

Der Oberbürgermeister wies daraufhin, dass die Bundesbank das Gelände per Direktvergabe an die Stadt veräußern kann. Dies ist auch seitens der Stadt beabsichtigt. „Die bisher lange diskutierte Fläche am Ratsweg ist vom Tisch. Die Dippemess‘ bleibt an ihrem Platz“, sagte der Oberbürgermeister. „Wir haben noch Arbeit vor uns und werden deshalb eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Planungsdezernent Marcus Gwechenberger und Bildungs- und Baudezernentin Sylvia Weber einsetzen.“

Ein Wertgutachten werde den Preis der zur Verfügung stehenden Fläche und Gebäude ermitteln. Auf jeden Fall werde aber das Gold weiterhin hier gelagert bleiben mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen. Ob die Bundesbank noch weitere Teilflächen braucht, werde im weiteren Verlauf geklärt, ebenso wie die städtebauliche Entwicklung der Restflächen. Durch den bereits beschlossenen Lückenschluss der U4 werde das Gebiet in absehbarer Zeit auch besser an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen.

„Ich möchte mich für die konstruktiven Gespräche bei der Bundesbank und der Europäischen Zentralbank bedanken“, sagte der Oberbürgermeister.

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