Christiane Stapp-Osterod erhält das Verdienstkreuz am Bande
ffm. Christiane Stapp-Osterod ist mit dem Verdienstkreuz am Bande des
Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt worden. Die
ehemalige geschäftsführende Vorsitzende des Vereins jumpp –
Frauenbetriebe, der sich für die Förderung von Geschäftsgründungen
bei Frauen einsetzt, hat am Freitag, 22. Mai, von Oberbürgermeister
Mike Josef die Auszeichnung überreicht bekommen.
„Christiane Stapp-Osterod hat Türen geöffnet, Strukturen verändert und Perspektiven geschaffen. Und sie tut dies bis heute“, sagte Oberbürgermeister Josef. „Für ihr jahrzehntelanges, unermüdliches und beispielgebendes Wirken, für ihren herausragenden Beitrag zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie für ihre Verdienste um Wirtschaft, Gesellschaft und Zusammenhalt verdient sie höchste Anerkennung.“
Stapp-Osterod, geboren 1960 im unterfränkischen Landkreis Miltenberg, prägte als geschäftsführende Vorständin des Vereins jumpp – Frauenbetriebe über drei Jahrzehnte hinweg die Wirtschafts- und Frauenförderung in Frankfurt und Hessen. 1991 kam sie zu jumpp, seit 1993 gehörte sie dem Vorstand an, seit 1995 stand sie an der Spitze des Vereins, der sich in den folgenden Jahren zur wichtigsten Anlaufstelle für Gründerinnen, Unternehmerinnen und berufliche Wiedereinsteigerinnen in Hessen entwickelte. Stapp-Osterod initiierte und etablierte unter anderem den Hessischen Unternehmerinnentag sowie das Unternehmerinnenforum RheinMain. Zahlreiche weitere Initiativen und Projekte in den Bereichen Existenzgründung, Förderung von Migrantinnen, Unternehmensnachfolge, berufliche Wiedereingliederung und Digitalisierung tragen bis heute ihre Handschrift. Auch international setzte sich die studierte Diplom-Pädagogin über viele Jahre für Gleichberechtigung sowie die wirtschaftliche und finanzielle Selbstbestimmung von Frauen ein. Ein besonderer Schwerpunkt ihres Wirkens war stets die Unterstützung von Frauen, die auf dem Arbeitsmarkt Benachteiligungen erfahren – etwa aufgrund ihrer Herkunft, ihres Bildungsstands, fehlender Netzwerke oder nach der Familiengründung. Gleichzeitig richtete Stapp-Osterod den Blick auf die Potenziale und Stärken, die Frauen bei Gründungen einbringen: Innovationsstärke, Kreativität und soziale Verantwortung. Auch politisch und gesellschaftlich wurde ihre Expertise vielfach geschätzt. So berief die Hessische Landesregierung sie 2023 in den Hessischen Zukunftsrat Wirtschaft, der Empfehlungen zur Zukunft des Wirtschaftsstandorts Hessen erarbeitet.
„Frau Stapp-Osterod hat früh erkannt, dass echte gesellschaftliche Teilhabe dort beginnt, wo Frauen die Möglichkeit erhalten, wirtschaftlich selbstbestimmt zu handeln, eigene Unternehmen aufzubauen und auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Sie wollte Frauen nicht nur fördern, sie wollte sie stärken. Jede Frau sollte wissen: Ich kann etwas. Ich darf etwas. Ich schaffe etwas“, sagte Oberbürgermeister Josef und dankte der Geehrten für ihren Mut, ihre Vision und ihren unermüdlichen Einsatz. Sie habe Spuren hinterlassen und Zukunft möglich gemacht. „Frankfurt ist eine Stadt der Vielfalt, der Chancen und des Aufbruchs. Menschen wie Frau Stapp-Osterod tragen entscheidend dazu bei, dass diese Werte nicht nur Worte bleiben, sondern gelebte Realität werden.“
Die Geehrte selbst sagte: „Es war mir immer wichtig, dass Frauen ökonomische Unabhängigkeit haben, und dass wir als Gesellschaft Frauen nicht nur als benachteiligte Gruppe sehen, sondern erkennen, dass Frauen viele Potenziale haben. Wir Frauen stehen in Fähigkeiten und Führungsqualitäten Männern in nichts nach. Dass dies anerkannt wird und Raum bekommt, dafür habe ich mich über drei Jahrzehnte lang eingesetzt. Ich bin unglaublich stolz und dankbar für die Wertschätzung durch diese Auszeichnung und nehme den Verdienstorden stellvertretend für alle Frauen an, die sich jeden Tag für Gleichberechtigung einsetzen.“
Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftliche, soziale und geistige Leistungen verliehen. Auch im sozialen und karitativen Bereich werden besondere Verdienste mit dem Verdienstorden anerkannt. Er ist die höchste Anerkennung, welche die Bundesrepublik für besondere Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.
Fotos Oberbürgermeister Mike Josef mit Christiane Stapp-Osterod, die den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten hat, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
Christiane Stapp-Osterod, die den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten hat, bei ihrer Rede im Limpurgsaal des Rathauses Römer, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
Urkunde und Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für Christiane Stapp-Osterod, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
„Christiane Stapp-Osterod hat Türen geöffnet, Strukturen verändert und Perspektiven geschaffen. Und sie tut dies bis heute“, sagte Oberbürgermeister Josef. „Für ihr jahrzehntelanges, unermüdliches und beispielgebendes Wirken, für ihren herausragenden Beitrag zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie für ihre Verdienste um Wirtschaft, Gesellschaft und Zusammenhalt verdient sie höchste Anerkennung.“
Stapp-Osterod, geboren 1960 im unterfränkischen Landkreis Miltenberg, prägte als geschäftsführende Vorständin des Vereins jumpp – Frauenbetriebe über drei Jahrzehnte hinweg die Wirtschafts- und Frauenförderung in Frankfurt und Hessen. 1991 kam sie zu jumpp, seit 1993 gehörte sie dem Vorstand an, seit 1995 stand sie an der Spitze des Vereins, der sich in den folgenden Jahren zur wichtigsten Anlaufstelle für Gründerinnen, Unternehmerinnen und berufliche Wiedereinsteigerinnen in Hessen entwickelte. Stapp-Osterod initiierte und etablierte unter anderem den Hessischen Unternehmerinnentag sowie das Unternehmerinnenforum RheinMain. Zahlreiche weitere Initiativen und Projekte in den Bereichen Existenzgründung, Förderung von Migrantinnen, Unternehmensnachfolge, berufliche Wiedereingliederung und Digitalisierung tragen bis heute ihre Handschrift. Auch international setzte sich die studierte Diplom-Pädagogin über viele Jahre für Gleichberechtigung sowie die wirtschaftliche und finanzielle Selbstbestimmung von Frauen ein. Ein besonderer Schwerpunkt ihres Wirkens war stets die Unterstützung von Frauen, die auf dem Arbeitsmarkt Benachteiligungen erfahren – etwa aufgrund ihrer Herkunft, ihres Bildungsstands, fehlender Netzwerke oder nach der Familiengründung. Gleichzeitig richtete Stapp-Osterod den Blick auf die Potenziale und Stärken, die Frauen bei Gründungen einbringen: Innovationsstärke, Kreativität und soziale Verantwortung. Auch politisch und gesellschaftlich wurde ihre Expertise vielfach geschätzt. So berief die Hessische Landesregierung sie 2023 in den Hessischen Zukunftsrat Wirtschaft, der Empfehlungen zur Zukunft des Wirtschaftsstandorts Hessen erarbeitet.
„Frau Stapp-Osterod hat früh erkannt, dass echte gesellschaftliche Teilhabe dort beginnt, wo Frauen die Möglichkeit erhalten, wirtschaftlich selbstbestimmt zu handeln, eigene Unternehmen aufzubauen und auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Sie wollte Frauen nicht nur fördern, sie wollte sie stärken. Jede Frau sollte wissen: Ich kann etwas. Ich darf etwas. Ich schaffe etwas“, sagte Oberbürgermeister Josef und dankte der Geehrten für ihren Mut, ihre Vision und ihren unermüdlichen Einsatz. Sie habe Spuren hinterlassen und Zukunft möglich gemacht. „Frankfurt ist eine Stadt der Vielfalt, der Chancen und des Aufbruchs. Menschen wie Frau Stapp-Osterod tragen entscheidend dazu bei, dass diese Werte nicht nur Worte bleiben, sondern gelebte Realität werden.“
Die Geehrte selbst sagte: „Es war mir immer wichtig, dass Frauen ökonomische Unabhängigkeit haben, und dass wir als Gesellschaft Frauen nicht nur als benachteiligte Gruppe sehen, sondern erkennen, dass Frauen viele Potenziale haben. Wir Frauen stehen in Fähigkeiten und Führungsqualitäten Männern in nichts nach. Dass dies anerkannt wird und Raum bekommt, dafür habe ich mich über drei Jahrzehnte lang eingesetzt. Ich bin unglaublich stolz und dankbar für die Wertschätzung durch diese Auszeichnung und nehme den Verdienstorden stellvertretend für alle Frauen an, die sich jeden Tag für Gleichberechtigung einsetzen.“
Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftliche, soziale und geistige Leistungen verliehen. Auch im sozialen und karitativen Bereich werden besondere Verdienste mit dem Verdienstorden anerkannt. Er ist die höchste Anerkennung, welche die Bundesrepublik für besondere Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.
Fotos Oberbürgermeister Mike Josef mit Christiane Stapp-Osterod, die den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten hat, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
Christiane Stapp-Osterod, die den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten hat, bei ihrer Rede im Limpurgsaal des Rathauses Römer, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
Urkunde und Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für Christiane Stapp-Osterod, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes