Crespo Foundation übergibt drei fliegende Künstlerzimmer an die Stadt Frankfurt
ffm. Die Crespo Foundation übergibt drei fliegende
Künstler:innenzimmer (FlieKüs) an die Stadt Frankfurt – eines davon
wird künftig im Frankfurter Bahnhofsviertel beheimatet sein. Mit dem
Programm „Das fliegende Künstler:innenzimmer im Quartier“ hat die
Crespo Foundation einen Begegnungsort und zugleich ein innovatives
Format für kulturelle Bildung und Teilhabe im öffentlichen Raum
geschaffen.
Seit 2023 steht ein fliegendes Künstler:innenzimmer im Frankfurter Stadtteil Preungesheim; im Oktober 2025 hat ein weiteres mobiles Atelier in Ginnheim Quartier bezogen. Voraussichtlich im August 2026 wird ein FlieKü für fünf Jahre auf dem Francois-Mitterrand-Platz am Rande des Frankfurter Bahnhofsviertels „landen“. Auch dort soll ein offener Ort entstehen, der Begegnung, kulturelle Teilhabe und kreative Prozesse im Sozialraum fördert. Das Angebot wird sich im Bahnhofsviertel insbesondere an Kinder und Jugendliche richten, steht aber auch allen Anwohnerinnen und Anwohnern offen. Frankfurter Kunstschaffende werden das Programm gemeinsam mit den Menschen und Akteurinnen und Akteuren vor Ort sowie einer Sozialarbeiterin oder einem Sozialarbeiter gestalten. Alle Angebote sind kostenfrei.
„Rund 3700 Menschen und gut 400 Kinder und Jugendliche leben im Bahnhofsviertel. Für sie ist das Bahnhofsviertel ihre Heimat. Sie halten sich im Gegensatz zu Pendler:innen und Feiernden nicht nur dort auf – sondern es ist ihr Lebensmittelpunkt. Für sie wird das FlieKü zu einem lebendigen Begegnungsort werden. Dafür danke ich der Crespo Foundation“, sagt Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit.
„Unsere Gründerin Ulrike Crespo war Frankfurt eng verbunden und wollte mit ihrer Stiftung möglichst viel für die Menschen bewirken – immer nach dem Motto: Menschen stark machen“, sagt Christiane Riedel, Vorständin der Crespo Foundation. Bis zum Jahr 2039 wird die Verbrauchsstiftung daher ihr Stiftungsvermögen für gemeinnützige Projekte eingesetzt haben. Zu diesem Zweck übergibt sie operative Programme an Kooperationspartnerinnen und -partner. „Mit dem FlieKü stärken wir Menschen durch niedrigschwellige Zugänge zu kultureller Bildung und das Empowern der eigenen Kreativität durch Künstler:innen – und das in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft“, sagt Riedel weiter.
Das Jugend- und Sozialamt kooperiert seit 2023 mit der Crespo Foundation durch das Quartiersmanagement vor Ort im „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“. Ab 2027 wird das Amt das FlieKü operativ steuern. „Mit dem FlieKü werden Begegnungen und Teilhabe dort möglich, wo Menschen im Quartier ihren Alltag gestalten – mitten im Stadtteil. Es lädt alle ein, vorbeizukommen, zuzuschauen, mitzumachen – ganz ohne Voraussetzungen. So kommen auch Menschen ins FlieKü, die wir mit anderen Angeboten kultureller Bildung nicht erreichen. Das liegt auch an der gelungenen Kooperation mit unserem Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft. Das lokale Quartiersmanagement stellt dem FlieKü die eigene Expertise zum jeweiligen Stadtteil zur Verfügung, dient als Schnittstelle, als Vernetzung zu Akteur:innen im Stadtteil und unterstützt gemeinsame Projekte von Bewohner:innen und FlieKü. Dank der Crespo Foundation können wir dieses niedrigschwellige Angebot nun nachhaltig in den Stadtteilen verankern“, erläutert Nanine Delmas, Amtsleiterin des Jugend- und Sozialamts der Stadt Frankfurt.
Hintergrund „Das fliegende Künstler:innenzimmer im Quartier“ (FlieKü) ist ein Begegnungsort und innovatives Format für kulturelle Bildung und Teilhabe im öffentlichen Raum. Das mobile Atelier gastiert seit 2023 auf öffentlichen Plätzen in Frankfurt am Main und wird von Künstlerinnen und Künstlern als „Artists-in-Residence“ in enger Zusammenarbeit mit dem lokalen Quartiersmanagement bespielt. Die Künstlerinnen und Künstler initiieren mit den Menschen vor Ort partizipative Prozesse, die Kreativität und Selbstwirksamkeit fördern und das Miteinander im Stadtteil stärken. Die Crespo Foundation setzt das Programm gemeinsam mit dem Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt und den Quartiersmanagements im „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“ um. Nach der Übergabe an die Stadt Frankfurt werden drei FlieKüs in Frankfurter Stadtteilen gastieren: in Preungesheim, Ginnheim und dem Bahnhofsviertel.
Das fliegende Künstler:innenzimmer wurde ursprünglich 2018 für Schulen im ländlichen Raum entwickelt, gemeinsam mit den Kooperationspartnern Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur. Seit Beginn des Schuljahres 2025/2026 gastieren fünf fliegende Künstler:innenzimmer auf Schulhöfen im ländlichen Raum Hessens.
Lach-Memory von Olsen – Installation im Crespo Haus Bis zum 18. Januar wird das Lach-Memory „Rīdeō, ergo sum – ich lache, also bin ich“ im Foyer des Crespo Hauses, Weißfrauenstraße 1-3, präsentiert. Als Künstler im fliegenden Künstler:innenzimmer in Preungesheim (Januar – April 2025) drängte sich Olsen die Frage auf: „Wie kann man in Kontakt treten in einer pulsierenden Stadt wie Frankfurt?“. Seine Idee: „Vielleicht kann man die Menschen über ihr Lachen kennenlernen.“ Das Memory mit Lachern aus Preungesheim kann zu den Öffnungszeiten der Sammlungsausstellung gespielt werden.
Über die Crespo Foundation Die Crespo Foundation ist eine gemeinnützige private Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie wurde 2001 von der Psychologin und Fotografin Ulrike Crespo (1950–2019) gegründet. Mit ihren Programmen und Förderungen schafft die Crespo Foundation Angebote, in denen Menschen ihr Potenzial entfalten können. Sie sollen die Möglichkeit haben, selbstbestimmt zu leben und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten.
Die Handlungsfelder der Crespo Foundation – Kunst, Kulturelle Bildung, Stärkung der Persönlichkeit und Bildungschancen – leiten sich aus dem vielfältigen Wirken der Stifterin Ulrike Crespo ab. Innerhalb dieser Handlungsfelder arbeitet die Stiftung wirkungsorientiert und eng mit ihren Förderpartnerinnen und -partnern zusammen.
Weitere Informationen finden sich unter crespo-foundation.de und quartier.fliegendes-kuenstlerzimmer.de .
Fotos
„Die FlieKüs stärken die soziale Infrastruktur der Stadt“, sagt Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl, Copyright: Crespo Foundation, Foto: Jonas Reuter
Symbolische Übergabe der FlieKüs mit (v.l.) Christiane Riedel, Crespo-Vorständin, Nanine Delmas, Amtsleiterin des Jugend- und Sozialamts, Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit und Friederike Schönhuth, Crespo-Bereichsleiterin, Copyright: Crespo Foundation, Foto: Jonas Reuter
Kontakt für die Medien
Christian Rupp, Pressesprecher, Dezernat für Soziales und Gesundheit, Telefon 069/212-47386,
E-Mail christian.rupp@stadt-frankfurt.de
Seit 2023 steht ein fliegendes Künstler:innenzimmer im Frankfurter Stadtteil Preungesheim; im Oktober 2025 hat ein weiteres mobiles Atelier in Ginnheim Quartier bezogen. Voraussichtlich im August 2026 wird ein FlieKü für fünf Jahre auf dem Francois-Mitterrand-Platz am Rande des Frankfurter Bahnhofsviertels „landen“. Auch dort soll ein offener Ort entstehen, der Begegnung, kulturelle Teilhabe und kreative Prozesse im Sozialraum fördert. Das Angebot wird sich im Bahnhofsviertel insbesondere an Kinder und Jugendliche richten, steht aber auch allen Anwohnerinnen und Anwohnern offen. Frankfurter Kunstschaffende werden das Programm gemeinsam mit den Menschen und Akteurinnen und Akteuren vor Ort sowie einer Sozialarbeiterin oder einem Sozialarbeiter gestalten. Alle Angebote sind kostenfrei.
„Rund 3700 Menschen und gut 400 Kinder und Jugendliche leben im Bahnhofsviertel. Für sie ist das Bahnhofsviertel ihre Heimat. Sie halten sich im Gegensatz zu Pendler:innen und Feiernden nicht nur dort auf – sondern es ist ihr Lebensmittelpunkt. Für sie wird das FlieKü zu einem lebendigen Begegnungsort werden. Dafür danke ich der Crespo Foundation“, sagt Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit.
„Unsere Gründerin Ulrike Crespo war Frankfurt eng verbunden und wollte mit ihrer Stiftung möglichst viel für die Menschen bewirken – immer nach dem Motto: Menschen stark machen“, sagt Christiane Riedel, Vorständin der Crespo Foundation. Bis zum Jahr 2039 wird die Verbrauchsstiftung daher ihr Stiftungsvermögen für gemeinnützige Projekte eingesetzt haben. Zu diesem Zweck übergibt sie operative Programme an Kooperationspartnerinnen und -partner. „Mit dem FlieKü stärken wir Menschen durch niedrigschwellige Zugänge zu kultureller Bildung und das Empowern der eigenen Kreativität durch Künstler:innen – und das in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft“, sagt Riedel weiter.
Das Jugend- und Sozialamt kooperiert seit 2023 mit der Crespo Foundation durch das Quartiersmanagement vor Ort im „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“. Ab 2027 wird das Amt das FlieKü operativ steuern. „Mit dem FlieKü werden Begegnungen und Teilhabe dort möglich, wo Menschen im Quartier ihren Alltag gestalten – mitten im Stadtteil. Es lädt alle ein, vorbeizukommen, zuzuschauen, mitzumachen – ganz ohne Voraussetzungen. So kommen auch Menschen ins FlieKü, die wir mit anderen Angeboten kultureller Bildung nicht erreichen. Das liegt auch an der gelungenen Kooperation mit unserem Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft. Das lokale Quartiersmanagement stellt dem FlieKü die eigene Expertise zum jeweiligen Stadtteil zur Verfügung, dient als Schnittstelle, als Vernetzung zu Akteur:innen im Stadtteil und unterstützt gemeinsame Projekte von Bewohner:innen und FlieKü. Dank der Crespo Foundation können wir dieses niedrigschwellige Angebot nun nachhaltig in den Stadtteilen verankern“, erläutert Nanine Delmas, Amtsleiterin des Jugend- und Sozialamts der Stadt Frankfurt.
Hintergrund „Das fliegende Künstler:innenzimmer im Quartier“ (FlieKü) ist ein Begegnungsort und innovatives Format für kulturelle Bildung und Teilhabe im öffentlichen Raum. Das mobile Atelier gastiert seit 2023 auf öffentlichen Plätzen in Frankfurt am Main und wird von Künstlerinnen und Künstlern als „Artists-in-Residence“ in enger Zusammenarbeit mit dem lokalen Quartiersmanagement bespielt. Die Künstlerinnen und Künstler initiieren mit den Menschen vor Ort partizipative Prozesse, die Kreativität und Selbstwirksamkeit fördern und das Miteinander im Stadtteil stärken. Die Crespo Foundation setzt das Programm gemeinsam mit dem Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt und den Quartiersmanagements im „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“ um. Nach der Übergabe an die Stadt Frankfurt werden drei FlieKüs in Frankfurter Stadtteilen gastieren: in Preungesheim, Ginnheim und dem Bahnhofsviertel.
Das fliegende Künstler:innenzimmer wurde ursprünglich 2018 für Schulen im ländlichen Raum entwickelt, gemeinsam mit den Kooperationspartnern Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur. Seit Beginn des Schuljahres 2025/2026 gastieren fünf fliegende Künstler:innenzimmer auf Schulhöfen im ländlichen Raum Hessens.
Lach-Memory von Olsen – Installation im Crespo Haus Bis zum 18. Januar wird das Lach-Memory „Rīdeō, ergo sum – ich lache, also bin ich“ im Foyer des Crespo Hauses, Weißfrauenstraße 1-3, präsentiert. Als Künstler im fliegenden Künstler:innenzimmer in Preungesheim (Januar – April 2025) drängte sich Olsen die Frage auf: „Wie kann man in Kontakt treten in einer pulsierenden Stadt wie Frankfurt?“. Seine Idee: „Vielleicht kann man die Menschen über ihr Lachen kennenlernen.“ Das Memory mit Lachern aus Preungesheim kann zu den Öffnungszeiten der Sammlungsausstellung gespielt werden.
Über die Crespo Foundation Die Crespo Foundation ist eine gemeinnützige private Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie wurde 2001 von der Psychologin und Fotografin Ulrike Crespo (1950–2019) gegründet. Mit ihren Programmen und Förderungen schafft die Crespo Foundation Angebote, in denen Menschen ihr Potenzial entfalten können. Sie sollen die Möglichkeit haben, selbstbestimmt zu leben und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten.
Die Handlungsfelder der Crespo Foundation – Kunst, Kulturelle Bildung, Stärkung der Persönlichkeit und Bildungschancen – leiten sich aus dem vielfältigen Wirken der Stifterin Ulrike Crespo ab. Innerhalb dieser Handlungsfelder arbeitet die Stiftung wirkungsorientiert und eng mit ihren Förderpartnerinnen und -partnern zusammen.
Weitere Informationen finden sich unter crespo-foundation.de
Fotos
„Die FlieKüs stärken die soziale Infrastruktur der Stadt“, sagt Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl, Copyright: Crespo Foundation, Foto: Jonas Reuter
Symbolische Übergabe der FlieKüs mit (v.l.) Christiane Riedel, Crespo-Vorständin, Nanine Delmas, Amtsleiterin des Jugend- und Sozialamts, Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit und Friederike Schönhuth, Crespo-Bereichsleiterin, Copyright: Crespo Foundation, Foto: Jonas Reuter
Kontakt für die Medien
Christian Rupp, Pressesprecher, Dezernat für Soziales und Gesundheit, Telefon 069/212-47386