DAM Veranstaltungsreihe „STADTplus“ mit neuen Themen ab März
ffm. Mit der Reihe „STADTplus“ präsentiert das Deutsche
Architekturmuseum (DAM) einmal mittwochs im Monat einen Kurzvortrag zu
Themen, die die Stadt bewegen. Im Anschluss können Besucherinnen und
Besucher sowie Referentinnen und Referenten diskutieren und bei einem
Glas Wein zusammenkommen. Gleichzeitig lädt das DAM nach dem Vortrag zu
einer Führung durch die jeweils aktuelle Ausstellung ein. Beginn ist um
19 Uhr, der Rundgang startet um 20 Uhr. Der Eintritt kostet zehn Euro.
Die neuen Themen der „STADTplus“-Staffel im Frühjahr 2026
Mittwoch. 4. März: „Die Stadt+Die Clubs“: Jede Stadt besitzt einen eigenen Sound. Dieser Sound speist sich dabei nicht nur aus den Acts vor Ort sondern wird geprägt von der jeweiligen Clubszene. Linus Volkmann spürt jener Szene nach. Was hat der konspirative Sponti-Charme der Batschkapp aus Eschersheim (in der einst noch Joschka Fischer den Türsteher gab) noch mit der heutigen Halle in der Gwinnerstraße von Seckbach gemein? Und sind die Spuren von Frankfurt als Stadt der Techno-Revolution (Omen, Dorian Gray, Cocoon Club) wirklich verwischt, oder führen sich einfach an Orten wie dem MOMEM fort? Clubleben aber auch Clubsterben wird Thema eines kurzweiligen Votrags sein. Wie klingt Frankfurt? Volkmann, Autor und Journalist, wurde in Frankfurt geboren und ließ die Mainmetropole dann aber für zwei Jahrzehnte hinter sich, um als Redakteur in Köln zu arbeiten. Während der Pandemie kehrte er zurück nach Frankfurt – und staunte nicht schlecht über die Verfasstheit der Ausgehkultur. Texte von Linus Volkmann finden sich unter anderem bei spiegelonline, Die Zeit, Musikexpress, Rolling Stone. Für das neo-magazin royale von Jan Böhmermann konzipierte er den Beitrag „Eier aus Stahl – Max Giesinger und die deutsche Industriemusik“, das dereinst in den Song „Menschen, Leben, Tanzen, Welt“ mündete und einen Grimme-Preis erhielt.
Mittwoch, 15. April: „Die Stadt+Die Sauberkeit“: In der Bürgerbefragung der Stadt Frankfurt ist das Thema mangelnde Sauberkeit auf Platz zwei der drängendsten Probleme vorgerückt. Baumscheiben dienen als wilde Müllkippen oder als Abstellort für unangemeldete Sperrmüllhaufen; achtlos weggeworfene Plastiktüten und Einwegverpackungen beeinträchtigen vielerorts das Stadtbild. Die Verwaltung hat bereits gehandelt: Seit dem 1. Oktober 2025 erhebt sie drastisch erhöhte Bußgelder bei Verstößen gegen die Abfallsatzung. Eine nachhaltige Verbesserung der Situation ist jedoch bisher kaum erkennbar. Vor diesem Hintergrund widmet das DAM dem Thema der abnehmenden Sauberkeit im urbanen Raum einen „STADTplus“-Abend. Als Referent spricht Peter Postleb, ehemaliger Leiter der Stabstelle „Sauberes Frankfurt“. In seinem Vortrag geht er der Frage nach, wo und warum Frankfurt vermüllt, und beleuchtet Ursachen sowie mögliche Handlungsansätze.
Mittwoch, 6. Mai: „Die Stadt+Das Zeichnen“: Wer sitzt denn da am Wegesrand? Mit Skizzenbuch und Stift? Urban Sketching heißt das Live-Zeichnen vor Ort, was unter Architektinnen und Architekten oder Künstlerinnen und Künstler schon seit jeher verbreitet ist. Daraus ist in zahlreichen Gruppen seit 2007 eine weltweite Bewegung geworden. Die Community aus zeichenbegeisterten Menschen wächst. Sibylle Lienhard ist Teil der Urban Sketchers Rhein-Main und zeigt die Stadt und ihre Architektur aus dem Blickwinkel der Zeichnerinnen und Zeichner. Sie berichtet darüber, wie die Angst vorm weißen Blatt verfliegen und jeder mit dem Zeichnen beginnen kann – ein Strich ist der Anfang einer Geschichte.
Mittwoch, 10. Juni: „Die Stadt + Die Fußwege“: Die Verkehrspolitik hat in den vergangenen Jahren viele Gemüter bewegt. Meist geht es um vermeintliche Konflikte zwischen Autos und Fahrrädern. Die Einrichtung von Fahrradstraßen und die zeitweilige Sperrung des nördlichen Mainufers haben viele Diskussionen ausgelöst. Doch was ist eigentlich mit dem Fußverkehr? Frankfurt hat seit dem Jahr 2024 eine Fußverkehrsbeauftragte, um die Anliegen der Fußgängerinnen und Fußgänger in die Weiterentwicklung der Verkehrskonzepte einzubringen. Bei STADTplus berichtet Gladys Vasquez Fauggier, Fußverkehrsbeauftragte der Stadt Frankfurt am Main, über ihre Arbeit und stellt konkrete Orte der Veränderung vor.
Foto Hauptbahnhof Gleisfeld, Copyright: Sibylle Lienhard
Kontakt für die Medien Brita Köhler, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutsches Architekturmuseum, Telefon 069/212-36318, Mobil
0151/50921704 , E-Mail
brita.koehler@stadt-frankfurt.de
Die neuen Themen der „STADTplus“-Staffel im Frühjahr 2026
Mittwoch. 4. März: „Die Stadt+Die Clubs“: Jede Stadt besitzt einen eigenen Sound. Dieser Sound speist sich dabei nicht nur aus den Acts vor Ort sondern wird geprägt von der jeweiligen Clubszene. Linus Volkmann spürt jener Szene nach. Was hat der konspirative Sponti-Charme der Batschkapp aus Eschersheim (in der einst noch Joschka Fischer den Türsteher gab) noch mit der heutigen Halle in der Gwinnerstraße von Seckbach gemein? Und sind die Spuren von Frankfurt als Stadt der Techno-Revolution (Omen, Dorian Gray, Cocoon Club) wirklich verwischt, oder führen sich einfach an Orten wie dem MOMEM fort? Clubleben aber auch Clubsterben wird Thema eines kurzweiligen Votrags sein. Wie klingt Frankfurt? Volkmann, Autor und Journalist, wurde in Frankfurt geboren und ließ die Mainmetropole dann aber für zwei Jahrzehnte hinter sich, um als Redakteur in Köln zu arbeiten. Während der Pandemie kehrte er zurück nach Frankfurt – und staunte nicht schlecht über die Verfasstheit der Ausgehkultur. Texte von Linus Volkmann finden sich unter anderem bei spiegelonline, Die Zeit, Musikexpress, Rolling Stone. Für das neo-magazin royale von Jan Böhmermann konzipierte er den Beitrag „Eier aus Stahl – Max Giesinger und die deutsche Industriemusik“, das dereinst in den Song „Menschen, Leben, Tanzen, Welt“ mündete und einen Grimme-Preis erhielt.
Mittwoch, 15. April: „Die Stadt+Die Sauberkeit“: In der Bürgerbefragung der Stadt Frankfurt ist das Thema mangelnde Sauberkeit auf Platz zwei der drängendsten Probleme vorgerückt. Baumscheiben dienen als wilde Müllkippen oder als Abstellort für unangemeldete Sperrmüllhaufen; achtlos weggeworfene Plastiktüten und Einwegverpackungen beeinträchtigen vielerorts das Stadtbild. Die Verwaltung hat bereits gehandelt: Seit dem 1. Oktober 2025 erhebt sie drastisch erhöhte Bußgelder bei Verstößen gegen die Abfallsatzung. Eine nachhaltige Verbesserung der Situation ist jedoch bisher kaum erkennbar. Vor diesem Hintergrund widmet das DAM dem Thema der abnehmenden Sauberkeit im urbanen Raum einen „STADTplus“-Abend. Als Referent spricht Peter Postleb, ehemaliger Leiter der Stabstelle „Sauberes Frankfurt“. In seinem Vortrag geht er der Frage nach, wo und warum Frankfurt vermüllt, und beleuchtet Ursachen sowie mögliche Handlungsansätze.
Mittwoch, 6. Mai: „Die Stadt+Das Zeichnen“: Wer sitzt denn da am Wegesrand? Mit Skizzenbuch und Stift? Urban Sketching heißt das Live-Zeichnen vor Ort, was unter Architektinnen und Architekten oder Künstlerinnen und Künstler schon seit jeher verbreitet ist. Daraus ist in zahlreichen Gruppen seit 2007 eine weltweite Bewegung geworden. Die Community aus zeichenbegeisterten Menschen wächst. Sibylle Lienhard ist Teil der Urban Sketchers Rhein-Main und zeigt die Stadt und ihre Architektur aus dem Blickwinkel der Zeichnerinnen und Zeichner. Sie berichtet darüber, wie die Angst vorm weißen Blatt verfliegen und jeder mit dem Zeichnen beginnen kann – ein Strich ist der Anfang einer Geschichte.
Mittwoch, 10. Juni: „Die Stadt + Die Fußwege“: Die Verkehrspolitik hat in den vergangenen Jahren viele Gemüter bewegt. Meist geht es um vermeintliche Konflikte zwischen Autos und Fahrrädern. Die Einrichtung von Fahrradstraßen und die zeitweilige Sperrung des nördlichen Mainufers haben viele Diskussionen ausgelöst. Doch was ist eigentlich mit dem Fußverkehr? Frankfurt hat seit dem Jahr 2024 eine Fußverkehrsbeauftragte, um die Anliegen der Fußgängerinnen und Fußgänger in die Weiterentwicklung der Verkehrskonzepte einzubringen. Bei STADTplus berichtet Gladys Vasquez Fauggier, Fußverkehrsbeauftragte der Stadt Frankfurt am Main, über ihre Arbeit und stellt konkrete Orte der Veränderung vor.
Foto Hauptbahnhof Gleisfeld, Copyright: Sibylle Lienhard
Kontakt für die Medien Brita Köhler, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutsches Architekturmuseum, Telefon 069/212-36318