Damit der Schulstart gut gelingt: Gesundheitsamt untersucht über 6500 Kinder des Einschulungsjahrgangs 2026/2027
ffm. Er wird mit großer Vorfreude erwartet und ist gleichzeitig mit
einer gewissen Aufregung verbunden: der erste Schultag. Damit der Start
in die Schule gut gelingt, lädt das Gesundheitsamt Frankfurt alle
Frankfurter Vorschulkinder zur Einschulungsuntersuchung ein.
Das Team des Kinder- und Jugendgesundheitsdiensts betrachtet die Kinder des gesamten Einschulungsjahrgangs mit einem frischen, unabhängigen Blick und kann durch diese Reihenuntersuchung wichtige Rückschlüsse auf deren Gesundheit ziehen. Für das Schuljahr 2026/2027 sind bislang insgesamt 6588 und damit nahezu alle Kinder des Einschulungsjahrgangs untersucht worden. Weitere Nachuntersuchungen und einzelne Termine für Nachzüglerinnen und Nachzügler sind noch bis Juli vorgesehen.
„Alle künftigen Erstklässler:innen haben in diesem Jahr einen Untersuchungstermin erhalten. Das ist wichtig. Denn die Einschulungsuntersuchung ist weit mehr als eine formale Routineuntersuchung. Sie trägt dazu bei, dass alle Kinder in unserer Stadt von Anfang an gleiche Chancen bekommen“, sagt Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit.
Die Einschulungsuntersuchung ist eine hoheitliche Aufgabe des Gesundheitsamts, die es nicht an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte delegieren darf. Sie stellt ein wichtiges, niedrigschwelliges und nicht-kommerzielles Präventions- und Screening-Instrument dar, das Kinder, Eltern und Schulen gleichermaßen unterstützt. Ziel ist es, gesundheitliche, entwicklungsbezogene, sprachliche oder psychosoziale Unterstützungsbedarfe frühzeitig zu erkennen und Familien bedarfsgerecht zu beraten beziehungsweise in weiterführende Hilfen zu vermitteln.
„Das Team der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin arbeitet Tag für Tag mit Expertise und Herz daran, den Vorschulkindern einen guten Start in die Schule zu ermöglichen“, sagt Prof. Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts. „In den vergangenen Jahren haben wir kontinuierlich unser Ziel verfolgt, alle angehenden ABC-Schütz:innen mit ihren Eltern einzuladen. Wir konnten vakante Stellen besetzen und haben unsere Medizinischen Fachangestellten zu Sozialpädiatrischen Assistent:innen weitergebildet, damit diese nach Abschluss der Weiterbildung bislang ärztliche Anteile der Einschulungsuntersuchung übernehmen können. Und auch die bei uns im Haus entwickelte Fach-Software GA-Lotse unterstützt die Kolleg:innen, etwa beim Einladungsmanagement und bei verschiedenen Untersuchungsprozessen.“
Eine Ärztin beziehungsweise ein Arzt testet im Team mit einer Medizinischen Fachangestellten der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin in einem 60- bis 90-minütigen Check das Hör- und Sehvermögen der Vorschulkinder, sie messen Größe und Gewicht, betrachten die körperliche Entwicklung, den allgemeinen Gesundheitszustand und beurteilen die schulischen Vorläuferfähigkeiten und Fertigkeiten anhand eines entwicklungsneurologischen Screenings. Bei Kindern, die besondere Hilfestellungen brauchen, etwa weil sie einen Rollstuhl nutzen oder nicht gut sehen können, beraten die Kinder- und Jugendmedizinerinnen und -mediziner, welche Schule infrage kommt und mit welchen Hilfestellungen man die künftigen Schülerinnen und Schüler unterstützen kann, damit sie gut im Schulalltag und der Klassengemeinschaft ankommen. Neben klassischen medizinischen Fragestellungen spielen insbesondere komplexe psychosoziale Belastungen, Sprachförderbedarfe, Entwicklungsauffälligkeiten sowie Fragen der Teilhabe und Inklusion zunehmend eine Rolle. Um diesen komplexer werdenden Themen gerecht zu werden, hat sich das Team des Kinder- und Jugendgesundheitsdiensts in den vergangenen Jahren multiprofessioneller aufgestellt – zwei Logopädinnen ergänzen das Team und auch eine Sozialpädagogikstelle ist hinzugekommen.
„Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst versteht sich als neutraler und unabhängiger Ansprechpartner mit einem umfassenden Blick auf die gesundheitlichen und sozialen Rahmenbedingungen des Kindes“, erklärt Dr. Maria Karathana, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin im Gesundheitsamt. „Die Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen liefern zugleich wichtige Erkenntnisse für die kommunale Gesundheitsberichterstattung sowie für die Weiterentwicklung von Unterstützungs- und Präventionsangeboten für Kinder und Familien in Frankfurt am Main.“
Kontakt für die Medien Gesundheitsamt Frankfurt, Pressestelle, E-Mail presse.gesundheitsamt@stadt-frankfurt.de
Das Team des Kinder- und Jugendgesundheitsdiensts betrachtet die Kinder des gesamten Einschulungsjahrgangs mit einem frischen, unabhängigen Blick und kann durch diese Reihenuntersuchung wichtige Rückschlüsse auf deren Gesundheit ziehen. Für das Schuljahr 2026/2027 sind bislang insgesamt 6588 und damit nahezu alle Kinder des Einschulungsjahrgangs untersucht worden. Weitere Nachuntersuchungen und einzelne Termine für Nachzüglerinnen und Nachzügler sind noch bis Juli vorgesehen.
„Alle künftigen Erstklässler:innen haben in diesem Jahr einen Untersuchungstermin erhalten. Das ist wichtig. Denn die Einschulungsuntersuchung ist weit mehr als eine formale Routineuntersuchung. Sie trägt dazu bei, dass alle Kinder in unserer Stadt von Anfang an gleiche Chancen bekommen“, sagt Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit.
Die Einschulungsuntersuchung ist eine hoheitliche Aufgabe des Gesundheitsamts, die es nicht an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte delegieren darf. Sie stellt ein wichtiges, niedrigschwelliges und nicht-kommerzielles Präventions- und Screening-Instrument dar, das Kinder, Eltern und Schulen gleichermaßen unterstützt. Ziel ist es, gesundheitliche, entwicklungsbezogene, sprachliche oder psychosoziale Unterstützungsbedarfe frühzeitig zu erkennen und Familien bedarfsgerecht zu beraten beziehungsweise in weiterführende Hilfen zu vermitteln.
„Das Team der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin arbeitet Tag für Tag mit Expertise und Herz daran, den Vorschulkindern einen guten Start in die Schule zu ermöglichen“, sagt Prof. Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts. „In den vergangenen Jahren haben wir kontinuierlich unser Ziel verfolgt, alle angehenden ABC-Schütz:innen mit ihren Eltern einzuladen. Wir konnten vakante Stellen besetzen und haben unsere Medizinischen Fachangestellten zu Sozialpädiatrischen Assistent:innen weitergebildet, damit diese nach Abschluss der Weiterbildung bislang ärztliche Anteile der Einschulungsuntersuchung übernehmen können. Und auch die bei uns im Haus entwickelte Fach-Software GA-Lotse unterstützt die Kolleg:innen, etwa beim Einladungsmanagement und bei verschiedenen Untersuchungsprozessen.“
Eine Ärztin beziehungsweise ein Arzt testet im Team mit einer Medizinischen Fachangestellten der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin in einem 60- bis 90-minütigen Check das Hör- und Sehvermögen der Vorschulkinder, sie messen Größe und Gewicht, betrachten die körperliche Entwicklung, den allgemeinen Gesundheitszustand und beurteilen die schulischen Vorläuferfähigkeiten und Fertigkeiten anhand eines entwicklungsneurologischen Screenings. Bei Kindern, die besondere Hilfestellungen brauchen, etwa weil sie einen Rollstuhl nutzen oder nicht gut sehen können, beraten die Kinder- und Jugendmedizinerinnen und -mediziner, welche Schule infrage kommt und mit welchen Hilfestellungen man die künftigen Schülerinnen und Schüler unterstützen kann, damit sie gut im Schulalltag und der Klassengemeinschaft ankommen. Neben klassischen medizinischen Fragestellungen spielen insbesondere komplexe psychosoziale Belastungen, Sprachförderbedarfe, Entwicklungsauffälligkeiten sowie Fragen der Teilhabe und Inklusion zunehmend eine Rolle. Um diesen komplexer werdenden Themen gerecht zu werden, hat sich das Team des Kinder- und Jugendgesundheitsdiensts in den vergangenen Jahren multiprofessioneller aufgestellt – zwei Logopädinnen ergänzen das Team und auch eine Sozialpädagogikstelle ist hinzugekommen.
„Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst versteht sich als neutraler und unabhängiger Ansprechpartner mit einem umfassenden Blick auf die gesundheitlichen und sozialen Rahmenbedingungen des Kindes“, erklärt Dr. Maria Karathana, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin im Gesundheitsamt. „Die Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen liefern zugleich wichtige Erkenntnisse für die kommunale Gesundheitsberichterstattung sowie für die Weiterentwicklung von Unterstützungs- und Präventionsangeboten für Kinder und Familien in Frankfurt am Main.“
Kontakt für die Medien Gesundheitsamt Frankfurt, Pressestelle, E-Mail presse.gesundheitsamt@stadt-frankfurt.de