Der richtige Zeitpunkt für Bündnisse
Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg begrüßt die Gäste bei der
Demokratiekonferenz 2025
ffm. Was wäre, wenn es keine Demokratie mehr gäbe? Diese Frage haben sich Schülerinnen der Liebigschule gestellt. Die Antwort präsentierten sie am Donnerstag, 11. Dezember, in einem Live-Podcast bei der Demokratiekonferenz im StadtRAUMfrankfurt: Es gäbe keine Pressefreiheit und keine Meinungsfreiheit mehr, queere Menschen und Zugewanderte müssten in Angst leben.
Das zu verhindern, ist das Ziel der „Partnerschaft für Demokratie“ (PfD). Frankfurt ist Teil des vom Bund geförderten Programms und erhält dafür pro Jahr 140.000 Euro. Seit dem Start im September wurden bereits 18 Projekte gefördert. Die Projektpartner hatte Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg zur „PfD-Demokratiekonferenz 2025“ eingeladen.
„Die Partnerschaft für Demokratie hat für Frankfurt eine besondere Bedeutung. Sie stärkt das demokratische Zusammenleben, fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt und setzt ein klares Zeichen dafür, dass demokratische Grundwerte in Frankfurt nicht nur verankert sind, sondern aktiv gelebt werden“, sagte Eskandari-Grünberg vor knapp 100 Gästen. Es habe sich gezeigt, dass in Frankfurt ein großer Bedarf bestehe und zugleich eine hohe Bereitschaft, sich einzubringen. „Es geht darum, denjenigen den Rücken zu stärken, die sich täglich für Demokratie, Teilhabe und Menschenwürde einsetzen.“
Neben der Liebigschule stellten verschiedene PfD-Partner ihre Projekte vor. Unter anderem das KIZ Gallus, das Ubuntu-Haur und der Kabarettist Timo Schweizer alias Malte Anders. Die Juristin und Digital-Expertin Tahireh Panahi gab in ihrer Keynote Tipps für den richtigen Umgang mit sozialen Medien. Ihr Credo: „Demokratie muss digital gelebt werden, wir brauchen eine nachhaltige Strategie gegen Diskriminierungen.“
In einer Podiumsrunde mit Vertreterinnen und Vertretern der Projektpartner wurde deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit und Vernetzung der zivilgesellschaftlichen Initiativen in der Stadt ist. „Frankfurt ist schon gut aufgestellt. Wir sind aber gerade an einem Punkt wo wir befürchten müssen, einiges zu verlieren. Bei den Integrationskursen wird gekürzt. Jetzt ist genau die Zeit, die Bündnisse wieder zum Leben zu wecken“, sagte Pantoula Vagelakou vom Verein Infrau.
Das Projekt „Partnerschaft für Demokratie“ ist auf sieben Jahre ausgelegt und in der Stabsstelle Antidiskriminierung im Büro von Eskandari-Grünberg angesiedelt. Dort wurde dafür eigens eine Stelle geschaffen. Förderanträge für einzelne Projekte sind unter frankfurt.de/partnerschaft-fuer-demokratie
abrufbar.
Fotos
Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg begrüßte die knapp 100 Gäste der Demokratiekonferenz im StadtRAUMfrankfurt, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Felix Wachendörfer
In einem Live-Podcast entwarfen Schülerinnen der Liebigschule ein Szenario über ein Leben ohne Demokratie, Copyright: Stadt Frakfurt am Main, Foto: Felix Wachendörfer
ffm. Was wäre, wenn es keine Demokratie mehr gäbe? Diese Frage haben sich Schülerinnen der Liebigschule gestellt. Die Antwort präsentierten sie am Donnerstag, 11. Dezember, in einem Live-Podcast bei der Demokratiekonferenz im StadtRAUMfrankfurt: Es gäbe keine Pressefreiheit und keine Meinungsfreiheit mehr, queere Menschen und Zugewanderte müssten in Angst leben.
Das zu verhindern, ist das Ziel der „Partnerschaft für Demokratie“ (PfD). Frankfurt ist Teil des vom Bund geförderten Programms und erhält dafür pro Jahr 140.000 Euro. Seit dem Start im September wurden bereits 18 Projekte gefördert. Die Projektpartner hatte Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg zur „PfD-Demokratiekonferenz 2025“ eingeladen.
„Die Partnerschaft für Demokratie hat für Frankfurt eine besondere Bedeutung. Sie stärkt das demokratische Zusammenleben, fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt und setzt ein klares Zeichen dafür, dass demokratische Grundwerte in Frankfurt nicht nur verankert sind, sondern aktiv gelebt werden“, sagte Eskandari-Grünberg vor knapp 100 Gästen. Es habe sich gezeigt, dass in Frankfurt ein großer Bedarf bestehe und zugleich eine hohe Bereitschaft, sich einzubringen. „Es geht darum, denjenigen den Rücken zu stärken, die sich täglich für Demokratie, Teilhabe und Menschenwürde einsetzen.“
Neben der Liebigschule stellten verschiedene PfD-Partner ihre Projekte vor. Unter anderem das KIZ Gallus, das Ubuntu-Haur und der Kabarettist Timo Schweizer alias Malte Anders. Die Juristin und Digital-Expertin Tahireh Panahi gab in ihrer Keynote Tipps für den richtigen Umgang mit sozialen Medien. Ihr Credo: „Demokratie muss digital gelebt werden, wir brauchen eine nachhaltige Strategie gegen Diskriminierungen.“
In einer Podiumsrunde mit Vertreterinnen und Vertretern der Projektpartner wurde deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit und Vernetzung der zivilgesellschaftlichen Initiativen in der Stadt ist. „Frankfurt ist schon gut aufgestellt. Wir sind aber gerade an einem Punkt wo wir befürchten müssen, einiges zu verlieren. Bei den Integrationskursen wird gekürzt. Jetzt ist genau die Zeit, die Bündnisse wieder zum Leben zu wecken“, sagte Pantoula Vagelakou vom Verein Infrau.
Das Projekt „Partnerschaft für Demokratie“ ist auf sieben Jahre ausgelegt und in der Stabsstelle Antidiskriminierung im Büro von Eskandari-Grünberg angesiedelt. Dort wurde dafür eigens eine Stelle geschaffen. Förderanträge für einzelne Projekte sind unter frankfurt.de/partnerschaft-fuer-demokratie
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Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg begrüßte die knapp 100 Gäste der Demokratiekonferenz im StadtRAUMfrankfurt, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Felix Wachendörfer
In einem Live-Podcast entwarfen Schülerinnen der Liebigschule ein Szenario über ein Leben ohne Demokratie, Copyright: Stadt Frakfurt am Main, Foto: Felix Wachendörfer