Design, Kreativwirtschaft und Kultur im Mittelpunkt des Frankfurter Business Women‘s Day 2026
Siebte Auflage findet gemeinsam mit „Learn & Burn – Day for Female
Networking“ als Kooperationsprojekt der World Design Capital 2026
statt
ffm. Im Fokus des diesjährigen Business Women‘s Day hat die Frage, wie sich Führung kreativ, vielfältig und aus intersektionaler Perspektive ausgestaltet und was sich daraus für die Praxis von Kreativwirtschaft und Kulturbranche ergibt, gestanden. Erstmals fand er in Kooperation mit den Women of DDC des Deutschen Design Club statt und umfasste drei Events an einem Tag. Rund 300 Frauen waren zu Gast.
Schon Wochen vorher war die Veranstaltung ausgebucht. Die Stadt Frankfurt am Main, vertreten durch das Frauenreferat Frankfurt und der Wirtschaftsförderung Frankfurt, hatten gemeinsam mit den Women of DDC des Deutschen Design Club am Freitag, 22. Mai, zum siebten Business Women‘s Day in der Evangelischen Akademie eingeladen. Das übergeordnete Ziel der Veranstaltung ist es, Führungsfrauen sichtbar zu machen und mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen.
Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing, unterstützt den Business Women‘s Day: „Frauen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Gerade in Zeiten des Wandels sind neue Perspektiven, Kreativität und Mut zur Veränderung gefragt. Design und Fortschritt helfen dabei, wichtige Impulse zu geben und Ideen in konkrete Lösungen zu übersetzen. Formate wie dieses fördern den offenen Austausch und helfen dabei, Netzwerke auszubauen und zu stärken– gerade in dieser Auflage in der wir drei Events in einem vereinen. Das ist entscheidend, um mehr Frauen für Führungsaufgaben zu gewinnen und Innovation in unserer Stadt voranzubringen.“
Design als Motor für gesellschaftliche Innovation und Transformation
Der Tag startete am Morgen mit verschiedenen Workshops, Panels und Vorträgen im Rahmen des „Learn & Burn – Day for Female Networking“ des DDC. Der Business Women‘s Day begann um 14 Uhr mit einer Begrüßung von Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. Sie erklärte: „Die World Design Capital 2026 zeigt, dass Design mehr beinhaltet als reine Ästhetik. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein bedeutender Motor gesellschaftlicher Transformation. Hier entstehen nachhaltige Zukunftsentwürfe mit dem Anspruch auf Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Gleichzeitig sind Vielfalt und intersektionale Perspektiven auch in diesen Branchen noch nicht selbstverständlich. Insbesondere mit Blick auf das Thema Frauen in Führung stellt sich die Frage nach Zugängen, Sichtbarkeit und Machtverhältnissen. Formate wie ‚Learn & Burn‘ und der ‚Frankfurt Business Women’s Day‘ schaffen dafür wichtige Räume für Austausch, Vernetzung und neue Ideen. Vielfalt ist dabei kein ‚nice to have‘, sondern Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung und wirtschaftliche Innovationskraft.“
In Ihrer Keynote sprach Julia-Constanze Dissel, Professorin an der Hochschule Darmstadt, zum Thema „Nachhaltige Transformation gestalten: Gender und Intersektionalität in Design und Leadership“. Der Beitrag widmete sich der Relevanz von Gender-Sensibilität, intersektionaler Awareness und verantwortungsvollem Leadership als zentrale Nachhaltigkeitsstrategien im Hinblick auf gesellschaftliche Transformation. In einem Panel diskutierte sie danach mit Maureen Ekizoglu, Leiterin Dialogmuseum Frankfurt, Carolina Romahn, CEO World Design Capital 2026, und Marie Träger, von Women of DDC, unter der Moderation von Journalistin und Fernsehmoderatorin Anne Chebu darüber, wie Führungspraxis vielfältiger, innovativer und zukunftsfähiger gestaltet werden kann. Im Anschluss nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die unterschiedlichen Netzwerkformate wie zum Beispiel die „Learn & Burn Networking Night“ zum Austausch.
Frauen in der Wirtschaft stark machen
Susanne Wacker, Vorständin des DDC, sagte: „Mit ‚Learn & Burn‘ setzen die Women of DDC im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 ein starkes Zeichen für Sichtbarkeit, Vernetzung und Empowerment von Frauen* in der Kreativbranche. Obwohl Frauen* mehr als die Hälfte der Beschäftigten stellen, sind sie in entscheidenden Positionen weiterhin unterrepräsentiert. In Vorträgen, Panels, Workshops und Dialogformaten tauschen sich Frauen*-Netzwerke aus Design, Architektur, Fotografie, Mobility und weiteren Bereichen aus. Am Abend folgte die ‚Learn & Burn – Networking Night‘ im Massif Central mit Recap, Panel, Überraschungsgast sowie Musik, Snacks und Drinks. Ziel der Veranstaltung war es, Frauen*-Netzwerke zu stärken, internationale Sichtbarkeit zu schaffen und die Beteiligung von Frauen* an Entscheidungen in der Kreativ-branche nachhaltig zu erhöhen.“
Frauenreferatsleiterin Gabriele Wenner sagte: „Fakt ist, Frauen in Führungspositionen sind weiterhin unterrepräsentiert. Das nicht aufgrund von fehlenden Qualifikationen, sondern struktureller Hürden. Dazu gehört zum Beispiel der fehlende Zugang zu Netzwerken oder die schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aus diesem Grund setzt sich das Frauenreferat der Stadt Frankfurt seit Jahren unter anderem für mehr Sichtbarkeit für Frauen ein und unterstützt Netzwerkformate wie den Frankfurt Business Women’s Day. Immer mit dem Ziel perspektivisch strukturelle Veränderungen voranzubringen.“
Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, ergänzte: „Vielfalt ist ein entscheidender Faktor für erfolgreiche Unternehmen und einen starken Wirtschaftsstandort. Frauen bringen wichtige Perspektiven, Erfahrungen und Ideen ein, die Innovation fördern und Veränderungsprozesse voranbringen. Als Wirtschaftsförderung setzen wir darauf durch Austausch, Sichtbarkeit und gezielte Angebote bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Mit Formaten wie dem Business Women‘s Day oder dem Regionalen Frankfurter Mentoring unterstützen wir Frauen konkret dabei, ihre Potenziale zu entfalten. Das stärkt nicht nur die einzelne Karriere, sondern auch die Zukunftsfähigkeit Frankfurts insgesamt.“
Der Business Women‘s Day fand in diesem Jahr zusammen mit dem „Learn & Burn Networking Day“ ausgerichtet von den Women of DDC, einem Kooperationsprojekt der World Design Capital 2026, statt. Unter dem Motto „Design for Democracy. Atmospheres for a better life” ist es das Ziel des vielfältigen Programms, eine nachhaltige Gestaltung der Gesellschaft voranzubringen.
Foto
Die Stadt Frankfurt, vertreten durch das Frauenreferat und die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, luden gemeinsam mit den Women of DDC des Deutschen Design Club zum „Learn & Burn Networking Day for Female Networking 2026“ und dem siebten Frankfurt Business Women’s Day 2026 ein, Copyright: Anna Kirchner
Kontakt für die Medien
Regina Seibel, Projektmanagerin Unternehmenskommunikation, Wirtschaftsförderung Frankfurt, Telefon 069/212-36226, E-Mail
regina.seibel@frankfurt-business.net
ffm. Im Fokus des diesjährigen Business Women‘s Day hat die Frage, wie sich Führung kreativ, vielfältig und aus intersektionaler Perspektive ausgestaltet und was sich daraus für die Praxis von Kreativwirtschaft und Kulturbranche ergibt, gestanden. Erstmals fand er in Kooperation mit den Women of DDC des Deutschen Design Club statt und umfasste drei Events an einem Tag. Rund 300 Frauen waren zu Gast.
Schon Wochen vorher war die Veranstaltung ausgebucht. Die Stadt Frankfurt am Main, vertreten durch das Frauenreferat Frankfurt und der Wirtschaftsförderung Frankfurt, hatten gemeinsam mit den Women of DDC des Deutschen Design Club am Freitag, 22. Mai, zum siebten Business Women‘s Day in der Evangelischen Akademie eingeladen. Das übergeordnete Ziel der Veranstaltung ist es, Führungsfrauen sichtbar zu machen und mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen.
Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing, unterstützt den Business Women‘s Day: „Frauen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Gerade in Zeiten des Wandels sind neue Perspektiven, Kreativität und Mut zur Veränderung gefragt. Design und Fortschritt helfen dabei, wichtige Impulse zu geben und Ideen in konkrete Lösungen zu übersetzen. Formate wie dieses fördern den offenen Austausch und helfen dabei, Netzwerke auszubauen und zu stärken– gerade in dieser Auflage in der wir drei Events in einem vereinen. Das ist entscheidend, um mehr Frauen für Führungsaufgaben zu gewinnen und Innovation in unserer Stadt voranzubringen.“
Design als Motor für gesellschaftliche Innovation und Transformation
Der Tag startete am Morgen mit verschiedenen Workshops, Panels und Vorträgen im Rahmen des „Learn & Burn – Day for Female Networking“ des DDC. Der Business Women‘s Day begann um 14 Uhr mit einer Begrüßung von Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. Sie erklärte: „Die World Design Capital 2026 zeigt, dass Design mehr beinhaltet als reine Ästhetik. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein bedeutender Motor gesellschaftlicher Transformation. Hier entstehen nachhaltige Zukunftsentwürfe mit dem Anspruch auf Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Gleichzeitig sind Vielfalt und intersektionale Perspektiven auch in diesen Branchen noch nicht selbstverständlich. Insbesondere mit Blick auf das Thema Frauen in Führung stellt sich die Frage nach Zugängen, Sichtbarkeit und Machtverhältnissen. Formate wie ‚Learn & Burn‘ und der ‚Frankfurt Business Women’s Day‘ schaffen dafür wichtige Räume für Austausch, Vernetzung und neue Ideen. Vielfalt ist dabei kein ‚nice to have‘, sondern Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung und wirtschaftliche Innovationskraft.“
In Ihrer Keynote sprach Julia-Constanze Dissel, Professorin an der Hochschule Darmstadt, zum Thema „Nachhaltige Transformation gestalten: Gender und Intersektionalität in Design und Leadership“. Der Beitrag widmete sich der Relevanz von Gender-Sensibilität, intersektionaler Awareness und verantwortungsvollem Leadership als zentrale Nachhaltigkeitsstrategien im Hinblick auf gesellschaftliche Transformation. In einem Panel diskutierte sie danach mit Maureen Ekizoglu, Leiterin Dialogmuseum Frankfurt, Carolina Romahn, CEO World Design Capital 2026, und Marie Träger, von Women of DDC, unter der Moderation von Journalistin und Fernsehmoderatorin Anne Chebu darüber, wie Führungspraxis vielfältiger, innovativer und zukunftsfähiger gestaltet werden kann. Im Anschluss nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die unterschiedlichen Netzwerkformate wie zum Beispiel die „Learn & Burn Networking Night“ zum Austausch.
Frauen in der Wirtschaft stark machen
Susanne Wacker, Vorständin des DDC, sagte: „Mit ‚Learn & Burn‘ setzen die Women of DDC im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 ein starkes Zeichen für Sichtbarkeit, Vernetzung und Empowerment von Frauen* in der Kreativbranche. Obwohl Frauen* mehr als die Hälfte der Beschäftigten stellen, sind sie in entscheidenden Positionen weiterhin unterrepräsentiert. In Vorträgen, Panels, Workshops und Dialogformaten tauschen sich Frauen*-Netzwerke aus Design, Architektur, Fotografie, Mobility und weiteren Bereichen aus. Am Abend folgte die ‚Learn & Burn – Networking Night‘ im Massif Central mit Recap, Panel, Überraschungsgast sowie Musik, Snacks und Drinks. Ziel der Veranstaltung war es, Frauen*-Netzwerke zu stärken, internationale Sichtbarkeit zu schaffen und die Beteiligung von Frauen* an Entscheidungen in der Kreativ-branche nachhaltig zu erhöhen.“
Frauenreferatsleiterin Gabriele Wenner sagte: „Fakt ist, Frauen in Führungspositionen sind weiterhin unterrepräsentiert. Das nicht aufgrund von fehlenden Qualifikationen, sondern struktureller Hürden. Dazu gehört zum Beispiel der fehlende Zugang zu Netzwerken oder die schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aus diesem Grund setzt sich das Frauenreferat der Stadt Frankfurt seit Jahren unter anderem für mehr Sichtbarkeit für Frauen ein und unterstützt Netzwerkformate wie den Frankfurt Business Women’s Day. Immer mit dem Ziel perspektivisch strukturelle Veränderungen voranzubringen.“
Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, ergänzte: „Vielfalt ist ein entscheidender Faktor für erfolgreiche Unternehmen und einen starken Wirtschaftsstandort. Frauen bringen wichtige Perspektiven, Erfahrungen und Ideen ein, die Innovation fördern und Veränderungsprozesse voranbringen. Als Wirtschaftsförderung setzen wir darauf durch Austausch, Sichtbarkeit und gezielte Angebote bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Mit Formaten wie dem Business Women‘s Day oder dem Regionalen Frankfurter Mentoring unterstützen wir Frauen konkret dabei, ihre Potenziale zu entfalten. Das stärkt nicht nur die einzelne Karriere, sondern auch die Zukunftsfähigkeit Frankfurts insgesamt.“
Der Business Women‘s Day fand in diesem Jahr zusammen mit dem „Learn & Burn Networking Day“ ausgerichtet von den Women of DDC, einem Kooperationsprojekt der World Design Capital 2026, statt. Unter dem Motto „Design for Democracy. Atmospheres for a better life” ist es das Ziel des vielfältigen Programms, eine nachhaltige Gestaltung der Gesellschaft voranzubringen.
Foto
Die Stadt Frankfurt, vertreten durch das Frauenreferat und die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, luden gemeinsam mit den Women of DDC des Deutschen Design Club zum „Learn & Burn Networking Day for Female Networking 2026“ und dem siebten Frankfurt Business Women’s Day 2026 ein, Copyright: Anna Kirchner
Kontakt für die Medien
Regina Seibel, Projektmanagerin Unternehmenskommunikation, Wirtschaftsförderung Frankfurt, Telefon 069/212-36226