Die Kunstbibliothek bekommt ein Gesicht
„Vision 31“ präsentiert Konzept auf der Fassade
ffm. Am Donnerstag, 4. Dezember, präsentiert das Netzwerk „Vision 31: Kulturcampus gemeinsam gestalten“ die Ergebnisse seines ko-kreativen Beteiligungsprozesses: Nach einer Begrüßung durch Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, wird ab 19 Uhr auf einem großformatigen Banner das Nutzungskonzept für die ehemalige Kunstbibliothek in der Senckenberganlage 31 enthüllt und in Form einer Fensterzeitung an den 81 Fenstern des Gebäudes sichtbar gemacht. Die Präsentation fasst die ersten Veranstaltungs- und Nutzungskonzepte zusammen, die in Workshops mit zahlreichen Initiativen, Gruppen sowie Kooperationspartnerinnen und -partnern erarbeitet wurden.
Nach der Planungs- und Konzeptionsphase leitet das „Baustellen Kick-Off-Event“ die anstehenden Sanierungsarbeiten in der ehemaligen Kunstbibliothek durch die Stadt Frankfurt ein: die Erneuerung von Heizung, Lüftungsanlage und eine brandschutztechnische Ertüchtigung werden die sichere Zwischennutzung des seit 2022 leerstehenden Gebäudes ermöglichen.
„Die Schirn ist in der Dondorf Druckerei gut angekommen. Wir sind gespannt, wie mit Vision 31 das zweite große Interim auf dem Kulturcampus startet. Denn Zwischennutzungen und neue Kooperationsformate sind für uns ein wichtiger Baustein, um die Idee des Kulturcampus mit Leben zu füllen. Ich bin froh, dass sich zahlreiche Menschen für die Entwicklung des Kulturcampus mit unterschiedlichen Formaten einsetzen. So kann ein spannender Ort entstehen, von dem die ganze Stadt profitiert“, erklärt Gwechenberger.
„Nach einer intensiven Planungsphase geht es jetzt los. Ich freue mich über den Startschuss für die kulturelle Zwischenbespielung der Kunstbibliothek“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. „Die vergangenen anderthalb Jahre haben gezeigt, wie die Idee des Kulturcampus bereits heute Realität wird – mit Kulturveranstaltungen auf dem Campus, der kulturellen Nutzung der Dondorf-Druckerei oder der schrittweisen Transformation des Studierendenhaus zum Offenen Haus der Kulturen. Die vielseitige kulturelle Nutzung bietet einen vielversprechenden Ausblick auf den künftigen Kulturcampus; und die erfolgreiche Zusammenarbeit im Netzwerk ,Vision 31' zeigt, wie gemeinsames Gestalten funktionieren kann.“
„Vision 31“ an der Senckenberganlage 31 ist ein Zusammenschluss aus Kultur, öffentlicher Verwaltung, Wissenschaft sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern und wird getragen von vier Partnern: dem Offenen Haus der Kulturen (OHA), Making Frankfurt, der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) sowie dem Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main. Das Bündnis steht für eine solidarische, interdisziplinäre und experimentelle Zwischennutzung der Kunstbibliothek durch die freie Kunst- und Kulturszene in Frankfurt. Ab Frühjahr 2026 soll das Gebäude unter dem Motto „Ressourcen teilen“ zu einem lebendigen Ort für Kunst, Kultur und Begegnung werden — als Modellprojekt für eine partizipative und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung.
Möglich gemacht wurden diese Prozesse neben der Basisförderung der Stadt Frankfurt durch die großzügige Unterstützung der Europäischen Union im vergangenen Jahr. Als eines von wenigen Projekten in Deutschland und einziges Projekt in Hessen wurde „Vision 31“ von der EIT-Gemeinschaft NEB (New European Bauhaus) unterstützt, einer Initiative des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie.
„In der Kunstbibliothek soll heute schon im Kleinen erprobt werden, was den Kulturcampus einmal ausmachen wird: Sie wird zu einem Experimentierraum für Kunst, Kultur und Begegnungen“, betont Tim Schuster vom Offenen Haus der Kulturen.
Die Zwischennutzung entsteht partizipativ: In Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern aus freier Tanz-, Theater- und Kunstszene, Soziokultur und Nachbarschaftsinitiativen werden konkrete Raumkonzepte entwickelt und erprobt.
Das Obergeschoss, da circa 1330 Quadratmeter groß ist, wird zu einem Veranstaltungsraum für Theater, Tanz, Musik, Kunst und Versammlungen für bis zu 800 Besucherinnen und Besucher umgebaut. Im Erdgeschoss wird eine multifunktionale Fläche von rund 300 Quadratmetern eingerichtet. Herzstück ist eine von dem Offenbacher Künstlerkollektiv YRD.Works konzipierte Rauminstallation, die als flexible Infrastruktur für Ausstellungen, Vorträge und Veranstaltungen dient. Hinzu kommen eine Probebühne, eine inklusive Küche, ein Digital Arts Lab, Werkstätten sowie administrative Bereiche — im Dialog mit Frankfurt LAB, ID_Frankfurt, Dresden Frankfurt Dance Company, NODE – Forum for Digital Arts und weiteren soziokulturellen Initiativen.
Das Programm am Donnerstag, 4. Dezember:
19 Uhr: Grußwort von Stadtrat Marcus Gwechenberger 19.15 Uhr: Einführung und Dank von Vision31 „Enthüllung“ des Banners, gestaltet von Antonia Henschel Präsentation der Fenstergestaltung, gestaltet von Anna Sukhova und Kathrin Baumgartner Präsentation des Aktionsfensters „Corner 13“ mit einer temporären Ausstellung von Studierenden der Frankfurt UAS Gemeinsames Kochen, Essen und Begegnen: die Künstler Emil Wudtke und Laslo Chenchanna bieten Grilled Cheese Sandwiches und Suppe aus der wärmenden Feuertonne an. Ab 20.30 Uhr: Barabend im Café KoZ mit Musik von DJ Mila Elois
ffm. Am Donnerstag, 4. Dezember, präsentiert das Netzwerk „Vision 31: Kulturcampus gemeinsam gestalten“ die Ergebnisse seines ko-kreativen Beteiligungsprozesses: Nach einer Begrüßung durch Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, wird ab 19 Uhr auf einem großformatigen Banner das Nutzungskonzept für die ehemalige Kunstbibliothek in der Senckenberganlage 31 enthüllt und in Form einer Fensterzeitung an den 81 Fenstern des Gebäudes sichtbar gemacht. Die Präsentation fasst die ersten Veranstaltungs- und Nutzungskonzepte zusammen, die in Workshops mit zahlreichen Initiativen, Gruppen sowie Kooperationspartnerinnen und -partnern erarbeitet wurden.
Nach der Planungs- und Konzeptionsphase leitet das „Baustellen Kick-Off-Event“ die anstehenden Sanierungsarbeiten in der ehemaligen Kunstbibliothek durch die Stadt Frankfurt ein: die Erneuerung von Heizung, Lüftungsanlage und eine brandschutztechnische Ertüchtigung werden die sichere Zwischennutzung des seit 2022 leerstehenden Gebäudes ermöglichen.
„Die Schirn ist in der Dondorf Druckerei gut angekommen. Wir sind gespannt, wie mit Vision 31 das zweite große Interim auf dem Kulturcampus startet. Denn Zwischennutzungen und neue Kooperationsformate sind für uns ein wichtiger Baustein, um die Idee des Kulturcampus mit Leben zu füllen. Ich bin froh, dass sich zahlreiche Menschen für die Entwicklung des Kulturcampus mit unterschiedlichen Formaten einsetzen. So kann ein spannender Ort entstehen, von dem die ganze Stadt profitiert“, erklärt Gwechenberger.
„Nach einer intensiven Planungsphase geht es jetzt los. Ich freue mich über den Startschuss für die kulturelle Zwischenbespielung der Kunstbibliothek“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. „Die vergangenen anderthalb Jahre haben gezeigt, wie die Idee des Kulturcampus bereits heute Realität wird – mit Kulturveranstaltungen auf dem Campus, der kulturellen Nutzung der Dondorf-Druckerei oder der schrittweisen Transformation des Studierendenhaus zum Offenen Haus der Kulturen. Die vielseitige kulturelle Nutzung bietet einen vielversprechenden Ausblick auf den künftigen Kulturcampus; und die erfolgreiche Zusammenarbeit im Netzwerk ,Vision 31' zeigt, wie gemeinsames Gestalten funktionieren kann.“
„Vision 31“ an der Senckenberganlage 31 ist ein Zusammenschluss aus Kultur, öffentlicher Verwaltung, Wissenschaft sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern und wird getragen von vier Partnern: dem Offenen Haus der Kulturen (OHA), Making Frankfurt, der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) sowie dem Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main. Das Bündnis steht für eine solidarische, interdisziplinäre und experimentelle Zwischennutzung der Kunstbibliothek durch die freie Kunst- und Kulturszene in Frankfurt. Ab Frühjahr 2026 soll das Gebäude unter dem Motto „Ressourcen teilen“ zu einem lebendigen Ort für Kunst, Kultur und Begegnung werden — als Modellprojekt für eine partizipative und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung.
Möglich gemacht wurden diese Prozesse neben der Basisförderung der Stadt Frankfurt durch die großzügige Unterstützung der Europäischen Union im vergangenen Jahr. Als eines von wenigen Projekten in Deutschland und einziges Projekt in Hessen wurde „Vision 31“ von der EIT-Gemeinschaft NEB (New European Bauhaus) unterstützt, einer Initiative des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie.
„In der Kunstbibliothek soll heute schon im Kleinen erprobt werden, was den Kulturcampus einmal ausmachen wird: Sie wird zu einem Experimentierraum für Kunst, Kultur und Begegnungen“, betont Tim Schuster vom Offenen Haus der Kulturen.
Die Zwischennutzung entsteht partizipativ: In Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern aus freier Tanz-, Theater- und Kunstszene, Soziokultur und Nachbarschaftsinitiativen werden konkrete Raumkonzepte entwickelt und erprobt.
Das Obergeschoss, da circa 1330 Quadratmeter groß ist, wird zu einem Veranstaltungsraum für Theater, Tanz, Musik, Kunst und Versammlungen für bis zu 800 Besucherinnen und Besucher umgebaut. Im Erdgeschoss wird eine multifunktionale Fläche von rund 300 Quadratmetern eingerichtet. Herzstück ist eine von dem Offenbacher Künstlerkollektiv YRD.Works konzipierte Rauminstallation, die als flexible Infrastruktur für Ausstellungen, Vorträge und Veranstaltungen dient. Hinzu kommen eine Probebühne, eine inklusive Küche, ein Digital Arts Lab, Werkstätten sowie administrative Bereiche — im Dialog mit Frankfurt LAB, ID_Frankfurt, Dresden Frankfurt Dance Company, NODE – Forum for Digital Arts und weiteren soziokulturellen Initiativen.
Das Programm am Donnerstag, 4. Dezember:
19 Uhr: Grußwort von Stadtrat Marcus Gwechenberger 19.15 Uhr: Einführung und Dank von Vision31 „Enthüllung“ des Banners, gestaltet von Antonia Henschel Präsentation der Fenstergestaltung, gestaltet von Anna Sukhova und Kathrin Baumgartner Präsentation des Aktionsfensters „Corner 13“ mit einer temporären Ausstellung von Studierenden der Frankfurt UAS Gemeinsames Kochen, Essen und Begegnen: die Künstler Emil Wudtke und Laslo Chenchanna bieten Grilled Cheese Sandwiches und Suppe aus der wärmenden Feuertonne an. Ab 20.30 Uhr: Barabend im Café KoZ mit Musik von DJ Mila Elois