Earth Night 2026: Licht aus für die Nacht
Umweltamt macht auf Aktionstag aufmerksam und lud zum Sternenspaziergang
in den Grüneburgpark ein
ffm. Am Freitag, 11. September, findet die diesjährige Earth Night statt. Die Aktion ruft dazu auf, für eine Nacht möglichst viel künstliches Licht auszuschalten oder zu reduzieren und damit auf Lichtverschmutzung und Lichtverschwendung aufmerksam zu machen. Auch die Stadt Frankfurt beteiligt sich und setzt damit ein Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit künstlichem Licht.
Nach dem Motto „Licht aus!“ der Earth Night werden Römer, Paulskirche, Eiserner Steg, Untermainbrücke, Caricatura Museum, Süwag Energie Arena und weitere Bauwerke in Frankfurt in der Nacht von Freitag auf Samstag ungewohnt dunkel sein. Das Umweltamt hat innerhalb der Stadt dazu aufgerufen, in der Nacht von Freitag, 11. September, die Beleuchtung von Gebäuden auszuschalten, sofern dies möglich ist. Denn künstliches Licht verändert den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus und kann sich auf Menschen, Tiere und Pflanzen auswirken.
9. September: Aktionsabend im Grüneburgpark
Um auf die Earth Night aufmerksam zu machen und für den Wert der Nacht zu sensibilisieren haben Umweltamt, Klimawerkstatt und BioFrankfurt bereits im Vorfeld am Mittwoch, 9. September, gemeinsam zu einem Aktionsabend im Grüneburgpark eingeladen.
„Dunkelheit ist kein Mangel, sondern gehört zu einer intakten Umwelt. Viele Tiere und Pflanzen sind auf die natürliche Abfolge von Tag und Nacht angewiesen. Gleichzeitig geht es nicht darum, Frankfurt einfach dunkler zu machen. Es geht darum, künstliche Beleuchtung dort einzusetzen, wo wir sie brauchen und dort wegzulassen, wo Natur und Tiere unnötig belastet werden. Die Earth Night ist eine gute Gelegenheit, dafür Aufmerksamkeit zu schaffen und zu zeigen, dass wir mit künstlichem Licht bewusster umgehen können und sollten“, sagte Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration, bei der Veranstaltung.
Biozahl 2026: 2200 Kelvin für naturverträglicheres Licht
Das Netzwerk BioFrankfurt stellt in diesem Zusammenhang die diesjährige Biozahl vor. Sie ist 2026 der Biodiversität der Nacht gewidmet: Die Zahl 2200 Kelvin steht dabei als Richtwert für ein naturverträglicheres Lichtspektrum. „Mit der Biozahl möchten wir einen konkreten Wert sichtbar machen, der beim Thema Licht eine wichtige Rolle spielt. Je wärmer das Licht, desto geringer ist in der Regel sein Blaulichtanteil – und damit auch die negativen Auswirkungen auf viele Lebewesen. 2200 Kelvin können deshalb ein guter Orientierungswert für eine naturverträglichere Beleuchtung sein“, erläutert Christiane Frosch von BioFrankfurt.
Klimawerkstatt Frankfurt erklärt artengerechten Umgang mit Kunstlicht
Am Aktionsstand „Bei Nacht sind alle Kerzen gelb“ informierte die Klimawerkstatt Frankfurt am Beispiel der Nachtkerze über die Bedeutung von Dunkelheit für die Biodiversität. Besucherinnen und Besucher konnten an einem Quiz teilnehmen, Nachtkerzensamen mitnehmen und unterschiedliche Lichtquellen und ihre Wirkung kennenlernen. Eine Ausstellung zeigte die Auswirkungen von Kunstlicht auf die biologische Vielfalt. Das Projekt „Hell, wie die Nacht“ der Klimawerkstatt hat sich zum Ziel gesetzt, ganz konkret in der Stadtgesellschaft auf die Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf die Artenvielfalt hinzuweisen. „Wir wollen Bürger:innen und Ortsbeiräte informieren, erklären und schauen, wo Beleuchtung reduziert oder verändert werden kann“, sagte Jan Jacob Hofmann von der Klimawerkstatt.
Sternengeschichten-Spaziergang mit Sabine Frank
Angereist aus dem Sternenpark Rhön nahm Sabine Frank die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Führung in den dämmernden Grüneburgpark. Unter dem Titel „Himmelsbilder – Astronomie in Wissenschaft, Kunst, Kultur und Poesie“ ging es um die Bedeutung natürlicher Dunkelheit, astronomische Geschichten und den Sternenhimmel.
Hintergrundinformationen Die Earth Night findet seit 2020 jährlich im September statt. Die Aktion ruft dazu auf, ab Einbruch der Dunkelheit, spätestens ab 22 Uhr, für eine Nacht möglichst viel künstliches Licht zu reduzieren oder abzuschalten. Mitmachen kann bei der Earth Night jeder. Weitere Informationen beispielsweise zur Reduzierung der eigenen Beleuchtung finden sich unter earth-night.info.
Medienvertreterinnen und -vertreter können weitere Pressefotos, auch in anderen Bildqualitäten oder Auflösungen, beim Umweltamt anfragen.
Fachliche Fragen beantwortet Matthias Muncke vom Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main, Abteilung Umweltüberwachung, Immissionsschutz, telefonisch unter 069/212-39147 oder per E-Mail an
Matthias.Muncke@stadt-frankfurt.de .
Fotos
Aktionsabend im Grüneburgpark, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration, im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
Ausstellung „Lichtverschmutzung – muss der Garten nachts beleuchtet werden?“, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
Wo kann Beleuchtung reduziert werden?, Copyright: Jan Jacob Hofmann
Mit Einbruch der Dämmerung beginnt die Sternenführung im Grüneburgpark, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
Sabine Frank vom Sternenpark Rhön erklärt die Bedeutung von Dunkelheit für die Natur, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
Kontakt für die Medien Julia Hurtzig, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Umweltamt, Telefon 069/212-39109, E-Mail
presse.umweltamt@stadt-frankfurt.de
ffm. Am Freitag, 11. September, findet die diesjährige Earth Night statt. Die Aktion ruft dazu auf, für eine Nacht möglichst viel künstliches Licht auszuschalten oder zu reduzieren und damit auf Lichtverschmutzung und Lichtverschwendung aufmerksam zu machen. Auch die Stadt Frankfurt beteiligt sich und setzt damit ein Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit künstlichem Licht.
Nach dem Motto „Licht aus!“ der Earth Night werden Römer, Paulskirche, Eiserner Steg, Untermainbrücke, Caricatura Museum, Süwag Energie Arena und weitere Bauwerke in Frankfurt in der Nacht von Freitag auf Samstag ungewohnt dunkel sein. Das Umweltamt hat innerhalb der Stadt dazu aufgerufen, in der Nacht von Freitag, 11. September, die Beleuchtung von Gebäuden auszuschalten, sofern dies möglich ist. Denn künstliches Licht verändert den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus und kann sich auf Menschen, Tiere und Pflanzen auswirken.
9. September: Aktionsabend im Grüneburgpark
Um auf die Earth Night aufmerksam zu machen und für den Wert der Nacht zu sensibilisieren haben Umweltamt, Klimawerkstatt und BioFrankfurt bereits im Vorfeld am Mittwoch, 9. September, gemeinsam zu einem Aktionsabend im Grüneburgpark eingeladen.
„Dunkelheit ist kein Mangel, sondern gehört zu einer intakten Umwelt. Viele Tiere und Pflanzen sind auf die natürliche Abfolge von Tag und Nacht angewiesen. Gleichzeitig geht es nicht darum, Frankfurt einfach dunkler zu machen. Es geht darum, künstliche Beleuchtung dort einzusetzen, wo wir sie brauchen und dort wegzulassen, wo Natur und Tiere unnötig belastet werden. Die Earth Night ist eine gute Gelegenheit, dafür Aufmerksamkeit zu schaffen und zu zeigen, dass wir mit künstlichem Licht bewusster umgehen können und sollten“, sagte Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration, bei der Veranstaltung.
Biozahl 2026: 2200 Kelvin für naturverträglicheres Licht
Das Netzwerk BioFrankfurt stellt in diesem Zusammenhang die diesjährige Biozahl vor. Sie ist 2026 der Biodiversität der Nacht gewidmet: Die Zahl 2200 Kelvin steht dabei als Richtwert für ein naturverträglicheres Lichtspektrum. „Mit der Biozahl möchten wir einen konkreten Wert sichtbar machen, der beim Thema Licht eine wichtige Rolle spielt. Je wärmer das Licht, desto geringer ist in der Regel sein Blaulichtanteil – und damit auch die negativen Auswirkungen auf viele Lebewesen. 2200 Kelvin können deshalb ein guter Orientierungswert für eine naturverträglichere Beleuchtung sein“, erläutert Christiane Frosch von BioFrankfurt.
Klimawerkstatt Frankfurt erklärt artengerechten Umgang mit Kunstlicht
Am Aktionsstand „Bei Nacht sind alle Kerzen gelb“ informierte die Klimawerkstatt Frankfurt am Beispiel der Nachtkerze über die Bedeutung von Dunkelheit für die Biodiversität. Besucherinnen und Besucher konnten an einem Quiz teilnehmen, Nachtkerzensamen mitnehmen und unterschiedliche Lichtquellen und ihre Wirkung kennenlernen. Eine Ausstellung zeigte die Auswirkungen von Kunstlicht auf die biologische Vielfalt. Das Projekt „Hell, wie die Nacht“ der Klimawerkstatt hat sich zum Ziel gesetzt, ganz konkret in der Stadtgesellschaft auf die Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf die Artenvielfalt hinzuweisen. „Wir wollen Bürger:innen und Ortsbeiräte informieren, erklären und schauen, wo Beleuchtung reduziert oder verändert werden kann“, sagte Jan Jacob Hofmann von der Klimawerkstatt.
Sternengeschichten-Spaziergang mit Sabine Frank
Angereist aus dem Sternenpark Rhön nahm Sabine Frank die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Führung in den dämmernden Grüneburgpark. Unter dem Titel „Himmelsbilder – Astronomie in Wissenschaft, Kunst, Kultur und Poesie“ ging es um die Bedeutung natürlicher Dunkelheit, astronomische Geschichten und den Sternenhimmel.
Hintergrundinformationen Die Earth Night findet seit 2020 jährlich im September statt. Die Aktion ruft dazu auf, ab Einbruch der Dunkelheit, spätestens ab 22 Uhr, für eine Nacht möglichst viel künstliches Licht zu reduzieren oder abzuschalten. Mitmachen kann bei der Earth Night jeder. Weitere Informationen beispielsweise zur Reduzierung der eigenen Beleuchtung finden sich unter earth-night.info
Medienvertreterinnen und -vertreter können weitere Pressefotos, auch in anderen Bildqualitäten oder Auflösungen, beim Umweltamt anfragen.
Fachliche Fragen beantwortet Matthias Muncke vom Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main, Abteilung Umweltüberwachung, Immissionsschutz, telefonisch unter 069/212-39147
Fotos
Aktionsabend im Grüneburgpark, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration, im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
Ausstellung „Lichtverschmutzung – muss der Garten nachts beleuchtet werden?“, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
Wo kann Beleuchtung reduziert werden?, Copyright: Jan Jacob Hofmann
Mit Einbruch der Dämmerung beginnt die Sternenführung im Grüneburgpark, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
Sabine Frank vom Sternenpark Rhön erklärt die Bedeutung von Dunkelheit für die Natur, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
Kontakt für die Medien Julia Hurtzig, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Umweltamt, Telefon 069/212-39109