Ehrenbrief des Landes Hessen für Herbert Nowak
Herbert Nowak (l.) mit Oberbürgermeister Hanno Benz bei der Überreichung des Ehrenbriefes des Landes Hessen. Quelle: Wissenschaftsstadt Darmstadt
Für sein fünfzehnjähriges ehrenamtliches Engagement als Schiedsmann im Schiedsamt I –Innenstadt wurde Herbert Nowak am heutigen Dienstag (22.) von Oberbürgermeister Hanno Benz der Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen.Von 2011 bis 2016 fungierte Herbert Nowak als stellvertretender Schiedsmann, seit 2016 als Schiedsmann im Schiedsamt I – Innenstadt. Für seine ehrenamtliche Tätigkeit als Richter beim Sozialgericht Darmstadt in einer Kammer für Streitsachen der gesetzlichen Rentenversicherung wurde ihm 2006 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.Herbert Nowak wurde 1941 in Kaaden (heute Tschechien) geboren, seit 1946 wohnt er in Darmstadt. Dem Hauptschulabschluss folgte eine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker bei der Darmstädter Handwerkskammer. Ab 1969 arbeitete er in Darmstadt als Zivilbeschäftigter im technischen Bereich der Bundeswehr. Von 1985 bis 2004 war er für das Bundesministerium für Verteidigung in Bonn und dort als Mitglied bzw. stellvertretendes Vorstandsmitglied des Hauptpersonalrates tätig.Ehrenamtlich engagierte sich Herbert Nowak außerdem im gewerkschaftlichen Bereich auf Landes- und Bundesebene, im Bundeswehrsozialwerk und in der Interessensvertretung für ältere Menschen in Darmstadt. Herbert Nowak ist seit 2015 außerdem Vorsitzender der Turngemeinde Bessungen 1865 Darmstadt e.V. (TGB), dem größten Verein im Stadtteil Bessungen und einer der ältesten Vereine in Darmstadt. Unter der Führung Herbert Nowaks gilt die TGB als moderner Sportverein, der um seine Tradition weiß, aber immer auch den Blick in die Zukunft hat.Oberbürgermeister Hanno Benz würdigte im Magistratssaal den Empfänger des Landesehrenbriefs: „Schiedsmänner wie Herbert Nowak nehmen eine verantwortungsvolle Position ein. Sie helfen Konflikte zu lösen, bevor sie eskalieren und vor Gericht kommen. Das entlastet nicht nur die Justiz, sondern trägt zu einem konstruktiven Miteinander bei. Solch eine Position verlangt nach einem ausgleichenden Charakter, den Nowak in seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit im Schiedsamt stets eingebracht hat.“