Ehrenbrief des Landes Hessen für Thomas Heinrich
Für sein zwölfjähriges ehrenamtliches Engagement im Ortsgericht Darmstadt-Eberstadt wurde Thomas Heinrich am heutigen Donnerstag (10.) von Oberbürgermeister Hanno Benz der Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen.Mit Wirkung vom 27. Februar 2014 wurde Thomas Heinrich zum Vorsteher des Ortsgerichts Darmstadt-Eberstadt ernannt. Nach seiner Wiederwahl durch die Stadtverordnetenversammlung wurde er vom Amtsgericht Darmstadt am 22. Februar 2024 für weitere fünf Jahre in diesem Amt bestätigt.Thomas Heinrich wurde 1949 in München geboren. Dem Abitur am humanistischen Lessing-Gymnasium in Frankfurt am Main folgte das Studium der Architektur und Stadtplanung an der Technischen Hochschule Darmstadt und der schottischen Heriot-Watt-University in Edinburgh. Für besondere Studienleistungen wurde ihm 1976 das „Fritz-Schumacher-Stipendium“ der TH Hannover verliehen.Von 1976 bis 1979 war Thomas Heinrich im Rahmen der Entwicklungshilfe als Stadtplaner und Architekt im City Council Dar-es-Salaam (Tansania) tätig. Seit 1980 arbeitet er als selbständiger Architekt und führt das Darmstädter Architekturbüro ASAD. 1988 wurde er von der Universität Karlsruhe promoviert. 1993 wurde ihm der Gestaltungspreis der Wüstenrot-Stiftung für die bundesweit am besten realisierte Altenwohnanlage mit betreutem Wohnen in Neu-Isenburg verliehen.Thomas Heinrich ist seit 1998 Mitglied des Denkmalbeirats der Stadt Darmstadt. Er war außerdem Mitglied des Gestaltungsbeirats der Stadt Bensheim, Lehrbeauftragter am Fachgebiet Städtebau der FH Frankfurt am Main und Fachplaner in der Projektwerkstatt Soziale Stadt Groß-Zimmern im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“.Oberbürgermeister Hanno Benz würdigte die Verdienste von Thomas Heinrich in der Bezirksverwaltung Eberstadt: „Das langjährige ehrenamtliche Engagement von Ortsgerichtsvorsteher Heinrich zeigt wieder einmal, Ehrenamt nimmt in unserer Gesellschaft keine Nebenrolle, sondern eine tragende Rolle ein. Ortsgerichte tragen zum Funktionieren rechtsstaatlicher Prozesse bei. Jeder, der sich dort ehrenamtlich engagiert, leistet einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl und unterstützt die Bürgerinnen und Bürger niederschwellig vor Ort.“