Ein Licht, das verbindet

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg sendet Jüdinnen und Juden herzliche Grüße zum Chanukka-Fest

ffm. „Chanukka erinnert uns daran, dass selbst ein einzelnes Licht die Kraft hat, Dunkelheit zu durchbrechen. Diese Botschaft ist in diesem Jahr von besonderer Bedeutung“, sagt Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg anlässlich des jüdischen Lichterfestes. „Ich wünsche allen Jüdinnen und Juden in unserer Stadt ein festliches, stärkendes und zuversichtliches Chanukka.“

Das Fest erinnert an die Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem im Jahr 164 vor Christus und das damit verbundene Lichtwunder. Eine damals angezündete Kerze brannte wie durch ein Wunder acht Tage lang. Das acht Tage dauernde Fest steht für Neubeginn, religiöse Freiheit und die Widerstandskraft einer Gemeinschaft, die sich gegen Unterdrückung behauptete. Jeden Abend wird eine weitere Kerze der Chanukkia entzündet – ein Ritual, das zeigt, wie Hoffnung wachsen kann, wenn Menschen zusammenstehen. Chanukka geht in diesem Jahr von Sonntag, 14., bis Montag, 22. Dezember.

„Die Lichter von Chanukka mahnen uns, wachsam zu bleiben gegenüber Ausgrenzung und Hass. Als Stadtgesellschaft tragen wir gemeinsam Verantwortung dafür, dass jüdisches Leben sichtbar und sicher ist.“ Chanukka sei nicht nur ein festliches Erinnern, sondern auch ein Anlass, sich für ein starkes Miteinander einzusetzen, betont Eskandari-Grünberg: „Das Lichterfest verbindet Vergangenheit und Gegenwart. Es erinnert uns daran, mutig zu bleiben, Verantwortung füreinander zu übernehmen und Räume zu schaffen, in denen Respekt, Dialog und Solidarität wachsen können. Allen, die Chanukka feiern, wünsche ich Tage voller Licht, Gemeinschaft und Zuversicht. Chanukka Sameach!“

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