Ein neues Zentrum für die VHS

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Volkshochschule Frankfurt bezieht neue Liegenschaft in Bockenheim

ffm. Für Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, ist es ein „großer Schritt für die Erwachsenenbildung in Frankfurt“. Aus dem Unterrichtszentrum Leipziger Straße (UZL) wird künftig das Bildungszentrum Bockenheim (BZB). Gemeinsam mit Danijel Dejanović, Direktor der Volkshochschule Frankfurt am Main (VHS), unterschrieb Weber am Montag, 9. Februar, den Mietvertrag für den neuen VHS-Standort in Bockenheim. Damit steht fest: Die Zweigstelle der VHS zieht voraussichtlich im August 2026 von der Leipziger Straße in die Gräfstraße um – auf eine mit 835 Quadratmeter fast doppelt so große Fläche mit größeren, moderneren und flexibleren Räumen.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte bereits im Dezember grünes Licht für das neue Bildungszentrum Bockenheim gegeben. Die Inbetriebnahme ist zum Start des VHS-Herbsthalbjahres im September geplant.

„Bockenheim ist Frankfurts bevölkerungsreichster Stadtteil“, sagte Weber. „Der Umzug wertet die VHS-Präsenz dort massiv auf. Aus einer Zweigstelle wird ein eigener Standort auf Augenhöhe mit den VHS-Zentren im Ostend, dem Nordwestzentrum und dem BiKuZ in Höchst. Es wird dort mehr Kurse geben – bis hin zu den beliebten Bewegungsangeboten, für die die Bockenheimer:innen wegen der beengten Platzverhältnisse in der Leipziger Straße bislang weite Wege auf sich nehmen mussten.“

Weber: „Hochwertige Bildungsangebote sind ein Standortvorteil“

Während die Räumlichkeiten in der Leipziger Straße nur Gruppengrößen bis zu 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erlaubten, eignen sich die Unterrichtsräume im künftigen BZB in der Gräfstraße mit ihren circa 55 Quadratmetern für Gruppen mit bis zu 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zwei dezidierte Bewegungsräume und Umkleiden machen erstmals Bewegungs- und Gesundheitsangebote möglich. Und: Durch mobile Trennwände zwischen den Unterrichtsräumen stehen für Sonderveranstaltungen künftig Flächen von bis zu 150 Quadratmeter zu Verfügung – zum Beispiel für Podiumsdiskussionen oder Vorträge.

Weber sagt: „Hochwertige Bildungsangebote sind ein Standortvorteil. Der Ausbau der VHS-Präsenz in Bockenheim ist Teil unserer Bildungsoffensive in den Stadtteilen, von der alle Frankfurter:innen profitieren.“

Mehr Präsenz in den Stadtteilen

„Die VHS ist ein Lern- und Begegnungsort“, sagt Dejanović. „Dafür braucht es kurze Wege. Wir wollen mit unseren Angeboten in der ganzen Stadt präsent sein. Mit dem BZB haben wir künftig vier starke Zentren, die die gesamte VHS-Kursvielfalt bieten. Hinzu kommen 70 Unterrichtsorte – und das Stadthaus am Markt, für das wir als VHS ein eigenes Angebot mit rund 40 Veranstaltungen pro Jahr entwickelt haben.“

Dass Stadtverordnetenversammlung und Magistrat den Umzug in die Gräfstraße ermöglicht hätten, sei ein Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der VHS, so Dejanović: „Das BZB ist für uns Ansporn, unser Angebot weiter zu verbessern und noch mehr Menschen in und um Bockenheim von uns zu überzeugen. Wir freuen uns darauf, neben Kursen auch hochkarätige Veranstaltungen nach Bockenheim zu holen – damit alle von den Möglichkeiten profitieren, die uns die neuen Räume bieten.“