Einblicke ins Gedächtnis der Stadt unter dem Motto „Alte Heimat – neue Heimat“
Tag der Archive im Institut für Stadtgeschichte
ffm. Am Samstag, 7. März, bietet das Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main (ISG) spannende Einblicke in seine Bestände. Anlass ist der bundesweite „Tag der Archive 2026“, der unter dem Motto „Alte Heimat – neue Heimat“ steht. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei und das ISG im Karmeliterkloster ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Um 11 Uhr führt Manuela Murmann mit „Backstage im Archiv“ hinter die Kulissen des ISG, stellt Archivschätze, Fotos und Nachlässe zum Thema „Migrationsgeschichte(n)“ vor und gibt Einblick in die Arbeitsweisen eines Archivs.
Der Workshop „Gastarbeiter:innen in Frankfurt: Zwischen alter und neuer Heimat“ von Sabine Kindel lädt dazu ein, spannende Dokumente, Bilder und Karikaturen aus den 1960er- und 1970er-Jahren zu entdecken, die Schlaglichter auf Biografien von Migrantinnen und Migranten werfen. Es wird darüber gesprochen, wie die Stadt zu einer neuen Heimat werden konnte. Dieses Angebot für Jugendliche und Erwachsene beginnt um 12.30 Uhr im Parlatorium und dauert circa 90 Minuten.
Um 14 Uhr richtet Zeliha Dikmen in einem Erzählcafé im Parlatorium den Blick auf ihre Kindheit in den frühen 1970er-Jahren, die sie in der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland erlebte. Zeliha Dikmen gehörte zur sogenannten Generation der „Kofferkinder“. Die Informatikerin ist die Vorstandsvorsitzende des Türkischen Volkshauses.
Um 15 Uhr führt der Kurator Michael Fleiter durch die Sonderausstellung „Frankfurt went West. Mickey Bohnacker: Fotografien 1945-1965“. Bohnackers Motive bilden einen Schlüssel zum Verständnis der Nachkriegswelt in Frankfurt und lassen die Faszination des American Way of Life lebendig werden.
Claudia Schüßler präsentiert um 16.30 Uhr mit historischen Film- und Fotoaufnahmen das Leben in der Nachkriegszeit in Frankfurt und zeigt auch die Bemühungen der Stadt Frankfurt, eine „Neue Heimat“ zu schaffen.
Ein Verkauf von Postkarten mit historischen Stadtansichten, von Plakaten, Büchern und Schallplatten ergänzt das Programm am Nachmittag von 12 bis 16 Uhr. Ebenso wird es von 12.30 bis 16 Uhr eine offene Sprechstunde „Ask an archivist“ im Lesesaal geben. Hier zeigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts, wie im ISG zu historischen Fragestellungen recherchiert und geforscht werden kann und beantworten die Fragen der Besucherinnen und Besucher.
Die Ausstellungen „Jörg Ratgeb: Wandbilder im Karmeliterkloster“ und „Frankfurt went West“ sind von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen und zu den Ausstellungen ist frei.
Das Archiv: Gedächtnis der Stadt Frankfurt Das ISG ist es eines der bedeutendsten deutschen Kommunalarchive und blickt auf eine Geschichte von mehr als 580 Jahren zurück. Als Gedächtnis Frankfurts sammelt, erschließt und vermittelt das Institut Schrift- und Bildquellen sowie AV-Medien zur Frankfurter Stadtgeschichte. Seine Bestände reichen vom 9. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Es übernimmt die in der städtischen Verwaltung anfallenden Akten und verwahrt alle für die Geschichte der Stadt wichtigen Dokumentationsmaterialien wie Nachlässe und Sammlungen von Vereinen oder Firmen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können über die Online-Datenbanken auf der Webseite recherchieren und die gewünschten Archivalien im Lesesaal einsehen.
Foto Italienische „Gastarbeiter“ im Hauptbahnhof, 1961, Copyright: ISG FFM S7FR Nr. 6162, Foto: Mickey Bohnacker
Kontakt für die Medien Kristina Matron, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main, Telefon 069/212-30956, E-Mail
kristina.matron@stadt-frankfurt.de
ffm. Am Samstag, 7. März, bietet das Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main (ISG) spannende Einblicke in seine Bestände. Anlass ist der bundesweite „Tag der Archive 2026“, der unter dem Motto „Alte Heimat – neue Heimat“ steht. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei und das ISG im Karmeliterkloster ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Um 11 Uhr führt Manuela Murmann mit „Backstage im Archiv“ hinter die Kulissen des ISG, stellt Archivschätze, Fotos und Nachlässe zum Thema „Migrationsgeschichte(n)“ vor und gibt Einblick in die Arbeitsweisen eines Archivs.
Der Workshop „Gastarbeiter:innen in Frankfurt: Zwischen alter und neuer Heimat“ von Sabine Kindel lädt dazu ein, spannende Dokumente, Bilder und Karikaturen aus den 1960er- und 1970er-Jahren zu entdecken, die Schlaglichter auf Biografien von Migrantinnen und Migranten werfen. Es wird darüber gesprochen, wie die Stadt zu einer neuen Heimat werden konnte. Dieses Angebot für Jugendliche und Erwachsene beginnt um 12.30 Uhr im Parlatorium und dauert circa 90 Minuten.
Um 14 Uhr richtet Zeliha Dikmen in einem Erzählcafé im Parlatorium den Blick auf ihre Kindheit in den frühen 1970er-Jahren, die sie in der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland erlebte. Zeliha Dikmen gehörte zur sogenannten Generation der „Kofferkinder“. Die Informatikerin ist die Vorstandsvorsitzende des Türkischen Volkshauses.
Um 15 Uhr führt der Kurator Michael Fleiter durch die Sonderausstellung „Frankfurt went West. Mickey Bohnacker: Fotografien 1945-1965“. Bohnackers Motive bilden einen Schlüssel zum Verständnis der Nachkriegswelt in Frankfurt und lassen die Faszination des American Way of Life lebendig werden.
Claudia Schüßler präsentiert um 16.30 Uhr mit historischen Film- und Fotoaufnahmen das Leben in der Nachkriegszeit in Frankfurt und zeigt auch die Bemühungen der Stadt Frankfurt, eine „Neue Heimat“ zu schaffen.
Ein Verkauf von Postkarten mit historischen Stadtansichten, von Plakaten, Büchern und Schallplatten ergänzt das Programm am Nachmittag von 12 bis 16 Uhr. Ebenso wird es von 12.30 bis 16 Uhr eine offene Sprechstunde „Ask an archivist“ im Lesesaal geben. Hier zeigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts, wie im ISG zu historischen Fragestellungen recherchiert und geforscht werden kann und beantworten die Fragen der Besucherinnen und Besucher.
Die Ausstellungen „Jörg Ratgeb: Wandbilder im Karmeliterkloster“ und „Frankfurt went West“ sind von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen und zu den Ausstellungen ist frei.
Das Archiv: Gedächtnis der Stadt Frankfurt Das ISG ist es eines der bedeutendsten deutschen Kommunalarchive und blickt auf eine Geschichte von mehr als 580 Jahren zurück. Als Gedächtnis Frankfurts sammelt, erschließt und vermittelt das Institut Schrift- und Bildquellen sowie AV-Medien zur Frankfurter Stadtgeschichte. Seine Bestände reichen vom 9. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Es übernimmt die in der städtischen Verwaltung anfallenden Akten und verwahrt alle für die Geschichte der Stadt wichtigen Dokumentationsmaterialien wie Nachlässe und Sammlungen von Vereinen oder Firmen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können über die Online-Datenbanken auf der Webseite recherchieren und die gewünschten Archivalien im Lesesaal einsehen.
Foto Italienische „Gastarbeiter“ im Hauptbahnhof, 1961, Copyright: ISG FFM S7FR Nr. 6162, Foto: Mickey Bohnacker
Kontakt für die Medien Kristina Matron, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main, Telefon 069/212-30956