Einbürgerungsfeier in der Paulskirche: Oberbürgermeister Josef heißt neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger willkommen
ffm. „Sie haben sich entschieden, Deutsche zu werden. Damit beginnt
ein neues Kapitel in Ihrem Leben. Und es erfüllt mich mit Stolz, Sie
hier in Frankfurt begrüßen zu dürfen.“ Mit diesen Worten eröffnete
Oberbürgermeister Mike Josef am Freitag, 24. April, die
Einbürgerungsfeier in der Paulskirche und hieß stellvertretend für
1752 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger rund 600 von ihnen
persönlich willkommen.
Der historische Ort verlieh der Veranstaltung eine besondere Bedeutung: Die Paulskirche, Wiege der deutschen Demokratie, steht für Freiheit, Mitbestimmung und gesellschaftliche Verantwortung. „Dass wir hier Ihre Einbürgerung feiern, knüpft genau an diese Idee an: Alle Menschen, die hier leben, sollen mitgestalten, mitbestimmen und mitverantworten können – unabhängig davon, wo sie geboren wurden oder welche Geschichte sie mitbringen“, betonte Josef.
Zwischen dem 1. September 2025 und dem 28. Februar 2026 wurden in Frankfurt 1752 Menschen aus insgesamt 103 Herkunftsländern eingebürgert. Die größten Gruppen kamen aus Afghanistan (193 Personen), Syrien (147), Iran (117) und Indien (102).
In seiner Ansprache schlug Josef auch persönliche Töne an: Als Kind war er selbst mit seinen Eltern aus Syrien nach Deutschland gekommen. Sein Studium führte ihn nach Frankfurt – der Stadt, in der er heute lebt, arbeitet und als Oberbürgermeister Verantwortung trägt. „Frankfurt ist meine Heimat geworden. Dass ich Sie heute als Frankfurter und als Oberbürgermeister begrüßen darf, ist für mich etwas ganz Besonderes.“
Zugleich machte er deutlich, dass Einbürgerung nicht bedeute, die eigene Herkunft hinter sich zu lassen: „Jede und jeder von Ihnen bringt eine Geschichte mit, die unser Frankfurt reicher und stärker macht. Ihre Perspektiven, Ihre Ideen und Ihr Engagement sind ein Geschenk für unsere Stadt.“ Er rief die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger dazu auf, sich aktiv einzubringen – in Vereinen, Nachbarschaften oder der Politik.
Als Gastrednerin sprach Saba Afeworki, Referentin der Europäischen Gleichstellungscharta im Frauenreferat der Stadt Frankfurt. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Jugend-Bigband der Frankfurter Musikschule.
Zum Abschluss wandte sich Josef besonders an die anwesenden Kinder: „Vielleicht steht einer oder eine von euch in 30 Jahren hier, an dieser Stelle, und begrüßt neue Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ich würde mich sehr freuen, wenn es so wäre. Denn das zeigt, dass Frankfurt weiterwächst – in Vielfalt und im Zusammenhalt.“
Hintergrund Die Einbürgerungsbehörden in Hessen sind die jeweils zuständigen Regierungspräsidien. Das Standesamt hat als untere Verwaltungsbehörde eine beratende und aufklärende Funktion, nimmt die Einbürgerungsanträge entgegen und händigt die Einbürgerungsurkunden aus. Für eine Einbürgerung sind unter anderem ein mindestens fünfjähriger Aufenthalt in Deutschland, ausreichende Sprachkenntnisse sowie die Bereitschaft, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu achten, erforderlich.
Hinweis an die Redaktionen Aktuelles Bildmaterial zur Veranstaltung wird am Samstag, 25. April, ab circa 12 Uhr unter Einbürgerungsfeier in der Paulskirche
zur Verfügung stehen. Bitte beachten Sie das Copyright in den
Dateinamen.
Der historische Ort verlieh der Veranstaltung eine besondere Bedeutung: Die Paulskirche, Wiege der deutschen Demokratie, steht für Freiheit, Mitbestimmung und gesellschaftliche Verantwortung. „Dass wir hier Ihre Einbürgerung feiern, knüpft genau an diese Idee an: Alle Menschen, die hier leben, sollen mitgestalten, mitbestimmen und mitverantworten können – unabhängig davon, wo sie geboren wurden oder welche Geschichte sie mitbringen“, betonte Josef.
Zwischen dem 1. September 2025 und dem 28. Februar 2026 wurden in Frankfurt 1752 Menschen aus insgesamt 103 Herkunftsländern eingebürgert. Die größten Gruppen kamen aus Afghanistan (193 Personen), Syrien (147), Iran (117) und Indien (102).
In seiner Ansprache schlug Josef auch persönliche Töne an: Als Kind war er selbst mit seinen Eltern aus Syrien nach Deutschland gekommen. Sein Studium führte ihn nach Frankfurt – der Stadt, in der er heute lebt, arbeitet und als Oberbürgermeister Verantwortung trägt. „Frankfurt ist meine Heimat geworden. Dass ich Sie heute als Frankfurter und als Oberbürgermeister begrüßen darf, ist für mich etwas ganz Besonderes.“
Zugleich machte er deutlich, dass Einbürgerung nicht bedeute, die eigene Herkunft hinter sich zu lassen: „Jede und jeder von Ihnen bringt eine Geschichte mit, die unser Frankfurt reicher und stärker macht. Ihre Perspektiven, Ihre Ideen und Ihr Engagement sind ein Geschenk für unsere Stadt.“ Er rief die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger dazu auf, sich aktiv einzubringen – in Vereinen, Nachbarschaften oder der Politik.
Als Gastrednerin sprach Saba Afeworki, Referentin der Europäischen Gleichstellungscharta im Frauenreferat der Stadt Frankfurt. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Jugend-Bigband der Frankfurter Musikschule.
Zum Abschluss wandte sich Josef besonders an die anwesenden Kinder: „Vielleicht steht einer oder eine von euch in 30 Jahren hier, an dieser Stelle, und begrüßt neue Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ich würde mich sehr freuen, wenn es so wäre. Denn das zeigt, dass Frankfurt weiterwächst – in Vielfalt und im Zusammenhalt.“
Hintergrund Die Einbürgerungsbehörden in Hessen sind die jeweils zuständigen Regierungspräsidien. Das Standesamt hat als untere Verwaltungsbehörde eine beratende und aufklärende Funktion, nimmt die Einbürgerungsanträge entgegen und händigt die Einbürgerungsurkunden aus. Für eine Einbürgerung sind unter anderem ein mindestens fünfjähriger Aufenthalt in Deutschland, ausreichende Sprachkenntnisse sowie die Bereitschaft, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu achten, erforderlich.
Hinweis an die Redaktionen Aktuelles Bildmaterial zur Veranstaltung wird am Samstag, 25. April, ab circa 12 Uhr unter Einbürgerungsfeier in der Paulskirche