Eine Straße geht ins Konzert
Die Straße Alt-Preungesheim ist Teilnehmerin des Communityprojekts der
Alten Oper
ffm. Das Communityprojekt der Alten Oper Frankfurt in Kooperation mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main geht in die dritte Runde: Die teilnehmende Straße der Saison 2026/27 wurde ausgewählt – Alt-Preungesheim erhält den Zuschlag
Nach zwei erfolgreichen Durchgängen beginnt für das Communityprojekt „Eine Straße geht ins Konzert“ das nächste Kapitel: Mit der „Straßengemeinschaft Alt-Preungesheim“ steht die neue Teilnehmergruppe für die Saison 2026/27 fest. Das Team aus der Straße Alt-Preungesheim war dem Aufruf der Alten Oper Frankfurt und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft gefolgt und überzeugte die Jury mit seinem kreativen Konzept. Im Projekt erleben die Bewohnerinnen und Bewohner über eine Spielzeit hinweg gemeinsam Konzerte in der Alten Oper und entwickeln zugleich eigene kulturelle Aktivitäten in ihrem Viertel.
Den Auftakt markiert am Sonntag, 21. Juni, die symbolische Staffelholz-Übergabe: Beim Abschlussfest des aktuellen Jahrgangs überreicht das Team der Rottweiler Straße den Staffelstab an seine Nachfolgerinnen und Nachfolger. Nach der Sommerpause folgt am Sonntag, 23. August, beim Höfefest im Stadtteil die offizielle Vorstellung des Projekts im Viertel. Zum ersten gemeinsamen Konzertabend bricht die neue Straßengemeinschaft schließlich am 11. Oktober auf: Das Konzert mit Cécile McLorin Salvant, Jazz-Residenzkünstlerin der Alten Oper in der kommenden Saison, und der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz eröffnet ein Jahr voller kultureller Entdeckungen und gemeinsamer Erlebnisse.
Gemeinsam Kultur erleben, Nachbarschaft stärken
„Eine Straße geht ins Konzert“ verbindet kulturelle Teilhabe mit bürgerschaftlichem Engagement. Im Mittelpunkt steht die Idee, Musikerlebnisse im Konzertsaal zugänglich zu machen und zugleich neue Begegnungen in der unmittelbaren Nachbarschaft zu ermöglichen. Die ausgewählte Straßengemeinschaft erhält über die gesamte Saison hinweg Einblicke in die Alte Oper und ist zu verschiedenen Konzerten eingeladen. Zugleich wird sie darin unterstützt, eigene Formate – Konzerte, Feste, gemeinsame Aktivitäten – zu entwickeln und im eigenen Viertel durchzuführen. Entscheidend dabei ist das Engagement der Bewohner*innen selbst: Gefragt sind Ideen, die zur jeweiligen Nachbarschaft passen und Menschen zusammenbringen. So entsteht ein Projekt, das Musik nicht nur erlebbar macht, sondern auch das Miteinander in der Nachbarschaft fördert.
Überzeugendes Konzept
Nach dem Bewerbungsschluss Ende April wurden zwei Initiativen eingeladen, ihr Konzept persönlich der Jury vorzustellen, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Alten Oper, der Stadt Frankfurt und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft zusammensetzt. Nach der Präsentationsrunde am 28. Mai entschied sich die Jury für das Team aus der Straße Alt-Preungesheim im historischen Teil von Preungesheim. Ausschlaggebend waren das bereits heute sichtbare Engagement der Nachbarschaft, die Kreativität des Teams sowie die Vielzahl an Ideen für gemeinsame Projekte. Die Jury sieht hier beste Voraussetzungen, um bestehende Verbindungen im Viertel weiter zu stärken und neue Impulse für das gemeinschaftliche Leben entstehen zu lassen.
Die Straße Alt-Preungesheim: mitten im Leben
Die Straße Alt-Preungesheim liegt inmitten des historischen Kerns von Alt-Preungesheim. Wo Kreuzkirche, Gemeindehaus, Friedhof, Kitas, Sport- und Kulturensembles aufeinandertreffen, kreuzen sich täglich die Wege der Menschen. Mit ihrer Teilnahme erhoffen sich die Anwohnerinnen und Anwohner, ihre Straße auch zum Klingen zu bringen. „Mach (es) mit Musik!“ lautet daher das Motto, das das Projektteam unter anderem mit einer Einladung zum spontanen Singen („Chor für einen Abend“), einem Mitmachkonzert für Kinder und einem Abend am Lagerfeuer mit Songs einzulösen gedenkt. Darüber hinaus plant das Team, Brücken zu anderen gemeinschaftsstiftenden Aktivitäten zu bauen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zu Musik töpfern, malen oder tanzen, an einer musikalischen Grusellesung teilnehmen oder sich zum Picknick oder Höfefest mit Musikunterhaltung treffen.
Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, begrüßt das Projekt als nachhaltige Maßnahme der Förderung kultureller Teilhabe in den Stadtteilen: „Das soziale Miteinander in Frankfurt lebt vom Zusammenhalt innerhalb der Stadtteile und Quartiere. Das gemeinsame Erleben von Kultur kann die Menschen in einem Stadtteil näher zusammenbringen, die Gemeinschaft stärken, erweitern und weiterentwickeln. Musik kann hier der Motor sein und das Projekt ‚Eine Straße geht ins Konzert‘ stellt in gewisser Weise den Treibstoff dar, indem es Musik auf allerhöchstem künstlerischen Niveau nicht im Konzerthaus anbietet, sondern direkt zu den Menschen und ihren Treffpunkten in den Stadtteil bringt. Der Alten Oper und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft möchte ich im Namen der Stadt Frankfurt für diesen wertvollen Impuls sehr herzlich danken. Der Gewinnerstraße aus Alt-Preungesheim wünsche ich tolle Begegnungen – untereinander und mit den Künstlerinnen und Künstlern, die die Alte Oper in der kommenden Saison für sie bereitstellen wird.“
Markus Fein, Intendant der Alten Oper, fasst die Entscheidung der Jury zusammen: „Die Bewerbung aus Alt-Preungesheim hat uns durch ihren Ideenreichtum und ihre klare Vision überzeugt. Das Team hat zahlreiche kreative Ansätze entwickelt, wie Musik Menschen zusammenbringen und neue Begegnungen ermöglichen kann. Wir sehen hier großes Potenzial für ein Projektjahr, das eigene Akzente setzt und Impulse auch über die Straße hinaus entfalten kann. Wir freuen uns auf bereichernde Begegnungen, sowohl im Quartier als auch in der Alten Oper, und sind gespannt darauf, was gemeinsam entstehen wird.“
Prof. Frank E. P. Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, sagt: „Seit dem Start von ‚Eine Straße geht ins Konzert‘ erleben wir immer wieder aufs Neue, wie viel Kreativität, Engagement und Gemeinschaftssinn in Frankfurts Nachbarschaften steckt. Die vielen Ideen, Aktionen und Begegnungen, die das Projekt bereits hervorgebracht hat, zeigen eindrucksvoll: Kultur verbindet Menschen. Und genau darum geht es uns als Stiftung Polytechnische Gesellschaft, denn in den heutigen Zeiten brauchen wir mehr denn je ein gemeinsam gelebtes ‚Wir‘.“
Stellvertretend für das Team Alt-Preungesheim erläutert Julia Scheit: „Wir möchten mit dem Projekt Musik in unsere Straße bringen und die Menschen im Viertel über alle Generationen hinweg verbinden. Denn erst, wenn man seine Nachbarn kennt, wird aus einem Wohnort ein echtes Zuhause. Schon die Bewerbungsphase war unglaublich inspirierend für uns und hat das Samenkorn gesät, aus dem jetzt ein großartiges Gemeinschaftsgefühl wachsen kann.“
Foto Das Gewinner-Team Alt-Preungesheim, Copyright: Salome Roessler
ffm. Das Communityprojekt der Alten Oper Frankfurt in Kooperation mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main geht in die dritte Runde: Die teilnehmende Straße der Saison 2026/27 wurde ausgewählt – Alt-Preungesheim erhält den Zuschlag
Nach zwei erfolgreichen Durchgängen beginnt für das Communityprojekt „Eine Straße geht ins Konzert“ das nächste Kapitel: Mit der „Straßengemeinschaft Alt-Preungesheim“ steht die neue Teilnehmergruppe für die Saison 2026/27 fest. Das Team aus der Straße Alt-Preungesheim war dem Aufruf der Alten Oper Frankfurt und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft gefolgt und überzeugte die Jury mit seinem kreativen Konzept. Im Projekt erleben die Bewohnerinnen und Bewohner über eine Spielzeit hinweg gemeinsam Konzerte in der Alten Oper und entwickeln zugleich eigene kulturelle Aktivitäten in ihrem Viertel.
Den Auftakt markiert am Sonntag, 21. Juni, die symbolische Staffelholz-Übergabe: Beim Abschlussfest des aktuellen Jahrgangs überreicht das Team der Rottweiler Straße den Staffelstab an seine Nachfolgerinnen und Nachfolger. Nach der Sommerpause folgt am Sonntag, 23. August, beim Höfefest im Stadtteil die offizielle Vorstellung des Projekts im Viertel. Zum ersten gemeinsamen Konzertabend bricht die neue Straßengemeinschaft schließlich am 11. Oktober auf: Das Konzert mit Cécile McLorin Salvant, Jazz-Residenzkünstlerin der Alten Oper in der kommenden Saison, und der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz eröffnet ein Jahr voller kultureller Entdeckungen und gemeinsamer Erlebnisse.
Gemeinsam Kultur erleben, Nachbarschaft stärken
„Eine Straße geht ins Konzert“ verbindet kulturelle Teilhabe mit bürgerschaftlichem Engagement. Im Mittelpunkt steht die Idee, Musikerlebnisse im Konzertsaal zugänglich zu machen und zugleich neue Begegnungen in der unmittelbaren Nachbarschaft zu ermöglichen. Die ausgewählte Straßengemeinschaft erhält über die gesamte Saison hinweg Einblicke in die Alte Oper und ist zu verschiedenen Konzerten eingeladen. Zugleich wird sie darin unterstützt, eigene Formate – Konzerte, Feste, gemeinsame Aktivitäten – zu entwickeln und im eigenen Viertel durchzuführen. Entscheidend dabei ist das Engagement der Bewohner*innen selbst: Gefragt sind Ideen, die zur jeweiligen Nachbarschaft passen und Menschen zusammenbringen. So entsteht ein Projekt, das Musik nicht nur erlebbar macht, sondern auch das Miteinander in der Nachbarschaft fördert.
Überzeugendes Konzept
Nach dem Bewerbungsschluss Ende April wurden zwei Initiativen eingeladen, ihr Konzept persönlich der Jury vorzustellen, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Alten Oper, der Stadt Frankfurt und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft zusammensetzt. Nach der Präsentationsrunde am 28. Mai entschied sich die Jury für das Team aus der Straße Alt-Preungesheim im historischen Teil von Preungesheim. Ausschlaggebend waren das bereits heute sichtbare Engagement der Nachbarschaft, die Kreativität des Teams sowie die Vielzahl an Ideen für gemeinsame Projekte. Die Jury sieht hier beste Voraussetzungen, um bestehende Verbindungen im Viertel weiter zu stärken und neue Impulse für das gemeinschaftliche Leben entstehen zu lassen.
Die Straße Alt-Preungesheim: mitten im Leben
Die Straße Alt-Preungesheim liegt inmitten des historischen Kerns von Alt-Preungesheim. Wo Kreuzkirche, Gemeindehaus, Friedhof, Kitas, Sport- und Kulturensembles aufeinandertreffen, kreuzen sich täglich die Wege der Menschen. Mit ihrer Teilnahme erhoffen sich die Anwohnerinnen und Anwohner, ihre Straße auch zum Klingen zu bringen. „Mach (es) mit Musik!“ lautet daher das Motto, das das Projektteam unter anderem mit einer Einladung zum spontanen Singen („Chor für einen Abend“), einem Mitmachkonzert für Kinder und einem Abend am Lagerfeuer mit Songs einzulösen gedenkt. Darüber hinaus plant das Team, Brücken zu anderen gemeinschaftsstiftenden Aktivitäten zu bauen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zu Musik töpfern, malen oder tanzen, an einer musikalischen Grusellesung teilnehmen oder sich zum Picknick oder Höfefest mit Musikunterhaltung treffen.
Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, begrüßt das Projekt als nachhaltige Maßnahme der Förderung kultureller Teilhabe in den Stadtteilen: „Das soziale Miteinander in Frankfurt lebt vom Zusammenhalt innerhalb der Stadtteile und Quartiere. Das gemeinsame Erleben von Kultur kann die Menschen in einem Stadtteil näher zusammenbringen, die Gemeinschaft stärken, erweitern und weiterentwickeln. Musik kann hier der Motor sein und das Projekt ‚Eine Straße geht ins Konzert‘ stellt in gewisser Weise den Treibstoff dar, indem es Musik auf allerhöchstem künstlerischen Niveau nicht im Konzerthaus anbietet, sondern direkt zu den Menschen und ihren Treffpunkten in den Stadtteil bringt. Der Alten Oper und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft möchte ich im Namen der Stadt Frankfurt für diesen wertvollen Impuls sehr herzlich danken. Der Gewinnerstraße aus Alt-Preungesheim wünsche ich tolle Begegnungen – untereinander und mit den Künstlerinnen und Künstlern, die die Alte Oper in der kommenden Saison für sie bereitstellen wird.“
Markus Fein, Intendant der Alten Oper, fasst die Entscheidung der Jury zusammen: „Die Bewerbung aus Alt-Preungesheim hat uns durch ihren Ideenreichtum und ihre klare Vision überzeugt. Das Team hat zahlreiche kreative Ansätze entwickelt, wie Musik Menschen zusammenbringen und neue Begegnungen ermöglichen kann. Wir sehen hier großes Potenzial für ein Projektjahr, das eigene Akzente setzt und Impulse auch über die Straße hinaus entfalten kann. Wir freuen uns auf bereichernde Begegnungen, sowohl im Quartier als auch in der Alten Oper, und sind gespannt darauf, was gemeinsam entstehen wird.“
Prof. Frank E. P. Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, sagt: „Seit dem Start von ‚Eine Straße geht ins Konzert‘ erleben wir immer wieder aufs Neue, wie viel Kreativität, Engagement und Gemeinschaftssinn in Frankfurts Nachbarschaften steckt. Die vielen Ideen, Aktionen und Begegnungen, die das Projekt bereits hervorgebracht hat, zeigen eindrucksvoll: Kultur verbindet Menschen. Und genau darum geht es uns als Stiftung Polytechnische Gesellschaft, denn in den heutigen Zeiten brauchen wir mehr denn je ein gemeinsam gelebtes ‚Wir‘.“
Stellvertretend für das Team Alt-Preungesheim erläutert Julia Scheit: „Wir möchten mit dem Projekt Musik in unsere Straße bringen und die Menschen im Viertel über alle Generationen hinweg verbinden. Denn erst, wenn man seine Nachbarn kennt, wird aus einem Wohnort ein echtes Zuhause. Schon die Bewerbungsphase war unglaublich inspirierend für uns und hat das Samenkorn gesät, aus dem jetzt ein großartiges Gemeinschaftsgefühl wachsen kann.“
Foto Das Gewinner-Team Alt-Preungesheim, Copyright: Salome Roessler