Elf Frankfurter Bürgerinnen und Bürger mit Ehrenbriefen des Landes Hessen ausgezeichnet
ffm.
Elf Frankfurterinnen und Frankfurter, elf unterschiedliche Lebenswege,
aber ein gemeinsames Merkmal: ein außergewöhnliches Engagement für
die Stadtgesellschaft. Für ihren langjährigen sozialen, kulturellen,
politischen und gesellschaftlichen Einsatz wurden sie am Mittwoch, 17.
Juni, im Kaisersaal des Römers mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen
ausgezeichnet. Oberbürgermeister Mike Josef überreichte die Urkunden
und Anstecknadeln im Auftrag des Hessischen Ministerpräsidenten.
„Frankfurt lebt von Menschen, die nicht nur zuschauen, sondern mitgestalten. Von Menschen, die Verantwortung übernehmen, ihre Zeit, ihre Kraft und ihre Ideen in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Menschen, die sich einbringen, weil sie überzeugt sind, dass ein gutes Zusammenleben vom Mitmachen lebt“, sagte der Oberbürgermeister. „Die heute Geehrten stehen stellvertretend für viele Engagierte, die unsere Stadt lebens- und liebenswert machen.“
Josef betonte, dass eine demokratische, solidarische und offene Gesellschaft Menschen brauche, die sich kümmern, Brücken bauen und die Gemeinschaft stärken. Dieses Engagement sei allerdings nicht selbstverständlich, zumal es oftmals neben Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen für das Gemeinwohl passiere. Deshalb dankte der Oberbürgermeister den elf Geehrten für ihren langjährigen Einsatz, ihre Kreativität, ihre Beharrlichkeit – und vor allem: für ihr Herzblut. „Das verdient unsere Anerkennung und unseren Respekt.“
Zu den Geehrten
Henning Brandt übernimmt schon viele Jahre Verantwortung – ob beim Bund für Volksbildung, beim Bolongaro-Museum, im Spendenbeirat von Infraserv, bei der Aktion „Brotzeit“, im Vereinsring Höchst, im Kultur- und Museumsverein Höchst oder im Verein „Bunter Tisch – Höchst miteinander“.
Michael Duda engagiert sich seit vielen Jahren als Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Max-Beckmann-Schule. Er koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Schule, Elternschaft und Schülerschaft, vertritt den Verein nach außen, gewinnt Unterstützerinnen und Unterstützer und entwickelt gemeinsam mit der Schulgemeinde konkrete Förderprojekte. Mit großem Einsatz hat Duda dazu beigetragen, dass die Max-Beckmann-Schule in ihrer Arbeit für eine vielfältige und sozial heterogene Schülerschaft unterstützt wird – sei es mit Veranstaltungen oder mit konkreter Hilfe für Schülerinnen und Schüler.
Philippe-Nils Hofmann tritt seit vielen Jahren für queere junge Menschen ein – sei es beim Verein „our generation“, der 2023 in der Frankfurter Aids-Hilfe aufgegangen ist, oder im ersten queeren Jugendzentrum Hessens, KUSS41. Hier hat er im Vorstand dazu beigetragen, dass queere junge Menschen Gemeinschaft und Halt finden konnten. Mit großem Einsatz hat er einen geschützten Ort für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und queere Jugendliche mitgestaltet und begleitet.
Franz Kissel engagiert sich seit vielen Jahren mit großem Einsatz für Sossenheim und das kulturelle und gesellschaftliche Leben im Stadtteil. Seit 2013 ist er Vorsitzender des Kultur- und Förderkreises Frankfurt-Sossenheim, seit 2017 Vorsitzender des Vereinsrings Sossenheim. Auch als Beisitzer im Förderverein „800 Jahre Sossenheim“ hat er Verantwortung übernommen und wichtige Impulse gesetzt.
Monika Kissels Engagement zeigt sich besonders in ihrer kontinuierlichen Unterstützung von Bildung, Erziehung und Gemeinschaft vor Ort. Sie ist im Elternbeirat des katholischen Kindergartens St. Michael, im Klassen- und Schulelternbeirat der Henri-Dunant-Schule, im Pfarrgemeinderat St. Michael und im Kultur- und Förderkreis Sossenheim aktiv.
Hans-Jürgen Lamm ist seit 2013 Ortsgerichtsvorsteher beim Ortsgericht Frankfurt XIII in Nieder-Erlenbach. Mit dieser ehrenamtlichen Tätigkeit leistet er einen wichtigen Beitrag für das Funktionieren der kommunalen Selbstverwaltung und stellt sein Wirken in den Dienst der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger.
Eva Maria Lang engagiert sich über viele Jahre kommunalpolitisch, sozial und ehrenamtlich: In den Ortsbeiräten, in der Stadtverordnetenversammlung, als Kinderbeauftragte, in Stiftungen und als Lesepatin im Leseclub. Besonders Kinder, Bildung und Teilhabe stehen in ihrem Wirken im Mittelpunkt.
Michael Reiß ist an der Schnittstelle von Bildung, Politik und Stadtgesellschaft aktiv. Ob als Fraktionsvorsitzender der CDU im Ortsbeirat 16, als Klassen- und Schulelternbeirat, oder als Vorsitzender des Schulelternbeirats – sein Einsatz gilt den Interessen von Kindern, Eltern und der Stadtgesellschaft insgesamt.
Agnes Rummeleit ist seit fast 30 Jahren für den Heimat- und Geschichtsverein Schwanheim und das Heimatmuseum Schwanheim im Einsatz. Durch ihre Vorstandsarbeit, die Mitgestaltung von Ausstellungen, die Weiterentwicklung des Museums, durch Führungen, Publikationen, Vereinsarbeit und die Aufarbeitung historischer Quellen hat sie die lokale Geschichtsarbeit entscheidend bereichert.
Barbara Schwarz engagiert sich seit vielen Jahrzehnten sozial und politisch in Bergen-Enkheim und darüber hinaus: beispielsweise im Ortsbeirat, bei der Arbeiterwohlfahrt, im Jugendhausverein E.I.L.T. und bei der Initiative „Mein erster Schulranzen“, die bereits vielen Kindern den Start in die Schule erleichtert hat.
Hans-Werner Wittmann ist im Sport, der Justiz und im sozialen Bereich aktiv. Erst als Abteilungsleiter Fußball, dann als Vorstandsvorsitzender beim PSV Blau-Gelb Frankfurt, außerdem als ehrenamtlicher Handelsrichter am Landgericht Frankfurt und auch im Heimbeirat des ASB Seniorenhauses Karben.
Zum Ehrenbrief des Landes Hessen Der Ehrenbrief des Landes Hessen ist eine Auszeichnung des Hessischen Ministerpräsidenten, die für besonderes ehrenamtliches Engagement im Bereich der demokratischen, sozialen oder kulturellen Gestaltung der Gesellschaft vergeben wird. Wer den Ehrenbrief verliehen bekommt, darüber entscheiden seit 1998 die jeweiligen Landrätinnen oder Landräte sowie Oberbürgermeisterinnen oder Oberbürgermeister. Voraussetzung für die Ehrung ist eine mindestens zwölfjährige aktive ehrenamtliche Tätigkeit. Jährlich werden in Hessen zwischen 1000 und 1500 Ehrenbriefe vergeben.
Fotos Die Ehrenträgerinnen und Ehrenträger erhielten bei der Verleihung der Ehrenbriefe auch Anstecknadeln, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Michael Braunschädel
Oberbürgermeister Mike Josef sprach bei der Verleihung der Ehrenbriefe des Landes Hessen im Kaisersaal zu den Geehrten, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Michael Braunschädel
Die Geehrten mit Oberbürgermeister Mike Josef, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Michael Braunschädel
„Frankfurt lebt von Menschen, die nicht nur zuschauen, sondern mitgestalten. Von Menschen, die Verantwortung übernehmen, ihre Zeit, ihre Kraft und ihre Ideen in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Menschen, die sich einbringen, weil sie überzeugt sind, dass ein gutes Zusammenleben vom Mitmachen lebt“, sagte der Oberbürgermeister. „Die heute Geehrten stehen stellvertretend für viele Engagierte, die unsere Stadt lebens- und liebenswert machen.“
Josef betonte, dass eine demokratische, solidarische und offene Gesellschaft Menschen brauche, die sich kümmern, Brücken bauen und die Gemeinschaft stärken. Dieses Engagement sei allerdings nicht selbstverständlich, zumal es oftmals neben Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen für das Gemeinwohl passiere. Deshalb dankte der Oberbürgermeister den elf Geehrten für ihren langjährigen Einsatz, ihre Kreativität, ihre Beharrlichkeit – und vor allem: für ihr Herzblut. „Das verdient unsere Anerkennung und unseren Respekt.“
Zu den Geehrten
Henning Brandt übernimmt schon viele Jahre Verantwortung – ob beim Bund für Volksbildung, beim Bolongaro-Museum, im Spendenbeirat von Infraserv, bei der Aktion „Brotzeit“, im Vereinsring Höchst, im Kultur- und Museumsverein Höchst oder im Verein „Bunter Tisch – Höchst miteinander“.
Michael Duda engagiert sich seit vielen Jahren als Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Max-Beckmann-Schule. Er koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Schule, Elternschaft und Schülerschaft, vertritt den Verein nach außen, gewinnt Unterstützerinnen und Unterstützer und entwickelt gemeinsam mit der Schulgemeinde konkrete Förderprojekte. Mit großem Einsatz hat Duda dazu beigetragen, dass die Max-Beckmann-Schule in ihrer Arbeit für eine vielfältige und sozial heterogene Schülerschaft unterstützt wird – sei es mit Veranstaltungen oder mit konkreter Hilfe für Schülerinnen und Schüler.
Philippe-Nils Hofmann tritt seit vielen Jahren für queere junge Menschen ein – sei es beim Verein „our generation“, der 2023 in der Frankfurter Aids-Hilfe aufgegangen ist, oder im ersten queeren Jugendzentrum Hessens, KUSS41. Hier hat er im Vorstand dazu beigetragen, dass queere junge Menschen Gemeinschaft und Halt finden konnten. Mit großem Einsatz hat er einen geschützten Ort für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und queere Jugendliche mitgestaltet und begleitet.
Franz Kissel engagiert sich seit vielen Jahren mit großem Einsatz für Sossenheim und das kulturelle und gesellschaftliche Leben im Stadtteil. Seit 2013 ist er Vorsitzender des Kultur- und Förderkreises Frankfurt-Sossenheim, seit 2017 Vorsitzender des Vereinsrings Sossenheim. Auch als Beisitzer im Förderverein „800 Jahre Sossenheim“ hat er Verantwortung übernommen und wichtige Impulse gesetzt.
Monika Kissels Engagement zeigt sich besonders in ihrer kontinuierlichen Unterstützung von Bildung, Erziehung und Gemeinschaft vor Ort. Sie ist im Elternbeirat des katholischen Kindergartens St. Michael, im Klassen- und Schulelternbeirat der Henri-Dunant-Schule, im Pfarrgemeinderat St. Michael und im Kultur- und Förderkreis Sossenheim aktiv.
Hans-Jürgen Lamm ist seit 2013 Ortsgerichtsvorsteher beim Ortsgericht Frankfurt XIII in Nieder-Erlenbach. Mit dieser ehrenamtlichen Tätigkeit leistet er einen wichtigen Beitrag für das Funktionieren der kommunalen Selbstverwaltung und stellt sein Wirken in den Dienst der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger.
Eva Maria Lang engagiert sich über viele Jahre kommunalpolitisch, sozial und ehrenamtlich: In den Ortsbeiräten, in der Stadtverordnetenversammlung, als Kinderbeauftragte, in Stiftungen und als Lesepatin im Leseclub. Besonders Kinder, Bildung und Teilhabe stehen in ihrem Wirken im Mittelpunkt.
Michael Reiß ist an der Schnittstelle von Bildung, Politik und Stadtgesellschaft aktiv. Ob als Fraktionsvorsitzender der CDU im Ortsbeirat 16, als Klassen- und Schulelternbeirat, oder als Vorsitzender des Schulelternbeirats – sein Einsatz gilt den Interessen von Kindern, Eltern und der Stadtgesellschaft insgesamt.
Agnes Rummeleit ist seit fast 30 Jahren für den Heimat- und Geschichtsverein Schwanheim und das Heimatmuseum Schwanheim im Einsatz. Durch ihre Vorstandsarbeit, die Mitgestaltung von Ausstellungen, die Weiterentwicklung des Museums, durch Führungen, Publikationen, Vereinsarbeit und die Aufarbeitung historischer Quellen hat sie die lokale Geschichtsarbeit entscheidend bereichert.
Barbara Schwarz engagiert sich seit vielen Jahrzehnten sozial und politisch in Bergen-Enkheim und darüber hinaus: beispielsweise im Ortsbeirat, bei der Arbeiterwohlfahrt, im Jugendhausverein E.I.L.T. und bei der Initiative „Mein erster Schulranzen“, die bereits vielen Kindern den Start in die Schule erleichtert hat.
Hans-Werner Wittmann ist im Sport, der Justiz und im sozialen Bereich aktiv. Erst als Abteilungsleiter Fußball, dann als Vorstandsvorsitzender beim PSV Blau-Gelb Frankfurt, außerdem als ehrenamtlicher Handelsrichter am Landgericht Frankfurt und auch im Heimbeirat des ASB Seniorenhauses Karben.
Zum Ehrenbrief des Landes Hessen Der Ehrenbrief des Landes Hessen ist eine Auszeichnung des Hessischen Ministerpräsidenten, die für besonderes ehrenamtliches Engagement im Bereich der demokratischen, sozialen oder kulturellen Gestaltung der Gesellschaft vergeben wird. Wer den Ehrenbrief verliehen bekommt, darüber entscheiden seit 1998 die jeweiligen Landrätinnen oder Landräte sowie Oberbürgermeisterinnen oder Oberbürgermeister. Voraussetzung für die Ehrung ist eine mindestens zwölfjährige aktive ehrenamtliche Tätigkeit. Jährlich werden in Hessen zwischen 1000 und 1500 Ehrenbriefe vergeben.
Fotos Die Ehrenträgerinnen und Ehrenträger erhielten bei der Verleihung der Ehrenbriefe auch Anstecknadeln, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Michael Braunschädel
Oberbürgermeister Mike Josef sprach bei der Verleihung der Ehrenbriefe des Landes Hessen im Kaisersaal zu den Geehrten, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Michael Braunschädel
Die Geehrten mit Oberbürgermeister Mike Josef, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Michael Braunschädel