Energiesprechabend: Kommunaler Wärmeplan oder Heizungstausch?
Bild: © Carsten Seidel, Stadt Aschaffenburg
Im Rahmen der Aschaffenburger Energiesprechabende informiert das Sachgebiet Klima und Nachhaltigkeit der Stadt Aschaffenburg am Donnerstag, 12. Februar, von 19 bis 20.30 Uhr im VHS-Saal, Luitpoldstraße 2, über den „Kommunal Wärmeplan“ (KWP) und dessen Bedeutung für Aschaffenburg und Umgebung.
Tibor Reidl und Andreas Jung beraten, wie man bis 2045 günstig klimaneutral werden kann und informieren über die Regional-Kampagne „Heimvooorteil“ (www.heimvooorteil.de).
Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung unter www.vhs-aschaffenburg.de ist erwünscht.
https://www.vhs-aschaffenburg.de/kurssuche/kurs/Kommunaler-Waermeplan-oder-Heizungstausch-Aschaffenburger-Energiesprechabende/261-162001
Hintergrund
Der Stadtrat hat den KWP begrüßt und zum finalen Beteiligungsverfahren freigegeben. Das Wärmeplanungsgesetz der Bundesregierung verpflichtet alle Städte, einen Plan zu erstellen, wie die Wärmeversorgung bis 2045 klimaneutral werden kann. Durch die Beteiligung vieler Akteure wie der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG), der Stadtbau und Gewerbe liegen nun spannende Ergebnisse vor. Da Heizungswärme günstig bleiben sollte und Nahwärme in den meisten Fällen eine teure Energie ist, wird dringend geraten, sich frühzeitig einen Plan zu machen. Wechselnde Regierungen mögen gerne Energiegesetze verändern, doch der Rahmenplan bis 2045 wurde durch das Bundesverfassungsgericht - basieren auf den drei „Ewigkeitsparagraphen“ im Grundgesetz – festgezurrt.