„EQUAL PAY EVERY DAY? NOT YET! Lohnungleichheit und Zugänge zum Arbeitsmarkt aus intersektionaler Perspektive“
Ein informativer Abend mit Fakten, Diskussionen und neuen Impulsen rund
um den diesjährigen Equal Pay Day
ffm. Der Aktionstag Equal Pay Day macht auf die nach wie vor bestehende Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern aufmerksam. In diesem Jahr fällt er auf Freitag, 27. Februar, und markiert damit den Tag, bis zu dem Frauen in Deutschland bei einer Lohnlücke von rund 16 Prozent unentgeltlich arbeiten.
Aus diesem Anlass lädt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, gemeinsam mit dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt und dem beruflichen Frauennetzwerk BPW – Business Professional Women, zu einem Equal Pay Day Abend ein.
Der Einlass zum Equal Pay Day Abend ist um 16.30 Uhr. Die Veranstaltung findet bis 21.30 Uhr im Stadthaus Frankfurt, Markt 1, statt. Anknüpfend an das Bundesmotto „Equal Pay Every Day“ werden die Vorträge des Abends zeigen, wie sich Lohnungleichheit und Mehrfachdiskriminierung im Laufe der Berufsbiografie auswirken: vom Einstieg ins Berufsleben über Unterbrechungen aufgrund von Care-Verantwortung bis hin zum Risiko Altersarmut.
Im Zentrum steht die Frage, warum die Lohnlücke besonders Frauen trifft, die mehrfach benachteiligt sind, zum Beispiel aufgrund von Geschlecht, Herkunft, prekären Beschäftigungs- und Lebensverhältnissen oder Erwerbsunterbrechungen. Gleichzeitig richtet die Veranstaltung den Blick auf die stärkende Kraft von Netzwerken und Bündnissen und diskutiert Chancen sowie Handlungsspielräume.
Zapf-Rodríguez sagt: „Die Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern beeinträchtigt Frauen in ihrem Recht auf finanzielle Unabhängigkeit und eine selbstbestimmte Lebensgestaltung. Der Equal Pay Day macht deutlich: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist ein demokratisches Grundrecht und eine der elementarsten Forderungen. Gleichzeitig ist es wichtig aus intersektionaler Perspektive darüber zu sprechen, wer überhaupt Zugang zum Arbeitsmarkt hat. Frauen mit Migrationsbiographie beispielsweise erleben hier eine Mehrfachbenachteiligung.“
Timnit Schäfer-Ghirmai, Referentin für Arbeitsmarkt im Frauenreferat, ergänzt: „Nicht alle Frauen haben die gleichen beruflichen Voraussetzungen und Chancen. Es ist bedeutend sich die strukturellen Ursachen hierfür anzuschauen. Der Abend erweitert das Thema der Lohngerechtigkeit um einen differenzierten Blick auf die biografische Lebenssituation von Frauen, die mehrfach von Diskriminierung betroffen sind. Ein Aspekt, der bislang zu wenig berücksichtigt wird.“
Bei dem Informationsabend werden Tina Zapf-Rodríguez, Timnit Schäfer-Ghirmai und Anna Zimmermann, Vorstandsvorsitzende von BPW Frankfurt, Grußworte sprechen.
Die Keynote hält Farnaz Nasiriamini vom Deutschen Juristinnenbund (djb). Im Anschluss folgt ein Podiumsgespräch mit Saloncharakter. Der Abend endet mit einem World-Café und einem Markt der Möglichkeiten.
Der Equal Pay Day Abend ist kostenfrei. Um Anmeldung bis Dienstag, 24. Februar, unter Eventbrite
wird gebeten.
Zum Hintergrund des Equal Pay Day Das Datum des Equal Pay Day wird jährlich neu berechnet. An diesem Aktionstag finden bundesweit vielfältige Aktionen statt, die gegen die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern in Deutschland protestieren. Dazu gehören auch die Forderungen nach höheren Löhnen bei Berufen mit hohem Frauenanteil, einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis in allen Branchen sowie nach mehr Frauen in Führungspositionen. Auf Initiative des Berufsnetzwerks BPW wurde der Equal Pay Day erstmals 2008 in Deutschland durchgeführt.
Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter Equal Pay Day | Stadt Frankfurt am Main.
Der Einladungsflyer zur Veranstaltung steht als PDF-Dokument zum Download bereit.
Download
Einladung mit Programm zur Veranstaltung „EQUAL PAY EVERY DAY? NOT YET!“
Kontakt für die Medien Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main, Telefon 069/212-35319, E-Mail
info.frauenreferat@stadt-frankfurt.de
ffm. Der Aktionstag Equal Pay Day macht auf die nach wie vor bestehende Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern aufmerksam. In diesem Jahr fällt er auf Freitag, 27. Februar, und markiert damit den Tag, bis zu dem Frauen in Deutschland bei einer Lohnlücke von rund 16 Prozent unentgeltlich arbeiten.
Aus diesem Anlass lädt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, gemeinsam mit dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt und dem beruflichen Frauennetzwerk BPW – Business Professional Women, zu einem Equal Pay Day Abend ein.
Der Einlass zum Equal Pay Day Abend ist um 16.30 Uhr. Die Veranstaltung findet bis 21.30 Uhr im Stadthaus Frankfurt, Markt 1, statt. Anknüpfend an das Bundesmotto „Equal Pay Every Day“ werden die Vorträge des Abends zeigen, wie sich Lohnungleichheit und Mehrfachdiskriminierung im Laufe der Berufsbiografie auswirken: vom Einstieg ins Berufsleben über Unterbrechungen aufgrund von Care-Verantwortung bis hin zum Risiko Altersarmut.
Im Zentrum steht die Frage, warum die Lohnlücke besonders Frauen trifft, die mehrfach benachteiligt sind, zum Beispiel aufgrund von Geschlecht, Herkunft, prekären Beschäftigungs- und Lebensverhältnissen oder Erwerbsunterbrechungen. Gleichzeitig richtet die Veranstaltung den Blick auf die stärkende Kraft von Netzwerken und Bündnissen und diskutiert Chancen sowie Handlungsspielräume.
Zapf-Rodríguez sagt: „Die Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern beeinträchtigt Frauen in ihrem Recht auf finanzielle Unabhängigkeit und eine selbstbestimmte Lebensgestaltung. Der Equal Pay Day macht deutlich: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist ein demokratisches Grundrecht und eine der elementarsten Forderungen. Gleichzeitig ist es wichtig aus intersektionaler Perspektive darüber zu sprechen, wer überhaupt Zugang zum Arbeitsmarkt hat. Frauen mit Migrationsbiographie beispielsweise erleben hier eine Mehrfachbenachteiligung.“
Timnit Schäfer-Ghirmai, Referentin für Arbeitsmarkt im Frauenreferat, ergänzt: „Nicht alle Frauen haben die gleichen beruflichen Voraussetzungen und Chancen. Es ist bedeutend sich die strukturellen Ursachen hierfür anzuschauen. Der Abend erweitert das Thema der Lohngerechtigkeit um einen differenzierten Blick auf die biografische Lebenssituation von Frauen, die mehrfach von Diskriminierung betroffen sind. Ein Aspekt, der bislang zu wenig berücksichtigt wird.“
Bei dem Informationsabend werden Tina Zapf-Rodríguez, Timnit Schäfer-Ghirmai und Anna Zimmermann, Vorstandsvorsitzende von BPW Frankfurt, Grußworte sprechen.
Die Keynote hält Farnaz Nasiriamini vom Deutschen Juristinnenbund (djb). Im Anschluss folgt ein Podiumsgespräch mit Saloncharakter. Der Abend endet mit einem World-Café und einem Markt der Möglichkeiten.
Der Equal Pay Day Abend ist kostenfrei. Um Anmeldung bis Dienstag, 24. Februar, unter Eventbrite
Zum Hintergrund des Equal Pay Day Das Datum des Equal Pay Day wird jährlich neu berechnet. An diesem Aktionstag finden bundesweit vielfältige Aktionen statt, die gegen die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern in Deutschland protestieren. Dazu gehören auch die Forderungen nach höheren Löhnen bei Berufen mit hohem Frauenanteil, einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis in allen Branchen sowie nach mehr Frauen in Führungspositionen. Auf Initiative des Berufsnetzwerks BPW wurde der Equal Pay Day erstmals 2008 in Deutschland durchgeführt.
Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter Equal Pay Day | Stadt Frankfurt am Main
Der Einladungsflyer zur Veranstaltung steht als PDF-Dokument zum Download bereit.
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Einladung mit Programm zur Veranstaltung „EQUAL PAY EVERY DAY? NOT YET!“
Kontakt für die Medien Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main, Telefon 069/212-35319