Eröffnung der Kabinett-Präsentation „Follow the Function?“
ffm. Am Donnerstag, 18. Dezember, eröffnet das Jüdische Museum
Frankfurt (JMF) um 19 Uhr die Kabinett-Präsentation „Follow the
Function?“. Sie wird im Raum „Kunst und Tradition“ in der zweiten
Etage der Dauerausstellung gezeigt.
Da die Vernissage während des Chanukka-Fests stattfindet, sind bei Sufganiot (Kreppel) und einem Welcome-Drink zunächst alle eingeladen, den Chanukka-Leuchter zu entzünden. Im Anschluss führt Sara Soussan, Kuratorin für Jüdische Gegenwartskultur am JMF, durch die von ihr kuratierte Kabinett-Präsentation.
Die Kabinett-Präsentation „Follow the Function?“ präsentiert Arbeiten der Künstlerinnen Rachel Kanter, Rhonda Lieberman und Sari Srulovitch sowie des Künstlers Cary Leibowitz, die Gegenstände zur religiösen Verwendung in zeitgenössischem Design entwerfen oder sie künstlerisch-kritisch überprüfen. Hierbei gehen sie neue Wege und verbinden ihre Ritualobjekte mit Inhalten, die mit dem Ritual verknüpft sind. Ihre Werke zeigen modernes Design und zugleich eine tiefe persönliche Auseinandersetzung mit der Bedeutung ihrer Rituale. Die Funktion bleibt weiterhin wichtigstes Kriterium, neben der Ästhetik wird sie von – manchmal humorvoll interpretierten – Inhalten begleitet.
Die jüdische Tradition wird wesentlich durch gemeinschaftliche Zeremonien und Rituale bestimmt. Sie verbinden über Jahrhunderte hinweg Menschen in unterschiedlichen Zeiten und Orten, dabei treffen feste Traditionen immer wieder auf neue Formen und Entwicklungen. Fast immer werden dabei Ritualgegenstände benutzt. Sie können zu diesem Zweck entworfen sein oder auch aus einfachen Alltagsgegenständen entstehen. Erst durch das Ritual bekommen sie eine besondere, religiöse Bedeutung. Im Laufe der Zeit veränderten sich diese Objekte in ihrer Gestaltung. Sie behalten zwar ihre Funktion, werden aber immer wieder neu interpretiert – künstlerisch, kulturell und individuell.
Die Vernissage ist öffentlich. Um Anmeldung zur Eröffnung per Mail an rivka.kibel@stadt-frankfurt.de
wird gebeten.
Kontakt für die Medien Rivka Kibel, Leitung Kommunikation, Jüdisches Museum Frankfurt, Telefon 069/212-39220, Mobil
0151/10062711 , E-Mail
rivka.kibel@stadt-frankfurt.de
Da die Vernissage während des Chanukka-Fests stattfindet, sind bei Sufganiot (Kreppel) und einem Welcome-Drink zunächst alle eingeladen, den Chanukka-Leuchter zu entzünden. Im Anschluss führt Sara Soussan, Kuratorin für Jüdische Gegenwartskultur am JMF, durch die von ihr kuratierte Kabinett-Präsentation.
Die Kabinett-Präsentation „Follow the Function?“ präsentiert Arbeiten der Künstlerinnen Rachel Kanter, Rhonda Lieberman und Sari Srulovitch sowie des Künstlers Cary Leibowitz, die Gegenstände zur religiösen Verwendung in zeitgenössischem Design entwerfen oder sie künstlerisch-kritisch überprüfen. Hierbei gehen sie neue Wege und verbinden ihre Ritualobjekte mit Inhalten, die mit dem Ritual verknüpft sind. Ihre Werke zeigen modernes Design und zugleich eine tiefe persönliche Auseinandersetzung mit der Bedeutung ihrer Rituale. Die Funktion bleibt weiterhin wichtigstes Kriterium, neben der Ästhetik wird sie von – manchmal humorvoll interpretierten – Inhalten begleitet.
Die jüdische Tradition wird wesentlich durch gemeinschaftliche Zeremonien und Rituale bestimmt. Sie verbinden über Jahrhunderte hinweg Menschen in unterschiedlichen Zeiten und Orten, dabei treffen feste Traditionen immer wieder auf neue Formen und Entwicklungen. Fast immer werden dabei Ritualgegenstände benutzt. Sie können zu diesem Zweck entworfen sein oder auch aus einfachen Alltagsgegenständen entstehen. Erst durch das Ritual bekommen sie eine besondere, religiöse Bedeutung. Im Laufe der Zeit veränderten sich diese Objekte in ihrer Gestaltung. Sie behalten zwar ihre Funktion, werden aber immer wieder neu interpretiert – künstlerisch, kulturell und individuell.
Die Vernissage ist öffentlich. Um Anmeldung zur Eröffnung per Mail an rivka.kibel@stadt-frankfurt.de
Kontakt für die Medien Rivka Kibel, Leitung Kommunikation, Jüdisches Museum Frankfurt, Telefon 069/212-39220